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Ernst POLLAK

In der zweiten Hälfte des Jahres 1942 bat das MAK das Dorotheum um die Bekanntgabe der Schätzpreise der Objekte der Sammlung Ernst Pollak. 1943 erwarb das Museum über das Dorotheum von der Vugesta (Verwaltungssstelle für jüdisches Umzugsgut der Gestapo) 42 Objekte aus der Sammlung Ernst Pollak. Weil sich die Preise geändert hatten, wurden 13 der Objekte im Mai 1943 an die Vugesta zurückgestellt. 2 Objekte gingen im Mai 1945 beim Brand des Schlosses Immendorf, NÖ, wo sie geborgen waren, verloren. Zu den verbliebenen 29 Objekten kam es 1948 mit den Erben nach Gisela Pollak zum Abschluss eines Restitutionsvergleiches, in dem festgelegt wurde, dass die Restitution von 20 Objekten im Tausch gegen die Widmung von 9 Keramiken erfolgen sollte.
Für die im MAK verbliebenen 9 Objekte empfahl der Beirat am 27. März 2000 die Rückgabe. Die Restitution erfolgte am 24. Juni 2002.

Random

Publikationen

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Stefan Sagmeister

Handarbeit

Erschienen anlässlich der gleichnamigen Ausstellung (25.9.2002–2.3.2003), MAK Wien.
deutsch/englisch
88 Seiten, 14 farbige Abbildungen
14,8 x 10,5 cm, Softcover
MAK Wien / Verlag Schlebrügge.Editor, Wien, 2002

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Freier Artikel

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Das MAK trauert um Hans Hollein

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Fashion Show

Spider House / Bride of Frankenstein

Mariela Gemisheva & Jasper Gardiva
Di, 12.06.2007, 20:30 Uhr

MAK-Säulenhalle

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Urban Future Manifestos

Englisch
164 Seiten, zahlreiche Abbildungen
16,5 x 23,5 cm, Broschur
MAK Center Los Angeles / Hatje Cantz Verlag, Ostfildern-Ruit, 2010

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departure/MAK

d>lab 2012

Neben den öffentlichen d>link-Veranstaltungen finden zweitägige, anmeldungspflichtige Design-Labs statt, die den Schwerpunkten der Kooperation design> neue strategien folgen

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Sammlung Asien

Kustode: Johannes Wieninger

Die MAK-Sammlung Asien umfasst mit rund 25.000 Objekten aus China, Japan, Korea und Vietnam, datiert vom Neolytikum bis in die Gegenwart, eine große Auswahl der Kunst und des Kunstgewerbes aus dem asiatischen Raum und gibt gleichzeitig Einblick in die jahrhundertelange Wechselbeziehung zwischen Europa und Asien. Wie vergleichbare Kollektionen ist sie ein Orientalismus an sich: Alle hier gesammelten Objekte wurden von Europäern ausgesucht und repräsentieren damit auch europäischen Geschmack.

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