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Wilhelm MÜLLER-HOFMANN

Von den ab März 1938 in Österreich einsetzenden Zwangsmaßnahmen des NS-Regimes war die Familie Müller-Hofmann mehrfach betroffen. Prof. Wilhelm Müller-Hofmann verlor als politisch unerwünschte Person seine Lehrstelle an der Kunstgewerbeschule in Wien, seine Frau und seine Söhne wurden als Juden verfolgt. In dieser Situation benötigte die Familie dringend finanzielle Mittel, um den Verdienstausfall Wilhelm Müller-Hofmanns zumindest teilweise zu kompensieren und die Flucht der Söhne nach Schweden und deren Existenz im Exil zu unterstützen. In dieser Bedrängnis verkaufte Prof. Wilhelm Müller-Hofmann im Januar 1940 sieben japanische Ukiyo-e-Drucke an das MAK.
Am 28. September 2007 sprach sich der Beirat für die Restitution der Drucke aus, am 22. Jänner 2009 wurden sie an den Vertreter der ErbInnen übergeben.

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Erschienen anlässlich der gleichnamigen Ausstellung (21.3.–15.7.2012), MAK Wien.
deutsch/englisch
136 Seiten, zahlreiche Farbabbildungen
21 x 26 cm, Broschur
drei Ausklapper
MAK Wien / Hatje Cantz Verlag, Ostfildern-Ruit, 2012

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