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Isak WUNDERLICH

Zwischen 1941 und 1943 erwarb das MAK vom Dorotheum eine Reihe von Kunstgegenständen aus Silber, darunter zwei Leuchter. Der einzige Hinweis zur Herkunft war die auf der Rechnung angeführte Nummer. Im Österreichischen Staatsarchiv befindet sich eine Kartei, in der ein großer Teil der sogenannten § 14-Ablieferungen erfasst sind. Es handelt sich hierbei um jene Gegenstände aus Edelmetall sowie Perlen und Juwelen, die vom NS-Regime als Juden und Jüdinnen verfolgte Personen 1939/1940 abzuliefern gezwungen waren. Im September 2007 stellten das Dorotheum und die Anlaufstelle der Israelitischen Kultusgemeinde Wien das Projekt zu Digitalisierung dieser Kartei fertig. In der Folge konnte die zu den zwei Leuchtern vorliegende Rechnungsnummer Isak Wunderlich aus Wien zugeordnet werden.
Am 22. September 2010 empfahl der Beirat die Rückgabe der zwei Leuchter an die ErbInnen nach Isak Wunderlich. Zurzeit werden diese ErbInnen gesucht.

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EOOS

Mi, 28.01.2015–So, 17.05.2015
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PATRICK RAMPELOTTO.

Adventures in Foam. ANGEWANDTE KUNST. HEUTE
Mi, 25.01.2012–So, 06.05.2012
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Sammlung Keramik

Kustode: Rainald Franz

Mit repräsentativen Beständen zur österreichischen Keramikerzeugung vom 16. Jahrhundert bis heute, einmaligen Objektgruppen wie dem Nachlass der Wiener Porzellanmanufaktur, sowie der umfangreichen Sammlung an Kachelöfen, Hafnerkeramik und Majoliken des 16. bis 19. Jahrhunderts zählt die Keramiksammlung des MAK zu den international bedeutendsten ihrer Art.

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WIEN 1900 inspiriert

Schaufenster zum MAK
Marco Dessí: Dagobert Peche Revisited, 1913/2012
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Bibliothek und Kunstblättersammlung

Leitung: Kathrin Pokorny-Nagel
Die MAK-Bibliothek und Kunstblättersammlung ist die größte und älteste Museumsbibliothek Europas mit Schwerpunkt auf angewandter Kunst. Neben klassischen Bibliotheksfunktionen widmet sich die Sammlung dem Kunstaspekt des Bildhaften in allen möglichen Varianten und initiiert eine neue Auseinandersetzung mit Papier gewordener Kunstproduktion.
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Canan Dagdelen

yurt tutmusch dot

Erschienen anlässlich der gleichnamigen Ausstellung (20.10.2004–20.2.2005), MAK Wien.
deutsch/englisch
64 Seiten, zahlreiche Abbildungen
28 x 20,8 cm, Softcover
MAK Wien, 2004

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