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Siegfried RADIN

Im Mai 1932 stellte Siegfried Radin dem MAK zwei Porzellanplatten als Leihgaben zur Verfügung. 1939 wandte sich ein Vertrauter des Ehepaares Radin, das zu dieser Zeit bereits aus Wien geflohen war, mit der Bitte um Rückgabe der zwei Leihgaben an das MAK. Das Museum schlug vor, die Objekte anzukaufen. Der Vertraute erklärte sich damit einverstanden, da das Ehepaar Radin das Geld dringend benötigte. Allerdings wurde der vereinbarte Kaufpreis nicht an Siegfried und Olga Radin ausbezahlt, sondern vom Museum an das Finanzamt überwiesen. Als Grund dafür nannte das MAK die Kompensation von Abgabenrückständen. Dass die Abgabenrückstände von Siegfried Radin durch Zwangssteuern gegen vom NS-Regime als jüdisch verfolgte Personen entstanden waren, kann nach dem Stand der Wissenschaft als erwiesen gelten.
In seiner Sitzung am 8. November 2006 empfahl der Beirat die Rückgabe der zwei Porzellanplatten an die Erben nach Siegfried Radin. Die Übergabe der Objekte erfolgte am 11. August 2008.

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Möbel als Trophäe

Erschienen anlässlich der gleichnamigen Ausstellung (27.5.–1.11.2009), MAK Wien.
MAK Studies 16
deutsch/englisch
120 Seiten, 150 Abbildungen
Broschur
MAK Wien / Verlag für moderne Kunst Nürnberg, 2009
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R. M. Schindler. Architektur und Experiment

Erschienen anlässlich der gleichnamigen Ausstellung (14.11.2001–10.2.2002), MAK Wien.
deutsch
284 Seiten, 107 farbige Abbildungen und 158 in Duplex
23 x 28 cm, Softcover
MAK Wien / Hatje Cantz Verlag, Ostfildern-Ruit, 2001

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