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MAK NITE Lab

Die Veranstaltungsreihe MAK NITE Lab ist eine Plattform für Experimente und Versuchsanordnungen. Als offenes Labor für Interkreativität schafft das MAK mit den MAK NITE Labs an ausgewählten Dienstagabenden ein angewandtes Experimentierfeld der zeitgenössischen Szene mit Positionen aus Gegenwartskunst, (Mode-)Design, Performance, Architektur, Medien- und audiovisueller Kunst.

Das MAK NITE Lab ist eine Plattform für Experimente und Versuchsanordnungen. Als offenes Labor für Interkreativität schafft das MAK mit den MAK NITE Labs an ausgewählten Dienstagabenden ein angewandtes Experimentierfeld der zeitgenössischen Szene mit Positionen aus Gegenwartskunst, (Mode-)Design, Performance, Architektur, Medien- und audiovisueller Kunst.

Im Rahmen einabendlich konzipierter Versuchsanordnungen sind europäische Kunst-, Architektur-, und Designschaffende einer vorwiegend jüngeren Generation eingeladen wesentliche Ansätze ihrer Arbeit vorzustellen. Ausgehend von einem experimentellen und prozesshaften Kunstbegriff eröffnet das MAK NITE Lab dabei Spielräume für vielfältige subjektive Ausdeutungen von Kunstproduktion und Wahrnehmung; performative Kunstformen, Film/Video und Installation bzw. interkreative Ansätze und Mischformen daraus stehen dabei im Vordergrund.

 

Das MAK NITE Lab findet an ausgewählten Dienstagabenden bei freiem Eintritt statt.

 

Kuratorin: Marlies Wirth

 

Mit der Veranstaltungsreihe MAK NITE bietet das MAK seit mittlerweile mehr als zehn Jahren eine offene Plattform für experimentelle, genre-übergreifende Kunstprojekte und Performances im musealen Kontext. Unter dem Titel MAK NITE Lab widmet sie sich seit 2012 aktuellen Fragestellungen des Museums im Kontext von Ausstellungs- und Sammlungsprojekten sowie dem spartenübergreifenden Thema „For Change“ in Vorbereitung auf die für 2014 geplante Europäische Triennale für positiven Wandel.

Für das MAK nimmt die Frage nach der Relevanz angewandter Kunst für die Gegenwart und Zukunft sowie jene nach der angewandten Kunst als Inspirationsquelle für die Bereiche Gegenwartskunst, Design und Architektur eine besondere Stellung ein. Die Frage „was ist angewandte Kunst heute?“ ist dabei nicht nur für die Sammlungs- und Ausstellungstätigkeit des MAK, sondern auch für die Konzeption des Veranstaltungsprogramms, und damit auch des MAK NITE Lab richtunggebend.

Die MAK NITE Labs tragen dabei die Transformation des MAK zu einem „Museum als angewandten Raum der Zukunft“ mit, wobei es darum geht, Positionen aus Kunst, Architektur und Design, die mit der Mission und Vision des MAK in Einklang stehen, Sichtbarkeit zu geben. Dafür werden auch themenspezifische Kooperationen gesucht oder Synergien im Rahmen von zukünftigen Ausstellungsprojekten genutzt.

Aufgrund der internationalen Ausrichtung des MAK als Wiener Museum mit Exposituren in Brtnice* (Tschechische Republik) und Los Angeles** ist auch geplant, ehemalige StipendiatInnen des MAK Artists and Architects-in-Residence Programms im MAK Center for Art and Architecture, Los Angeles, sowie für das MAK interessante internationale KünstlerInnen, DesignerInnen und ArchitektInnen für MAK NITE Labs oder spartenübergreifende Veranstaltungen einzubinden.

*Josef Hoffmann Museum, Brtnice. Eine gemeinsame Expositur der Mährischen Galerie in Brno und des MAK Wien.
** MAK Center for Art and Architecture, Los Angeles.



