WICHTIGE HINWEISE:
Bis auf Weiteres werden Gruppenbuchungen nur bis zu max. 9 Personen angenommen.

Wir bitten Sie, wenn möglich, Ihre eigenen Kopfhörer für die Führung mitzubringen.

Das MAK bietet ein breites Spektrum an Führungsangeboten für verschiedene Interessengruppen. Unser regelmäßiges Angebot verschafft einen Überblick, während Spezialführungen Anlass zur intensiveren Auseinandersetzung geben. Neben Führungen mit KuratorInnen, die tiefere thematische Einblicke ermöglichen, laden Führungen mit DesignerInnen, KünstlerInnen und ArchitektInnen zum direkten Austausch ein. Unsere Dialogführungen stellen das Gespräch zwischen BesucherInnen und ExpertInnen verschiedener Fachgebiete in den Vordergrund.

Alle Führungen finden in deutscher Sprache statt und dauern 1 Stunde, sofern nicht anders angegeben. Führungsbeitrag: € 3,50 (60 Min.) / € 5 (90 Min.) pro Person sofern nicht anders angegeben. MAK-JahreskartenbesitzerInnen können an einer Führung gratis teilnehmen. Gratis für InhaberInnen des „Hunger auf Kunst und Kultur“-Passes.

Nächste Führungen & Workshops

Einblicke in die aktuellen Ausstellungen
Gratisführung am Pfingstmontag

Einblicke in die aktuellen Ausstellungen

iCalMo, 01.06.2020 11:00 Uhr
Bitte um AnmeldungEinblicke in die aktuellen AusstellungenDie Führung zeigt Einblicke in die aktuellen Ausstellungen im MAK. Von 11:00 bis 16:00 Uhr haben Sie am Pfingstmontag stündlich die Möglichkeit an einer Gratisführung durch eine unserser Ausstellungen teilzunehmen.
 
ANMELDUNG
Begrenzte TeilnehmerInnen-Zahl (9 Personen): eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.
 
SCHUTZMASSNAHMEN
Auch während der Führung gelten die allgemeinen Schutzmaßnahmen für den Museumsbesuch. Nähere Informationen hier
 
KOPFHÖRER
Wir bitten Sie, wenn möglich, Ihre eigenen Kopfhörer für die Führung mitzubringen.

FÜHRUNGSBEITRAG
Alle Führungen am Pfingstmontag sind gratis. 
 
TREFFPUNKT 
MAK-Säulenhalle
 


1459977553881
Ausstellungsführung SHOW OFF
Gratisführung am Pfingstmontag

Ausstellungsführung SHOW OFF

iCalMo, 01.06.2020 12:00 Uhr
Bitte um AnmeldungAusstellungsführung SHOW OFFDie Führung zeigt Einblicke in die Ausstellung SHOW OFF. AUSTRIAN FASHION DESIGN. 
 
ANMELDUNG
Begrenzte TeilnehmerInnen-Zahl (9 Personen): eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.
 
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Auch während der Führung gelten die allgemeinen Schutzmaßnahmen für den Museumsbesuch.
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Alle Führungen am Pfingstmontag sind gratis. 
 
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1459977553881
Ausstellungsführung BUGHOLZ, VIELSCHICHTIG
Gratisführung am Pfingstmontag

Ausstellungsführung BUGHOLZ, VIELSCHICHTIG

iCalMo, 01.06.2020 13:00 Uhr
Bitte um AnmeldungAusstellungsführung BUGHOLZ, VIELSCHICHTIGDie Führung zeigt Einblicke in die aktuelle Ausstellung BUGHOLZ, VIELSCHICHTIG.
 
ANMELDUNG
Begrenzte TeilnehmerInnen-Zahl (9 Personen): eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.
 
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1459977553881
Einblicke in die aktuellen Ausstellungen
Gratisführung am Pfingstmontag

Einblicke in die aktuellen Ausstellungen

iCalMo, 01.06.2020 14:00 Uhr
Bitte um AnmeldungEinblicke in die aktuellen AusstellungenDie Führung zeigt Einblicke in die aktuellen Ausstellungen im MAK. Von 11:00 bis 16:00 Uhr haben Sie am Pfingstmontag stündlich die Möglichkeit an einer Gratisführung durch eine unserser Ausstellungen teilzunehmen.
 
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Ausstellungsführung SHOW OFF
Gratisführung am Pfingstmontag

Ausstellungsführung SHOW OFF

iCalMo, 01.06.2020 15:00 Uhr
Bitte um AnmeldungAusstellungsführung SHOW OFFDie Führung zeigt Einblicke in die Ausstellung SHOW OFF. AUSTRIAN FASHION DESIGN. 
 
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Begrenzte TeilnehmerInnen-Zahl (9 Personen): eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.
 
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Ausstellungsführung BUGHOLZ, VIELSCHICHTIG
Gratisführung am Pfingstmontag

Ausstellungsführung BUGHOLZ, VIELSCHICHTIG

iCalMo, 01.06.2020 16:00 Uhr
Bitte um AnmeldungAusstellungsführung BUGHOLZ, VIELSCHICHTIGDie Führung zeigt Einblicke in die aktuelle Ausstellung BUGHOLZ, VIELSCHICHTIG.
 
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1459977553881
Einblicke in die aktuellen Ausstellungen

Einblicke in die aktuellen Ausstellungen

iCalDi, 02.06.2020 18:30 Uhr
Bitte um AnmeldungEinblicke in die aktuellen AusstellungenDie Führung zeigt Einblicke in die aktuellen Ausstellungen im MAK. 
 
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1459977553881
Einblicke in die aktuellen Ausstellungen

Einblicke in die aktuellen Ausstellungen

iCalSa, 06.06.2020 11:00 Uhr
Bitte um AnmeldungEinblicke in die aktuellen AusstellungenDie Führung zeigt Einblicke in die aktuellen Ausstellungen im MAK. 
 
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Auch während der Führung gelten die allgemeinen Schutzmaßnahmen für den Museumsbesuch. Nähere Informationen hier
 
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€ 3,50
 
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MAK-Säulenhalle
 


1459977553881
Alle meine KleiderMarina Hoermanseder, Hour Glass Vase 1, FW 15/16 Model: Irma Spies Styling: Nina Petters Hair and Make Up: Patrick Glatthaar Art Direction & Graphic Design: Esther Schwarz Postproduction: px1 Berlin Location: DDR Museumswohnung © Stefan Armbruster
MINI MAK TOUR

Alle meine Kleider

iCalSa, 06.06.2020 14:00 Uhr
Bitte um AnmeldungAlle meine KleiderBegleite MINI MAK in die Welt der österreichischen Mode: Knopf und Kragen, Hut, Hose, Kleid und Kostüm. Lass dich inspirieren und zeig uns dein ganz persönliches Lieblingsoutfit!

