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Alphonse und Clarice ROTHSCHILD

Im Jänner 1938 erfolgte anlässlich der Erteilung der Ausfuhrbewilligung für verschiedene Kunstgegenstände eine Widmung von Alphonse Rothschild an das MAK. Die Ausfuhr kam nicht mehr zustande und auch die gewidmeten Objekte wurden nicht dem Museum übergeben. Direktor Ernst versuchte während der NS-Zeit immer wieder, die Widmung sowie zusätzliche Stücke aus der Sammlung in den Besitz des Museums zu bringen. 1943 wurden dem Museum schließlich einige Objekte zugewiesen. Nach dem Krieg und dem Ende der NS-Zeit erklärte Clarice Rothschild, die Witwe des mittlerweile verstorbenen Alphonse Rothschild, dass die Widmung aufrecht erhalten werde. In einem Vergleich wurde vereinbart, welche Stücke dem Museum verbleiben und welche Clarice Rothschild ausgefolgt werden sollten. Der Anwalt von Clarice Rothschild wies 1948/49 darauf hin, dass seine Klientin keine Ersatzstücke für verschwundene Objekte anbieten müsse und ebenso wenig für den Zustand der Objekte zu haften habe. Weiters wurde festgelegt, dass kein Objekt der Widmung verkauft oder im Tauschweg abgegeben werden dürfe und alle gewidmeten Objekte als solche zu kennzeichnen seien.
Am 11. Februar 1999 empfahl der Beirat die Rückgabe von 91 Objekten, die Restitution erfolgte am 11. März 1999.

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