 

Andrés Jaque Architects

Office for Political Innovation (Madrid, ES)
iCalDi, 03.09.2013, 20:00 Uhr

MAK-Säulenhalle

Im Rahmen der Ausstellung Nomadic Furniture (12.6.-6.10.2013)

Die Performance IKEA Disobedients! des spanischen ArchitektInnen-Teams machte nicht nur im New Yorker MoMA Furore, sondern ist auch vom Londoner Design Museum als „Design of the Year 2013“ in der Kategorie Architektur nominiert. Für das MAK entwickelen die Architekten eine ortspezifische Intervention, die sich mit den versteckten, sonst unbeachteten Abläufen im musealen Alltag beschäftigt.

Kuratorin: Marlies Wirth

SONIC FABRIC feat. BLESS N°45

Soundperfume engineered by Ricardo O’Nascimento
iCalDi, 25.06.2013, 21:00–00:00

MAK-Säulenhalle

Performance
Im Rahmen der Eröffnung des FASHION LAB #01 SONIC FABRIC
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Trains of Thoughts LIVE

feat. Timo Novotny, Wolfgang Frisch & Markus Kienzl
iCalDi, 14.05.2013, 20:00 Uhr

MAK-Säulenhalle

Die U-Bahn ist ein Symbol für Urbanität und ein wichtiger Faktor der Mobilität. Zugleich eröffnet eine U-Bahn-Fahrt Spielraum, eine Stadt anders wahrzunehmen: Im Untergrund, fernab vom Getümmel ober der Erde, setzt eine angenehme Orientierungslosigkeit ein, die Gedanken schweifen ab, man verliert sich im kontemplativen Müßiggang. Mit diesem Phänomen hat sich der österreichische Visualist Timo Novotny in seinem Projekt Trains of Thoughts (auch „Gedankengänge“) beschäftigt.
Der filmische Essay nimmt uns auf eine außergewöhnliche Reise durch die U-Bahn-Systeme von New York, Los Angeles, Moskau und Tokyo mit, begleitet vom unverwechselbaren Sound der Wiener Sofa Surfers.
 
trainsofthoughts.com


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Live-Konzert

MAK NITE Lab

Korhan Erel (Istanbul/TR) / Disorient and Accident
iCalDi, 16.04.2013, 20:00 Uhr

MAK-Säulenhalle

Irgendwo zwischen Orient und Okzident, zwischen Orientierung und Orientalisierung versucht der Istanbuler Computermusiker, Improviser und Sounddesigner Korhan Erel einer solchen Kategorisierung zu entkommen, indem er mit „accidental music“, also zufällig, oft im Vorbeigehen wahr- und aufgenommenen Klängen und Tönen arbeitet. Mit seinen Feldaufzeichnungen und Außenaufnahmen vertont er eigene kleine Geschichten, an denen er das Publikum teilhaben lässt. Bei dem spezifisch für das MAK konzipierten Live-Konzert erzählen die Sounds aus der Werkstatt eines armenischen Meisterjuweliers von Dingen, Einflüssen und Erinnerungen. Geräusche aus der Wohnung des Künstlers werden darin ebenso integriert wie eine Neuinterpretation von Alvin Luciers Silver Streetcar for the Orchestra.
 
Das MAK NITE Lab findet im Rahmen der Ausstellung ZEICHEN, GEFANGEN IM WUNDER. Auf der Suche nach Istanbul heute (23.1.–21.4.2013) statt.



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sound:frame 2013 «collective»

The House of Drift
iCalDo, 11.04.2013, 19:00–00:00

MAK-Österreichisches Museum für Angewandte Kunst / Gegenwartskunst

Das Künstlerduo depart, das auch einen Teil des Ausstellungskollektivs ausmacht, zeigt im Rahmen des MAK NITE Special ihre Arbeit GLYPH erstmals in Wien. GLYPH ist eine audiovisuelle Projektionsskulptur. Als Ausgangspunkt dient die visuelle Formensprache ritueller Monumente wie Stelen oder Obelisken. GLYPH bezieht sich auf das Phänomen des zyklischen Wandels und regeneriert sich kontinuierlich selbst.
 