ANMELDUNG
Begrenzte TeilnehmerInnen-Zahl (9 Personen): eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.
 
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€ 3,50 pro Kind (bei freiem Eintritt), ermäßigter Eintritt für Begleitpersonen

 
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1459977554986
Ausstellungsführung SHOW OFF

Ausstellungsführung SHOW OFF

iCalSa, 06.06.2020 15:00 Uhr
Bitte um AnmeldungAusstellungsführung SHOW OFF
Das MAK-Kunstvermittlungsteam führt durch die Ausstellung SHOW OFF. AUSTRIAN FASHION DESIGN. 

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1459977553881
Ausstellungsführung BUGHOLZ, VIELSCHICHTIG

Ausstellungsführung BUGHOLZ, VIELSCHICHTIG

iCalSa, 06.06.2020 16:00 Uhr
Bitte um AnmeldungAusstellungsführung BUGHOLZ, VIELSCHICHTIGFührung durch die Ausstellung BUGHOLZ, VIELSCHICHTIG. Thonet und das moderne Möbeldesign

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€ 3,50

 

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Einblicke in die aktuellen Ausstellungen

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iCalSo, 07.06.2020 11:00 Uhr
Bitte um AnmeldungEinblicke in die aktuellen AusstellungenDie Führung zeigt Einblicke in die aktuellen Ausstellungen im MAK. 
 
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1459977553881
Ausstellungsführung SHOW OFF

Ausstellungsführung SHOW OFF

iCalSo, 07.06.2020 15:00 Uhr
Bitte um AnmeldungAusstellungsführung SHOW OFF
Das MAK-Kunstvermittlungsteam führt durch die Ausstellung SHOW OFF. AUSTRIAN FASHION DESIGN. 

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Ausstellungsführung BUGHOLZ, VIELSCHICHTIG

Ausstellungsführung BUGHOLZ, VIELSCHICHTIG

iCalSo, 07.06.2020 16:00 Uhr
Bitte um AnmeldungAusstellungsführung BUGHOLZ, VIELSCHICHTIGFührung durch die Ausstellung BUGHOLZ, VIELSCHICHTIG. Thonet und das moderne Möbeldesign

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Einblicke in die aktuellen Ausstellungen

Einblicke in die aktuellen Ausstellungen

iCalDi, 09.06.2020 18:30 Uhr
Bitte um AnmeldungEinblicke in die aktuellen AusstellungenDie Führung zeigt Einblicke in die aktuellen Ausstellungen im MAK. 
 
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MAK-Säulenhalle
 


1459977553881
Einblicke in die aktuellen Ausstellungen

Einblicke in die aktuellen Ausstellungen

iCalSa, 13.06.2020 11:00 Uhr
Bitte um AnmeldungEinblicke in die aktuellen AusstellungenDie Führung zeigt Einblicke in die aktuellen Ausstellungen im MAK. 
 
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SESSELTANZ
MINI MAK Tour

SESSELTANZ

iCalSa, 13.06.2020 14:00 Uhr
Bitte um AnmeldungSESSELTANZFührung für die ganze Familie (ab 4 Jahren) durch die Ausstellungen BUGHOLZ, VIELSCHICHTIG und „SITZEN 69“ REVISITED

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€ 3,50 pro Kind (bei freiem Eintritt), ermäßigter Eintritt für Begleitpersonen

 
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1459977554986
Ausstellungsführung SHOW OFF

Ausstellungsführung SHOW OFF

iCalSa, 13.06.2020 15:00 Uhr
Bitte um AnmeldungAusstellungsführung SHOW OFF
Das MAK-Kunstvermittlungsteam führt durch die Ausstellung SHOW OFF. AUSTRIAN FASHION DESIGN. 

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1459977553881
Ausstellungsführung BUGHOLZ, VIELSCHICHTIG

Ausstellungsführung BUGHOLZ, VIELSCHICHTIG

iCalSa, 13.06.2020 16:00 Uhr
Bitte um AnmeldungAusstellungsführung BUGHOLZ, VIELSCHICHTIGFührung durch die Ausstellung BUGHOLZ, VIELSCHICHTIG. Thonet und das moderne Möbeldesign

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1459977553881
Einblicke in die aktuellen Ausstellungen

Einblicke in die aktuellen Ausstellungen

iCalSo, 14.06.2020 11:00 Uhr
Bitte um AnmeldungEinblicke in die aktuellen AusstellungenDie Führung zeigt Einblicke in die aktuellen Ausstellungen im MAK. 
 
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1459977553881
Ausstellungsführung SHOW OFF

Ausstellungsführung SHOW OFF

iCalSo, 14.06.2020 15:00 Uhr
Bitte um AnmeldungAusstellungsführung SHOW OFF
Das MAK-Kunstvermittlungsteam führt durch die Ausstellung SHOW OFF. AUSTRIAN FASHION DESIGN. 

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1459977553881
Ausstellungsführung BUGHOLZ, VIELSCHICHTIG

Ausstellungsführung BUGHOLZ, VIELSCHICHTIG

iCalSo, 14.06.2020 16:00 Uhr
Bitte um AnmeldungAusstellungsführung BUGHOLZ, VIELSCHICHTIGFührung durch die Ausstellung BUGHOLZ, VIELSCHICHTIG. Thonet und das moderne Möbeldesign

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1459977553881
Einblicke in die aktuellen Ausstellungen

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iCalDi, 16.06.2020 18:30 Uhr
Bitte um AnmeldungEinblicke in die aktuellen AusstellungenDie Führung zeigt Einblicke in die aktuellen Ausstellungen im MAK. 
 
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MAK-Säulenhalle
 


1459977553881
Einblicke in die aktuellen Ausstellungen

Einblicke in die aktuellen Ausstellungen

iCalSa, 20.06.2020 11:00 Uhr
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1459977553881
Alle meine KleiderMarina Hoermanseder, Hour Glass Vase 1, FW 15/16 Model: Irma Spies Styling: Nina Petters Hair and Make Up: Patrick Glatthaar Art Direction & Graphic Design: Esther Schwarz Postproduction: px1 Berlin Location: DDR Museumswohnung © Stefan Armbruster
MINI MAK TOUR

Alle meine Kleider

iCalSa, 20.06.2020 14:00 Uhr
Bitte um AnmeldungAlle meine KleiderBegleite MINI MAK in die Welt der österreichischen Mode: Knopf und Kragen, Hut, Hose, Kleid und Kostüm. Lass dich inspirieren und zeig uns dein ganz persönliches Lieblingsoutfit!

