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Siegfried RADIN

Im Mai 1932 stellte Siegfried Radin dem MAK zwei Porzellanplatten als Leihgaben zur Verfügung. 1939 wandte sich ein Vertrauter des Ehepaares Radin, das zu dieser Zeit bereits aus Wien geflohen war, mit der Bitte um Rückgabe der zwei Leihgaben an das MAK. Das Museum schlug vor, die Objekte anzukaufen. Der Vertraute erklärte sich damit einverstanden, da das Ehepaar Radin das Geld dringend benötigte. Allerdings wurde der vereinbarte Kaufpreis nicht an Siegfried und Olga Radin ausbezahlt, sondern vom Museum an das Finanzamt überwiesen. Als Grund dafür nannte das MAK die Kompensation von Abgabenrückständen. Dass die Abgabenrückstände von Siegfried Radin durch Zwangssteuern gegen vom NS-Regime als jüdisch verfolgte Personen entstanden waren, kann nach dem Stand der Wissenschaft als erwiesen gelten.
In seiner Sitzung am 8. November 2006 empfahl der Beirat die Rückgabe der zwei Porzellanplatten an die Erben nach Siegfried Radin. Die Übergabe der Objekte erfolgte am 11. August 2008.

Random

Publikationen

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Jannis Kounellis

Il sarcofago degli sposiI

Erschienen anlässlich der gleichnamigen Ausstellung (5.5.–22.8.1999), MAK Wien.
deutsch/englisch
160 Seiten, s/w Abbildungen
32 x 24 cm, Softcover
MAK Wien / Hatje Cantz Verlag, Ostfildern-Ruit, 1999

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Videochannel

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PATRICK RAMPELOTTO.

Adventures in Foam. ANGEWANDTE KUNST. HEUTE
Mi, 25.01.2012–So, 06.05.2012
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Random

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Gottfried Semper

The Ideal Museum.Practical Art in Metals and Hard Materials

MAK Studies 8
englisch
288 Seiten, 50 Abbildungen, 18 Farbtafeln
34,5 x 21,5 cm, Hardcover
MAK / Schlebrügge.Editor, Wien, 2007

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ZEICHEN, GEFANGEN IM WUNDER

Auf der Suche nach Istanbul heute / Eröffnung
Mi, 23.01.2013–So, 21.04.2013
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MAK Vortragsreihe CHANGING ARCHITECTURE

James Turrell

Mooning Plato's Cave
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Studiensammlung Metall

Kuratorin: Elisabeth Schmuttermeier

Die Vielfalt der Metallsammlung wird in der nach Typen geordneten Präsentation der Objekte in der Studiensammlung Metall sichtbar. Kerzenleuchter, Becher, Kannen oder Schüsseln vermitteln einen Eindruck ihrer stilistischen und funktionalen Entwicklungsstufen. Zusätzlich wird seit 1993 die vielfältige Ausrichtung der Metallsammlung in Form von wechselnden Ausstellungen präsentiert, bei denen auch immer wieder zeitgenössisches Schmuckdesign gezeigt wird.

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