Ein auf fundamentalen geometrischen Formen, wie Rechteck, Kreis oder Dreieck, aufgebautes grafisches Alphabet fungiert als Kommunikationsmittel ebenso wie als rein ästhetisches Moment.
Basierend auf sprachwissenschaftlichen Regeln werden in dieser Arbeit kontinuierlich Textfragmente generiert und restrukturiert. Analog zur Funktion von GLYPH als Abstrahierung zeitstrukturierender Geschehnisse und Riten, lehnt sich
die musikalische Ebene an deren akustische Komponenten an. Glockentürme, Uhrwerke, Glockenspiele und dergleichen sind gleichermaßen Zeitgeber wie verzeitlichte, hörbar gemachte Mathematik. GLYPH spielt mit der Signifikanz von Zeichen und Zeitpunkten, der Ritus wird auf sich selbst zurückgeworfen und akkumuliert zum Bruch in der eigenen Stabilität.

Das Rahmenprogramm für diese audiovisuelle Live-Performance bildet ein Line-up lokaler DJ-Größen im MAK sowie eine anschließende Afterparty im Morisson Club.


19:00–00:00 DEPART LIVE AV PERFORMANCE
HARRY UNGER DJ (jump & run, TechnoSubmarine | Wien)
IRIEOLOGY DJ (Scooby Duo | Wien)
LUPO DJ (Jhruza Records, Schönbrunner Perlen | Wien)

Eintritt frei!


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Performance / Installation

:mentalKLINIK (Istanbul/TR)

FRESHCUT /
MAK NITE Lab
iCalDi, 26.03.2013, 20:00 Uhr

MAK-Säulenhalle

For there is a language of flowers. For there is a sound reasoning upon all flowers. For elegant phrases are nothing but flowers. Christopher Smart, Jubilate Agno, 1759–1763

Mit FRESHCUT, einer prozessualen performativen Intervention an der Schwelle von Kunst und Handwerk, lädt das KünstlerInnenduo :mentalKLINIK (Yasemin Baydar, * 1972, Istanbul, und Birol Demir, * 1967, Ankara) das Publikum zu einem Eintauchen in die faszinierende Welt der Blumen, in „eine Welt der kleinen Wunder“ ein. In Zusammenarbeit mit einem Floristen arrangieren die KünstlerInnen im Verlauf des Abends unterschiedliche Arten von Rosen, Tulpen, Lilien, Orchideen uvm. zu opulenten Blumenskulpturen. Durch die eigens konzipierte Beleuchtung und Raumgestaltung aus unterschiedlichen rollbaren Bürostühlen, spezifischen Geruchsessenzen und einer speziellen Lichtchoreografie wird der Ort des Geschehens zu einer fiktionalen kinematografisch inszenierten Realität transformiert, das Publikum wird zum Zeugen und lebendigen Teil dieser utopischen Erzählung.

Das MAK NITE Lab findet im Rahmen der Ausstellung ZEICHEN, GEFANGEN IM WUNDER. Auf der Suche nach Istanbul heute (23.1.–21.4.2013) statt.

Kuratorin Marlies Wirth


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Performance

Cevdet Erek

iCalDi, 12.02.2013, 20:00 Uhr

MAK-Ausstellungshalle

Für das erste MAK NITE Lab 2013 entwickelte der Künstler Cevdet Erek (*1974 in Istanbul) ein ortsspezifisches Performancekonzept. Erek kombiniert dabei Teile seines 2012 mit dem Nam June Paik Preis ausgezeichneten SSS – Shore Scene Soundtrack, bei dem er mit seinen Händen und einem simplen Teppich das volle Klangspektrum des rauschenden Meeres an einer Küste erzeugt, mit Trommelrhythmen aus seiner dOCUMENTA (13) Installation Room of Rhythms. Die Performance findet in seiner für die MAK-Ausstellung ZEICHEN GEFANGEN IM WUNDER. Auf der Suche nach Istanbul heute konzipierten Installationen Re-Illumination in der zentralen Ausstellungshalle des MAK statt, wo der Künstler unter Einbeziehung des isolierten Echos auch einen Talk und eine Q&A Session halten wird.