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Begrenzte TeilnehmerInnen-Zahl (9 Personen): eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.
 
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MAK-Säulenhalle
 
1459977554986
Ausstellungsführung SHOW OFF

Ausstellungsführung SHOW OFF

iCalSa, 20.06.2020 15:00 Uhr
Bitte um AnmeldungAusstellungsführung SHOW OFF
Das MAK-Kunstvermittlungsteam führt durch die Ausstellung SHOW OFF. AUSTRIAN FASHION DESIGN. 

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Begrenzte TeilnehmerInnen-Zahl (9 Personen): eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.
 
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MAK-Säulenhalle

1459977553881
Ausstellungsführung BUGHOLZ, VIELSCHICHTIG

Ausstellungsführung BUGHOLZ, VIELSCHICHTIG

iCalSa, 20.06.2020 16:00 Uhr
Bitte um AnmeldungAusstellungsführung BUGHOLZ, VIELSCHICHTIGFührung durch die Ausstellung BUGHOLZ, VIELSCHICHTIG. Thonet und das moderne Möbeldesign

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1459977553881
Einblicke in die aktuellen Ausstellungen

Einblicke in die aktuellen Ausstellungen

iCalSo, 21.06.2020 11:00 Uhr
Bitte um AnmeldungEinblicke in die aktuellen AusstellungenDie Führung zeigt Einblicke in die aktuellen Ausstellungen im MAK. 
 
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1459977553881
Ausstellungsführung SHOW OFF

Ausstellungsführung SHOW OFF

iCalSo, 21.06.2020 15:00 Uhr
Bitte um AnmeldungAusstellungsführung SHOW OFF
Das MAK-Kunstvermittlungsteam führt durch die Ausstellung SHOW OFF. AUSTRIAN FASHION DESIGN. 

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MAK-Säulenhalle

1459977553881
Ausstellungsführung BUGHOLZ, VIELSCHICHTIG

Ausstellungsführung BUGHOLZ, VIELSCHICHTIG

iCalSo, 21.06.2020 16:00 Uhr
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1459977553881
Einblicke in die aktuellen Ausstellungen

Einblicke in die aktuellen Ausstellungen

iCalDi, 23.06.2020 18:30 Uhr
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1459977553881
Kuratorinnenführungen SHOW OFF

Kuratorinnenführungen SHOW OFF

iCalDo, 25.06.2020 16:30 Uhr
Bitte um AnmeldungKuratorinnenführungen SHOW OFF

Kuratorenführungen mit Gastkuratorin Ulrike Tschabitzer-Handler durch die Ausstellung SHOW OFF. Austrian Fashion Design


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Einblicke in die aktuellen Ausstellungen

Einblicke in die aktuellen Ausstellungen

iCalSa, 27.06.2020 11:00 Uhr
Bitte um AnmeldungEinblicke in die aktuellen AusstellungenDie Führung zeigt Einblicke in die aktuellen Ausstellungen im MAK. 
 
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1459977553881
SESSELTANZ
MINI MAK Tour

SESSELTANZ

iCalSa, 27.06.2020 14:00 Uhr
Bitte um AnmeldungSESSELTANZFührung für die ganze Familie (ab 4 Jahren) durch die Ausstellungen BUGHOLZ, VIELSCHICHTIG und „SITZEN 69“ REVISITED

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MAK-Säulenhalle

1459977554986
Ausstellungsführung SHOW OFF

Ausstellungsführung SHOW OFF

iCalSa, 27.06.2020 15:00 Uhr
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Das MAK-Kunstvermittlungsteam führt durch die Ausstellung SHOW OFF. AUSTRIAN FASHION DESIGN. 

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MAK-Säulenhalle

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Ausstellungsführung BUGHOLZ, VIELSCHICHTIG

Ausstellungsführung BUGHOLZ, VIELSCHICHTIG

iCalSa, 27.06.2020 16:00 Uhr
Bitte um AnmeldungAusstellungsführung BUGHOLZ, VIELSCHICHTIGFührung durch die Ausstellung BUGHOLZ, VIELSCHICHTIG. Thonet und das moderne Möbeldesign

ANMELDUNG
Begrenzte TeilnehmerInnen-Zahl (9 Personen): eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.
 
SCHUTZMASSNAHMEN
Auch während der Führung gelten die allgemeinen Schutzmaßnahmen für den Museumsbesuch.
Nähere Informationen hier
 
KOPFHÖRER
Wir bitten Sie, wenn möglich, Ihre eigenen Kopfhörer für die Führung mitzubringen.

FÜHRUNGSBEITRAG
€ 3,50

 

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Einblicke in die aktuellen Ausstellungen

Einblicke in die aktuellen Ausstellungen

iCalSo, 28.06.2020 11:00 Uhr
Bitte um AnmeldungEinblicke in die aktuellen AusstellungenDie Führung zeigt Einblicke in die aktuellen Ausstellungen im MAK. 
 
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Begrenzte TeilnehmerInnen-Zahl (9 Personen): eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.
 
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Auch während der Führung gelten die allgemeinen Schutzmaßnahmen für den Museumsbesuch. Nähere Informationen hier
 
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€ 3,50
 
TREFFPUNKT 
MAK-Säulenhalle
 


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Ausstellungsführung SHOW OFF

Ausstellungsführung SHOW OFF

iCalSo, 28.06.2020 15:00 Uhr
Bitte um AnmeldungAusstellungsführung SHOW OFF
Das MAK-Kunstvermittlungsteam führt durch die Ausstellung SHOW OFF. AUSTRIAN FASHION DESIGN. 

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TREFFPUNKT 
MAK-Säulenhalle

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Ausstellungsführung BUGHOLZ, VIELSCHICHTIG

Ausstellungsführung BUGHOLZ, VIELSCHICHTIG

iCalSo, 28.06.2020 16:00 Uhr
Bitte um AnmeldungAusstellungsführung BUGHOLZ, VIELSCHICHTIGFührung durch die Ausstellung BUGHOLZ, VIELSCHICHTIG. Thonet und das moderne Möbeldesign

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Begrenzte TeilnehmerInnen-Zahl (9 Personen): eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.
 
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Auch während der Führung gelten die allgemeinen Schutzmaßnahmen für den Museumsbesuch.
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Einblicke in die aktuellen Ausstellungen

Einblicke in die aktuellen Ausstellungen

iCalDi, 30.06.2020 18:30 Uhr
Bitte um AnmeldungEinblicke in die aktuellen AusstellungenDie Führung zeigt Einblicke in die aktuellen Ausstellungen im MAK. 
 
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Begrenzte TeilnehmerInnen-Zahl (9 Personen): eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.
 
