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Installation / Projektion / Performance

JOSEF DABERNIG

Il territorio dell'architettura

And this, finally, indicates a certain therapeutic dimension in Dabernig’s work, an attempt to “work through” modernity, to disclose its contradictions and face them in the (probably endless) effort of trying to resolve their traumatic effects. Igor Zabel, Dabernig’s Buildings

 

Für die konzeptuell geprägte Arbeit Josef Dabernigs – von Installation über Film, Fotografie und Zeichnung bis zu seinen handschriftlichen Kopien von Fachbüchern – stellt Architektur ein wesentliches Bezugsmoment dar. Im Rahmen der MAK NITE Lab inszeniert Dabernig zwei seiner Filme, deren architektonische Schauplätze in den imaginativen Sog der Arbeiten sprichwörtlich hineinziehen. Das Screening schließt mit einer Performance des Künstlers.

 

Obwohl Performance üblicherweise nicht mit seiner Arbeit in Verbindung gebracht wird, ist der performative Akt per se geradezu paradigmatisch für die „selbstreferentiellen Schleifen“, in denen der Künstler sich selbst zum Medium und Akteur macht, wie das minutiöse Abschreiben von Texten, das Dabernig seit 1977 in sein Schaffen integriert. So „kopierte“ er sämtliche 176 Seiten des 1920 erschienenen Diätbuches Schönheit und Verdauung von F.X. Mayr in einem „therapeutischen Umkehrprozess der Abreaktion“ nach jahrelanger Internatsdisziplin. Auch das Architekturmanifest von Vittorio Gregotti Il territorio dell’architettura liegt als handschriftliche Transkription (und re-editiertes Buch*) vor und dient als Ausgangspunkt der MAK NITE Performance.


Rosa coeli 2003, 35mm auf DVD, s/w, 24 min
Hotel Roccalba 2008, 35mm auf DVD, s/w, 10 min

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