Im Rahmen von ZEICHEN, GEFANGEN IM WUNDER. Auf der Suche nach Istanbul heute (23.01.–21.04.2013, MAK-Ausstellungshalle). Die Ausstellung skizziert eine Erzählung unterschiedlicher Aspekte von Kultur, Geschichte und des täglichen Lebens in Istanbul, einer der größten Metropolen der Welt, aus zeitgenössischer Perspektive.

Kuratorin Marlies Wirth
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Toy-Kit-Architectures

präsentiert von Extended Curating (CODED CULTURES)
iCalDi, 04.12.2012, 19:00 Uhr

MAK-Säulenhalle

Eine Architekturperformance von Rainer Prohaska.

Für das finale MAK NITE Lab 2012 veranstaltet die Wiener Plattform CODED CULTURES, Festival für Medienkunst, mit dem Künstler und ehemaligen MAK-Schindler-Stipendiaten Rainer Prohaska ein großangelegtes partizipatives Experiment in der MAK-Säulenhalle.
Mit seinen Toy-Kit Architectures schafft Rainer Prohaska temporäre skulpturale Interventionen aus vorgefertigten Elementen und verändert damit das Erscheinungsbild von Räumen und bestehenden Gebäuden. Der performative Akt des Bauens spielt dabei eine zentrale Rolle. Aus einem monolithischen Quader mit über 1.000 Holzprofilen entstehen im Lauf des Abends verschiedene raumgreifende Objekte, die am Ende der Aktion wieder zerlegt werden und verschwinden.

Kuratorin Marlies Wirth
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cinema³ by scopemotion

Lukas Allner/Moritz Heimrath/Mechthild Weber
iCalDi, 30.10.2012, 20:00 Uhr

MAK-Säulenhalle

Die ehemaligen MAK-Schindler StipendiatInnen Lukas Allner, Moritz Heimrath und Mechthild Weber präsentieren im MAK ihr aktuelles Projekt cinema3, den Prototyp eines mobilen Kinos für ein individuelles, räumliches Filmerleben.

Eine zusammenhängende textile Fläche wird auf einer Holzkonstruktion aufgespannt und bildet ein interaktives Interface für das Publikum: Leinwand und benutzbare Sitz- und Liegefläche verschmelzen zu einem „fließenden“ Kinoraum, in dem sich drei fiktive Charaktere eines prototypischen Films durch Los Angeles und innerhalb der Installation von einem Bildausschnitt zum anderen bewegen.

Die Kino-Innovation 2012!

Kuratorin Marlies Wirth
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Team Tool Time präsentiert: BEE POP

Paul Divjak & Wolfgang Schlögl
iCalDi, 25.09.2012, 20:00 Uhr

MAK-Säulenhalle

Paul Divjak und Wolfgang Schlögl (aka I-Wolf) treten als Bienenbotschafter auf und laden zu einer multimedialen performativen Inszenierung. Über den Sommer haben die beiden Künstler die akustischen Klangwelten der Apis mellifera, der europäischen Honigbiene, erforscht und zu einer orchestralen Momentaufnahme verdichtet.

Nun wird die MAK-Säulenhalle zur Bienendisko: Unter Mitwirkung von 100.000 Bienen präsentiert Team Tool Time BEE POP zum ersten Mal live. Speziell für den Abend entstand auch eine kurze Dokumentation, ein Making-of des Projekts, mit Details aus der Lebenswelt der Bienen, die die Künstler im Rahmen ihrer Feldaufzeichnungen bei lokalen Imkern miterleben konnten. Die BesucherInnen erwarten ungeahnte Hörerlebnisse, die von den faszinierenden sozialen Dynamiken aus dem Reich der Bienen erzählen.

Bee-Pop-A-Lula!

Video & Visuals by visualsuspects

In Kooperation mit der ERSTE Stiftung

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