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Auch während der Führung gelten die allgemeinen Schutzmaßnahmen für den Museumsbesuch. Nähere Informationen hier
 
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MAK-Säulenhalle
 


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Kuratorenführung Show Off

Kuratorenführung Show Off

iCalDo, 02.07.2020 16:30 Uhr
Bitte um AnmeldungKuratorenführung Show Off

Kuratorenführungen mit Gastkurator Andreas Bergbaur durch die Ausstellung SHOW OFF. Austrian Fashion Design
 

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Begrenzte TeilnehmerInnen-Zahl (9 Personen): eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.
 
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Auch während der Führung gelten die allgemeinen Schutzmaßnahmen für den Museumsbesuch.
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MAK-Säulenhalle

 


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Die Führung zeigt Einblicke in die aktuellen Ausstellungen im MAK. Von 11:00 bis 16:00 Uhr haben Sie am Pfingstmontag stündlich die Möglichkeit an einer Gratisführung durch eine unserser Ausstellungen teilzunehmen. ANMELDUNGBegrenzte TeilnehmerInnen-Zahl (9 Personen): eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. SCHUTZMASSNAHMENAuch während der Führung gelten die allgemeinen Schutzmaßnahmen für den Museumsbesuch. Nähere Informationen hier KOPFHÖRERWir bitten Sie, wenn möglich, Ihre eigenen Kopfhörer für die Führung mitzubringen.FÜHRUNGSBEITRAGAlle Führungen am Pfingstmontag sind gratis.  TREFFPUNKT MAK-Säulenhalle Die Führung zeigt Einblicke in die Ausstellung SHOW OFF. AUSTRIAN FASHION DESIGN.  ANMELDUNGBegrenzte TeilnehmerInnen-Zahl (9 Personen): eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. SCHUTZMASSNAHMENAuch während der Führung gelten die allgemeinen Schutzmaßnahmen für den Museumsbesuch.Nähere Informationen hier KOPFHÖRERWir bitten Sie, wenn möglich, Ihre eigenen Kopfhörer für die Führung mitzubringen.FÜHRUNGSBEITRAGAlle Führungen am Pfingstmontag sind gratis.  TREFFPUNKT MAK-Säulenhalle Die Führung zeigt Einblicke in die aktuelle Ausstellung BUGHOLZ, VIELSCHICHTIG. ANMELDUNGBegrenzte TeilnehmerInnen-Zahl (9 Personen): eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. SCHUTZMASSNAHMENAuch während der Führung gelten die allgemeinen Schutzmaßnahmen für den Museumsbesuch. Nähere Informationen hier KOPFHÖRERWir bitten Sie, wenn möglich, Ihre eigenen Kopfhörer für die Führung mitzubringen.FÜHRUNGSBEITRAGAlle Führungen am Pfingstmontag sind gratis.  TREFFPUNKT MAK-Säulenhalle Die Führung zeigt Einblicke in die aktuellen Ausstellungen im MAK. Von 11:00 bis 16:00 Uhr haben Sie am Pfingstmontag stündlich die Möglichkeit an einer Gratisführung durch eine unserser Ausstellungen teilzunehmen. ANMELDUNGBegrenzte TeilnehmerInnen-Zahl (9 Personen): eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. SCHUTZMASSNAHMENAuch während der Führung gelten die allgemeinen Schutzmaßnahmen für den Museumsbesuch. Nähere Informationen hier KOPFHÖRERWir bitten Sie, wenn möglich, Ihre eigenen Kopfhörer für die Führung mitzubringen.FÜHRUNGSBEITRAGAlle Führungen am Pfingstmontag sind gratis.  TREFFPUNKT MAK-Säulenhalle Die Führung zeigt Einblicke in die Ausstellung SHOW OFF. AUSTRIAN FASHION DESIGN.  ANMELDUNGBegrenzte TeilnehmerInnen-Zahl (9 Personen): eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. SCHUTZMASSNAHMENAuch während der Führung gelten die allgemeinen Schutzmaßnahmen für den Museumsbesuch.Nähere Informationen hier KOPFHÖRERWir bitten Sie, wenn möglich, Ihre eigenen Kopfhörer für die Führung mitzubringen.FÜHRUNGSBEITRAGAlle Führungen am Pfingstmontag sind gratis.  TREFFPUNKT MAK-Säulenhalle Die Führung zeigt Einblicke in die aktuelle Ausstellung BUGHOLZ, VIELSCHICHTIG. ANMELDUNGBegrenzte TeilnehmerInnen-Zahl (9 Personen): eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. SCHUTZMASSNAHMENAuch während der Führung gelten die allgemeinen Schutzmaßnahmen für den Museumsbesuch. 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AUSTRIAN FASHION DESIGN. ANMELDUNGBegrenzte TeilnehmerInnen-Zahl (9 Personen): eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. SCHUTZMASSNAHMENAuch während der Führung gelten die allgemeinen Schutzmaßnahmen für den Museumsbesuch.Nähere Informationen hier KOPFHÖRERWir bitten Sie, wenn möglich, Ihre eigenen Kopfhörer für die Führung mitzubringen.FÜHRUNGSBEITRAG€ 3,50 TREFFPUNKT MAK-SäulenhalleFührung durch die Ausstellung BUGHOLZ, VIELSCHICHTIG. Thonet und das moderne MöbeldesignANMELDUNGBegrenzte TeilnehmerInnen-Zahl (9 Personen): eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. SCHUTZMASSNAHMENAuch während der Führung gelten die allgemeinen Schutzmaßnahmen für den Museumsbesuch.Nähere Informationen hier KOPFHÖRERWir bitten Sie, wenn möglich, Ihre eigenen Kopfhörer für die Führung mitzubringen.FÜHRUNGSBEITRAG€ 3,50 Die Führung zeigt Einblicke in die aktuellen Ausstellungen im MAK.  ANMELDUNGBegrenzte TeilnehmerInnen-Zahl (9 Personen): eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. SCHUTZMASSNAHMENAuch während der Führung gelten die allgemeinen Schutzmaßnahmen für den Museumsbesuch. Nähere Informationen hier KOPFHÖRERWir bitten Sie, wenn möglich, Ihre eigenen Kopfhörer für die Führung mitzubringen.FÜHRUNGSBEITRAG€ 3,50 TREFFPUNKT MAK-Säulenhalle Das MAK-Kunstvermittlungsteam führt durch die Ausstellung SHOW OFF. 