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Emil IWNICKI

Zwischen 1941 und 1943 erwarb das MAK vom Dorotheum eine Reihe von Kunstgegenständen aus Silber, darunter zwei Leuchter. Der einzige Hinweis zur Herkunft war die auf der Rechnung angeführte Nummer. Im Österreichischen Staatsarchiv befindet sich eine Kartei, in der ein großer Teil der sogenannten § 14-Ablieferungen erfasst sind. Es handelt sich hierbei um jene Gegenstände aus Edelmetall sowie Perlen und Juwelen, die vom NS-Regime als Juden und Jüdinnen verfolgte Personen 1939/1940 abzuliefern gezwungen waren. Im September 2007 stellten das Dorotheum und die Anlaufstelle der IKG Wien das Projekt zur Digitalisierung dieser Kartei fertig. In der Folge konnte die zu den zwei Leuchtern vorliegende Rechnungsnummer Emil Iwnicki aus Wien zugeordnet werden.
Am 19. März 2010 empfahl der Beirat die Rückgabe der zwei Leuchter an die ErbInnen nach Emil Iwnicki. Zurzeit werden diese ErbInnen gesucht.

Random

Expositur

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MAK Wien

Haus am Ring

Wie kaum eine andere Institution steht das MAK für die fruchtbare Verbindung von Vergangenheit und Zukunft, die auch beim Besuch seiner umfangreichen Sammlung, seiner weitläufigen Schauräume, seiner themenbezogenen Sonderausstellungen und seines diskursiven Programms fühlbar und erlebbar wird. Die Verbindung von angewandter Kunst, Design, Architektur und Gegenwartskunst zählt zu seinen Kernkompetenzen und hier wird sichtbar, welchen Beitrag die Wechselwirkung dieser Bereiche für die kulturelle Entwicklung leisten kann.

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Publikationen

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Fractional Systems

Garage Project II

Erschienen anlässlich der gleichnamigen Ausstellung (25.6.-25.9.2010), Mackey Garages, MAK Center for Art and Architecture, Los Angeles.
englisch
156 Seiten, farbig
9,50 × 14,8 cm, Broschur
MAK Center Los Angles / Metroverlag, Wien, 2010

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Random

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Raymond Pettibon, Hans Weigand

“The Throat of Citizen Just” His Bodies Seem to Feel

Audio-CD herausgegeben von MAK Wien / Flat Mountain Press, Wien/L.A., 2001

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d> design neue strategien

Eine Kooperation von MAK & departure

In den neu entwickelten Formaten departure/MAK d>link, d>lab und d>nite treten international renommierte DesignexpertInnen in Austausch mit der Wiener Kreativwirtschaft, um die Beziehungen zwischen Design, Industrie und Gesellschaft zu hinterfragen, herauszufordern und mit zu gestalten. Die verschiedenen Veranstaltungen bieten an, gemeinsam nach neuen Möglichkeiten, Schnittstellen, Kooperationen, und letztlich auch nach neuen Tätigkeitsfeldern zu suchen.

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Nippon Chinbotsu

Japan sinkt. Ein Manga / Eröffnung
Mi, 16.01.2013–So, 21.04.2013
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Studiensammlung Metall

Kuratorin: Elisabeth Schmuttermeier

Die Vielfalt der Metallsammlung wird in der nach Typen geordneten Präsentation der Objekte in der Studiensammlung Metall sichtbar. Kerzenleuchter, Becher, Kannen oder Schüsseln vermitteln einen Eindruck ihrer stilistischen und funktionalen Entwicklungsstufen. Zusätzlich wird seit 1993 die vielfältige Ausrichtung der Metallsammlung in Form von wechselnden Ausstellungen präsentiert, bei denen auch immer wieder zeitgenössisches Schmuckdesign gezeigt wird.

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