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Thonet und das moderne MöbeldesignANMELDUNGBegrenzte TeilnehmerInnen-Zahl (9 Personen): eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. SCHUTZMASSNAHMENAuch während der Führung gelten die allgemeinen Schutzmaßnahmen für den Museumsbesuch.Nähere Informationen hier KOPFHÖRERWir bitten Sie, wenn möglich, Ihre eigenen Kopfhörer für die Führung mitzubringen.FÜHRUNGSBEITRAG€ 3,50 Die Führung zeigt Einblicke in die aktuellen Ausstellungen im MAK.  ANMELDUNGBegrenzte TeilnehmerInnen-Zahl (9 Personen): eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. SCHUTZMASSNAHMENAuch während der Führung gelten die allgemeinen Schutzmaßnahmen für den Museumsbesuch. Nähere Informationen hier KOPFHÖRERWir bitten Sie, wenn möglich, Ihre eigenen Kopfhörer für die Führung mitzubringen.FÜHRUNGSBEITRAG€ 3,50 TREFFPUNKT MAK-Säulenhalle Die Führung zeigt Einblicke in die aktuellen Ausstellungen im MAK.  ANMELDUNGBegrenzte TeilnehmerInnen-Zahl (9 Personen): eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. SCHUTZMASSNAHMENAuch während der Führung gelten die allgemeinen Schutzmaßnahmen für den Museumsbesuch. Nähere Informationen hier KOPFHÖRERWir bitten Sie, wenn möglich, Ihre eigenen Kopfhörer für die Führung mitzubringen.FÜHRUNGSBEITRAG€ 3,50 TREFFPUNKT MAK-Säulenhalle Führung für die ganze Familie (ab 4 Jahren) durch die Ausstellungen BUGHOLZ, VIELSCHICHTIG und „SITZEN 69“ REVISITEDANMELDUNGBegrenzte TeilnehmerInnen-Zahl (9 Personen): eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. SCHUTZMASSNAHMENAuch während der Führung gelten die allgemeinen Schutzmaßnahmen für den Museumsbesuch.Nähere Informationen hier KOPFHÖRERWir bitten Sie, wenn möglich, Ihre eigenen Kopfhörer für die Führung mitzubringen.FÜHRUNGSBEITRAG€ 3,50 pro Kind (bei freiem Eintritt), ermäßigter Eintritt für Begleitpersonen TREFFPUNKT MAK-SäulenhalleDas MAK-Kunstvermittlungsteam führt durch die Ausstellung SHOW OFF. AUSTRIAN FASHION DESIGN. ANMELDUNGBegrenzte TeilnehmerInnen-Zahl (9 Personen): eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. SCHUTZMASSNAHMENAuch während der Führung gelten die allgemeinen Schutzmaßnahmen für den Museumsbesuch.Nähere Informationen hier KOPFHÖRERWir bitten Sie, wenn möglich, Ihre eigenen Kopfhörer für die Führung mitzubringen.FÜHRUNGSBEITRAG€ 3,50 TREFFPUNKT MAK-SäulenhalleFührung durch die Ausstellung BUGHOLZ, VIELSCHICHTIG. Thonet und das moderne MöbeldesignANMELDUNGBegrenzte TeilnehmerInnen-Zahl (9 Personen): eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. SCHUTZMASSNAHMENAuch während der Führung gelten die allgemeinen Schutzmaßnahmen für den Museumsbesuch.Nähere Informationen hier KOPFHÖRERWir bitten Sie, wenn möglich, Ihre eigenen Kopfhörer für die Führung mitzubringen.FÜHRUNGSBEITRAG€ 3,50 Die Führung zeigt Einblicke in die aktuellen Ausstellungen im MAK.  ANMELDUNGBegrenzte TeilnehmerInnen-Zahl (9 Personen): eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. SCHUTZMASSNAHMENAuch während der Führung gelten die allgemeinen Schutzmaßnahmen für den Museumsbesuch. Nähere Informationen hier KOPFHÖRERWir bitten Sie, wenn möglich, Ihre eigenen Kopfhörer für die Führung mitzubringen.FÜHRUNGSBEITRAG€ 3,50 TREFFPUNKT MAK-Säulenhalle Das MAK-Kunstvermittlungsteam führt durch die Ausstellung SHOW OFF. AUSTRIAN FASHION DESIGN. ANMELDUNGBegrenzte TeilnehmerInnen-Zahl (9 Personen): eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. SCHUTZMASSNAHMENAuch während der Führung gelten die allgemeinen Schutzmaßnahmen für den Museumsbesuch.Nähere Informationen hier KOPFHÖRERWir bitten Sie, wenn möglich, Ihre eigenen Kopfhörer für die Führung mitzubringen.FÜHRUNGSBEITRAG€ 3,50 TREFFPUNKT MAK-SäulenhalleFührung durch die Ausstellung BUGHOLZ, VIELSCHICHTIG. Thonet und das moderne MöbeldesignANMELDUNGBegrenzte TeilnehmerInnen-Zahl (9 Personen): eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. SCHUTZMASSNAHMENAuch während der Führung gelten die allgemeinen Schutzmaßnahmen für den Museumsbesuch.Nähere Informationen hier KOPFHÖRERWir bitten Sie, wenn möglich, Ihre eigenen Kopfhörer für die Führung mitzubringen.FÜHRUNGSBEITRAG€ 3,50 Die Führung zeigt Einblicke in die aktuellen Ausstellungen im MAK.  ANMELDUNGBegrenzte TeilnehmerInnen-Zahl (9 Personen): eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. SCHUTZMASSNAHMENAuch während der Führung gelten die allgemeinen Schutzmaßnahmen für den Museumsbesuch. 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Lass dich inspirieren und zeig uns dein ganz persönliches Lieblingsoutfit!ANMELDUNGBegrenzte TeilnehmerInnen-Zahl (9 Personen): eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. SCHUTZMASSNAHMENAuch während der Führung gelten die allgemeinen Schutzmaßnahmen für den Museumsbesuch.Nähere Informationen hier KOPFHÖRERWir bitten Sie, wenn möglich, Ihre eigenen Kopfhörer für die Führung mitzubringen.FÜHRUNGSBEITRAG€ 3,50 pro Kind (bei freiem Eintritt), ermäßigter Eintritt für Begleitpersonen TREFFPUNKT MAK-Säulenhalle Das MAK-Kunstvermittlungsteam führt durch die Ausstellung SHOW OFF. AUSTRIAN FASHION DESIGN. ANMELDUNGBegrenzte TeilnehmerInnen-Zahl (9 Personen): eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. SCHUTZMASSNAHMENAuch während der Führung gelten die allgemeinen Schutzmaßnahmen für den Museumsbesuch.Nähere Informationen hier KOPFHÖRERWir bitten Sie, wenn möglich, Ihre eigenen Kopfhörer für die Führung mitzubringen.FÜHRUNGSBEITRAG€ 3,50 TREFFPUNKT MAK-SäulenhalleFührung durch die Ausstellung BUGHOLZ, VIELSCHICHTIG. Thonet und das moderne MöbeldesignANMELDUNGBegrenzte TeilnehmerInnen-Zahl (9 Personen): eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. SCHUTZMASSNAHMENAuch während der Führung gelten die allgemeinen Schutzmaßnahmen für den Museumsbesuch.Nähere Informationen hier KOPFHÖRERWir bitten Sie, wenn möglich, Ihre eigenen Kopfhörer für die Führung mitzubringen.FÜHRUNGSBEITRAG€ 3,50 Die Führung zeigt Einblicke in die aktuellen Ausstellungen im MAK.  ANMELDUNGBegrenzte TeilnehmerInnen-Zahl (9 Personen): eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. SCHUTZMASSNAHMENAuch während der Führung gelten die allgemeinen Schutzmaßnahmen für den Museumsbesuch. Nähere Informationen hier KOPFHÖRERWir bitten Sie, wenn möglich, Ihre eigenen Kopfhörer für die Führung mitzubringen.FÜHRUNGSBEITRAG€ 3,50 TREFFPUNKT MAK-Säulenhalle Das MAK-Kunstvermittlungsteam führt durch die Ausstellung SHOW OFF. AUSTRIAN FASHION DESIGN. ANMELDUNGBegrenzte TeilnehmerInnen-Zahl (9 Personen): eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. SCHUTZMASSNAHMENAuch während der Führung gelten die allgemeinen Schutzmaßnahmen für den Museumsbesuch.Nähere Informationen hier KOPFHÖRERWir bitten Sie, wenn möglich, Ihre eigenen Kopfhörer für die Führung mitzubringen.FÜHRUNGSBEITRAG€ 3,50 TREFFPUNKT MAK-SäulenhalleFührung durch die Ausstellung BUGHOLZ, VIELSCHICHTIG. Thonet und das moderne MöbeldesignANMELDUNGBegrenzte TeilnehmerInnen-Zahl (9 Personen): eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. SCHUTZMASSNAHMENAuch während der Führung gelten die allgemeinen Schutzmaßnahmen für den Museumsbesuch.Nähere Informationen hier KOPFHÖRERWir bitten Sie, wenn möglich, Ihre eigenen Kopfhörer für die Führung mitzubringen.FÜHRUNGSBEITRAG€ 3,50 Die Führung zeigt Einblicke in die aktuellen Ausstellungen im MAK.  ANMELDUNGBegrenzte TeilnehmerInnen-Zahl (9 Personen): eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. SCHUTZMASSNAHMENAuch während der Führung gelten die allgemeinen Schutzmaßnahmen für den Museumsbesuch. Nähere Informationen hier KOPFHÖRERWir bitten Sie, wenn möglich, Ihre eigenen Kopfhörer für die Führung mitzubringen.FÜHRUNGSBEITRAG€ 3,50 TREFFPUNKT MAK-Säulenhalle Kuratorenführungen mit Gastkuratorin Ulrike Tschabitzer-Handler durch die Ausstellung SHOW OFF. Austrian Fashion DesignANMELDUNGBegrenzte TeilnehmerInnen-Zahl (9 Personen): eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. SCHUTZMASSNAHMENAuch während der Führung gelten die allgemeinen Schutzmaßnahmen für den Museumsbesuch.Nähere Informationen hier  KOPFHÖRERWir bitten Sie, wenn möglich, Ihre eigenen Kopfhörer für die Führung mitzubringen.FÜHRUNGSBEITRAG€ 3,50 TREFFPUNKT MAK-SäulenhalleDie Führung zeigt Einblicke in die aktuellen Ausstellungen im MAK.  ANMELDUNGBegrenzte TeilnehmerInnen-Zahl (9 Personen): eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. SCHUTZMASSNAHMENAuch während der Führung gelten die allgemeinen Schutzmaßnahmen für den Museumsbesuch. Nähere Informationen hier KOPFHÖRERWir bitten Sie, wenn möglich, Ihre eigenen Kopfhörer für die Führung mitzubringen.FÜHRUNGSBEITRAG€ 3,50 TREFFPUNKT MAK-Säulenhalle Führung für die ganze Familie (ab 4 Jahren) durch die Ausstellungen BUGHOLZ, VIELSCHICHTIG und „SITZEN 69“ REVISITEDANMELDUNGBegrenzte TeilnehmerInnen-Zahl (9 Personen): eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. SCHUTZMASSNAHMENAuch während der Führung gelten die allgemeinen Schutzmaßnahmen für den Museumsbesuch.Nähere Informationen hier KOPFHÖRERWir bitten Sie, wenn möglich, Ihre eigenen Kopfhörer für die Führung mitzubringen.FÜHRUNGSBEITRAG€ 3,50 pro Kind (bei freiem Eintritt), ermäßigter Eintritt für Begleitpersonen TREFFPUNKT MAK-SäulenhalleDas MAK-Kunstvermittlungsteam führt durch die Ausstellung SHOW OFF. AUSTRIAN FASHION DESIGN. ANMELDUNGBegrenzte TeilnehmerInnen-Zahl (9 Personen): eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. SCHUTZMASSNAHMENAuch während der Führung gelten die allgemeinen Schutzmaßnahmen für den Museumsbesuch.Nähere Informationen hier KOPFHÖRERWir bitten Sie, wenn möglich, Ihre eigenen Kopfhörer für die Führung mitzubringen.FÜHRUNGSBEITRAG€ 3,50 TREFFPUNKT MAK-SäulenhalleFührung durch die Ausstellung BUGHOLZ, VIELSCHICHTIG. Thonet und das moderne MöbeldesignANMELDUNGBegrenzte TeilnehmerInnen-Zahl (9 Personen): eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. SCHUTZMASSNAHMENAuch während der Führung gelten die allgemeinen Schutzmaßnahmen für den Museumsbesuch.Nähere Informationen hier KOPFHÖRERWir bitten Sie, wenn möglich, Ihre eigenen Kopfhörer für die Führung mitzubringen.FÜHRUNGSBEITRAG€ 3,50 Die Führung zeigt Einblicke in die aktuellen Ausstellungen im MAK.  ANMELDUNGBegrenzte TeilnehmerInnen-Zahl (9 Personen): eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. SCHUTZMASSNAHMENAuch während der Führung gelten die allgemeinen Schutzmaßnahmen für den Museumsbesuch. Nähere Informationen hier KOPFHÖRERWir bitten Sie, wenn möglich, Ihre eigenen Kopfhörer für die Führung mitzubringen.FÜHRUNGSBEITRAG€ 3,50 TREFFPUNKT MAK-Säulenhalle Das MAK-Kunstvermittlungsteam führt durch die Ausstellung SHOW OFF. AUSTRIAN FASHION DESIGN. ANMELDUNGBegrenzte TeilnehmerInnen-Zahl (9 Personen): eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. SCHUTZMASSNAHMENAuch während der Führung gelten die allgemeinen Schutzmaßnahmen für den Museumsbesuch.Nähere Informationen hier KOPFHÖRERWir bitten Sie, wenn möglich, Ihre eigenen Kopfhörer für die Führung mitzubringen.FÜHRUNGSBEITRAG€ 3,50 TREFFPUNKT MAK-SäulenhalleFührung durch die Ausstellung BUGHOLZ, VIELSCHICHTIG. Thonet und das moderne MöbeldesignANMELDUNGBegrenzte TeilnehmerInnen-Zahl (9 Personen): eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. SCHUTZMASSNAHMENAuch während der Führung gelten die allgemeinen Schutzmaßnahmen für den Museumsbesuch.Nähere Informationen hier KOPFHÖRERWir bitten Sie, wenn möglich, Ihre eigenen Kopfhörer für die Führung mitzubringen.FÜHRUNGSBEITRAG€ 3,50 Die Führung zeigt Einblicke in die aktuellen Ausstellungen im MAK.  ANMELDUNGBegrenzte TeilnehmerInnen-Zahl (9 Personen): eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. SCHUTZMASSNAHMENAuch während der Führung gelten die allgemeinen Schutzmaßnahmen für den Museumsbesuch. Nähere Informationen hier KOPFHÖRERWir bitten Sie, wenn möglich, Ihre eigenen Kopfhörer für die Führung mitzubringen.FÜHRUNGSBEITRAG€ 3,50 TREFFPUNKT MAK-Säulenhalle Kuratorenführungen mit Gastkurator Andreas Bergbaur durch die Ausstellung SHOW OFF. Austrian Fashion Design ANMELDUNGBegrenzte TeilnehmerInnen-Zahl (9 Personen): eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. SCHUTZMASSNAHMENAuch während der Führung gelten die allgemeinen Schutzmaßnahmen für den Museumsbesuch.Nähere Informationen hier KOPFHÖRER Wir bitten Sie, wenn möglich, Ihre eigenen Kopfhörer für die Führung mitzubringen.FÜHRUNGSBEITRAG€ 3,50 TREFFPUNKT MAK-Säulenhalle Bis 1. November 2020 zeigt das MAK im HELMUT LANG ARCHIV eine temporäre Intervention von Helmut Lang, die sich mit dem Archiv als Sammlungs-, Aufbewahrungs- und Ausstellungsort und Speicher von Erinnerungen sowie dem Potenzial seiner Nutzung beschäftigt. Das MAK ist die einzige Institution weltweit, in der die Geschichte der Markenentwicklung und -identität Helmut Langs nachvollzogen werden kann. Seit Helmut Langs Rückzug aus der Modebranche im Jahr 2005 konzentriert sich der 1956 geborene Österreicher auf sein künstlerisches Schaffen – 20 internationale Museen erhielten Schenkungen von Helmut Lang.Im Jahr 1969 fand im Österreichischen Museum für angewandte Kunst (dem heutigen MAK) die Möbelausstellung Sitzen 69 statt, bei der eine umfangreiche Auswahl an gediegenen „Tischlersesseln“ aus Skandinavien, Italien, Deutschland und Österreich präsentiert wurde. Von den vielen bunten und poppigen Sitzgelegenheiten, die uns heute so charakteristisch für diese Epoche erscheinen, war indes keine dabei: Die Ausstellung hatte einen letzten heroischen Versuch unternommen, einer sich immer deutlicher ausprägenden Konsum- und Wegwerfgesellschaft die Tradition qualitativ hochwertiger und handwerklich produzierter Möbel entgegenzuhalten.Anlässlich des 50. Jubiläums von Sitzen 69 gibt die Ausstellung „SITZEN 69“ REVISITED nicht nur Anlass, auf die für die Entwicklung des internationalen Designs entscheidende Epoche der 1960er Jahre zurückzublicken, sondern auch dazu, ein wichtiges Kapitel der Museumspolitik des MAK nachzuvollziehen. Durch die vielsagende Gegenüberstellung der gediegenen Tischlersessel, die seinerzeit als Anregung für HandwerkerInnen, ProduzentInnen und KonsumentInnen intendiert waren, und der nun gezeigten verspielten und verrückten Möbelobjekte, die zum Inbegriff alternativer und utopischer Wohnkonzepte der 1960er Jahre geworden sind, kann zugleich ein großes Versäumnis nachgeholt werden.Kurator: Sebastian Hackenschmidt, Kustode MAK-Sammlung Möbel und HolzarbeitenOtto Prutscher (1880–1949) war Architekt und Designer, Ausstellungsgestalter, Lehrer und Mitglied aller wichtigen Reformkunstbewegungen – von der Secession bis zum Werkbund. Prutscher gehörte zu den ersten SchülerInnen der Wiener Kunstgewerbeschule. Der Unterricht bei Josef Hoffmann und dem Maler Franz Matsch hinterließ Spuren: Seine Entwürfe weisen eine hohe zeichnerische Qualität auf; sie orientierten sich an den jeweils aktuellen Tendenzen der Architektur. Prutschers heute bekanntes Werk umfasst mehr als 50 Bauwerke, knapp 50 Ausstellungen, rund 170 Einrichtungen, 300 Entwürfe dafür sowie über 200 Einzelmöbel und Garnituren. Mehr als 200 Unternehmen setzten seine Designs um, allen voran die Wiener Werkstätte und Betriebe wie Backhausen oder Augarten. 70 Jahre nach Prutschers Tod diskutiert die Ausstellung sein komplexes Schaffen und dessen Rolle für die Entwicklung der Wiener Moderne. Anlass dafür bietet die großzügige Schenkung von 139 Entwürfen, Objekten und Möbeln Prutschers durch die Sammlerin Hermi Schedlmayer. Kurator: Rainald Franz, Kustode MAK-Sammlung Glas und KeramikAnlässlich des 200-Jahr-Jubiläums des Unternehmens Thonet präsentiert das MAK eine große Ausstellung zu den Möbeln der Moderne, in der die charakteristischen Bugholzmöbel des weltbekannten Unternehmens in den Kontext zeitgenössischer technologischer, typologischer, ästhetischer und historischer Entwicklungen gestellt werden. Die Bugholzsessel von Thonet werden dabei mit Stühlen aus Stahlrohr und Plastik ebenso konfrontiert wie mit klassischen Bürostühlen oder avantgardistischen Möbelexperimenten.    1842 zog der deutsche Tischler Michael Thonet nach Wien, um hier die von ihm entwickelten Bugholzmöbel zu perfektionieren und das größte Möbelimperium des 19. Jahrhunderts zu begründen. Mit dem ab 1859 produzierten Sessel Nr. 14 schuf die Firma Thonet nicht nur eines der bis heute meistverkauften Möbelstücke der Welt, sondern auch einen unbestrittenen Klassiker des Designs. Die Ausstellung im MAK zeigt die zentrale Bedeutung der Firma Thonet für das Möbeldesign der Moderne und erzählt neben der Geschichte des Unternehmens auch die Entwicklungsschritte der Bugholz-Technologie von der handwerklichen Fertigung zur industriellen Serienproduktion.Das MAK verwahrt eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen an Bugholzmöbeln, die in der Ausstellung durch hervorragende internationale Leihgaben ergänzt werden. Die rund 240 Exponate werden dabei jeweils zu Vergleichen gruppiert, in denen sich mehrere Objekte gegenüberstehen. So werden nicht nur materialtechnologische Entwicklungsschritte, sondern auch typologische Parallelen und ikonografische Affinitäten sichtbar.Die typische Ästhetik und die perfekte Form der Thonet-Möbel hat immer wieder auch als Inspirationsquelle für zeitgenössische KünstlerInnen gedient – in der Ausstellung sind etwa Werke von Birgit Jürgenssen, Bruno Gironcoli, Ineke Hans, Rolf Sachs, Uta Belina Waeger und Markus Wilfling zu sehen, die sich aus künstlerischer Perspektive mit den Bugholzmöbeln auseinandersetzen.Gastkurator: Wolfgang ThillmannKurator: Sebastian Hackenschmidt, Kustode MAK-Sammlung Möbel und HolzarbeitenZeitgenössische Mode designed/made in Austria steht im Fokus der ersten umfassenden Großausstellung zu österreichischem Modedesign. Eine Zeitreise durch das Modedesign mit all seinen Facetten von den 1980er Jahren bis heute zeigt das vielfältige Spektrum von DesignerInnen, die aus Österreich stammen, hier arbeiten oder hier eine Modeausbildung absolviert haben. Eingebettet in eine spektakuläre, raumgreifende Installation von Architekt Gregor Eichinger, macht SHOW OFF. Austrian Fashion Design auf mehreren Ebenen das künstlerische Schaffen kreativer Disziplinen im Kontext Mode erlebbar. Das Objekt Mode in Form des Kleidungsstücks wird durch signifikante Modepositionen von rund 60 DesignerInnen der letzten vier Jahrzehnte inszeniert. Dabei setzt die Ausstellung beim Spätwerk von Rudi Gernreich, dessen Entwürfe aus Los Angeles Ende der 1970er Jahre den globalen Zugang zur Mode revolutionierten, und der Wiener U-Mode mit ihren damaligen Stars wie Ledea Muard, Marc Thomas Merz oder Schella Kann an. Wiener Kultlabels wie Wendy&Jim und fabrics interseason, „big player“ Andreas Kronthaler, seit zwei Jahren Teil des Labels „Andreas Kronthaler für Vivienne Westwood“, und die renommierte jüngere Generation – in der Ausstellung beispielsweise vertreten durch Kenneth Ize – tragen zur Formierung einer vielschichtigen, international verankerten Szene bei. Susanne Bisovsky arbeitet in ihrem Wiener Salon seit 1996 an außer-gewöhnlichen Kreationen, die in der Ausstellung zu sehen sind. Ergänzend geben Werke von 30 FotografInnen Einblick in die österreichische Modefotografie. Einen Eindruck zur sozialen und kulturellen Wahrnehmung des Phänomens Mode geben Dokumentationen zu legendären und prägenden Events, Magazine und Interviews. Die einzigartige Modeausbildung an der Universität für angewandte Kunst Wien vervollständigt den Erzählstrang der Ausstellung. Beginnend mit dem Innovations-Schub unter Rektor Oswald Oberhuber zu Beginn der 1980er Jahre und dem ersten „Modeprofessor“ Karl Lagerfeld, dem weitere Topstars wie Vivienne Westwood, Helmut Lang, Raf Simons und aktuell Lucie und Luke Meier folgen, werden die Highlights der international renommierten Modeausbildung an der „Angewandten“ präsentiert.DIE AUSSTELLUNG ONLINE BESUCHENSHOW OFF. DIGITAL zeigt neben Einblicken in die Ausstellung, eine Auswahl der Modedesign-Objekte und Modefotografie in digitaler Version. SHOW OFF. DIGITAL ist eine Initiative, die Ausstellung SHOW OFF. Austrian Fashion Design in Zeiten der Corona Einschränkungen in einer neu zusammengestellten und erweiterten Form online zu stellen. Ein Kooperationsprojekt von der Wirtschaftsagentur Wien, dem MAK – Museum für angewandte Kunst, Wien und den AusstellungskuratorInnen Ulrike Tschabitzer-Handler und Andreas Bergbaur. show-off.net SHOW OFF STORIESSTORIES ist ein 20-Minuten Video-Format mit unterschiedlichen Hosts und Gästen aus den Bereichen Mode, Fotografie, Musik, Design, Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft. Talks, Fashionvideos, Fashion & Art, Fashion & Music, Fashion & Design, Fashion & Technology und Fashion & Future sind die Schlagwörter des Show Off Stories-Stream. Jeden Donnerstag live um 18.30h auf Facebook/showoffvienna. Im Zentrum dieser Präsentation steht die 1890 aufwendig gefertigte und heute in der MAK-Bibliothek und Kunstblättersammlung befindliche Prunkkassette für die Ehrenbürgerschaftsurkunde des Wiener Industriellen, Kunstmäzens und Philanthropen Nikolaus Dumba (1830–1900).Dumba schlug bereits in jungen Jahren eine politische und kaufmännische Laufbahn ein, die ihn rasch zu einem der wohlhabendsten und einflussreichsten Männer der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts in Wien werden ließ. Zum 1864 eröffneten k. k. Österreichischen Museum für Kunst und Industrie (heute MAK) hatte er von Anfang an eine besondere Verbindung: Er war langjähriges Kuratoriumsmitglied und wurde zu einem engen Freund des damaligen Direktors Rudolf von Eitelberger.Anlass für die Präsentation dieser 130 Jahre alten Prunkurkunde ist der Abschluss einer Diplomarbeit im Fachbereich Objektrestaurierung an der Universität für angewandte Kunst Wien. Restauratorin Maria Holzleitner hat die Ehrenurkunde analysiert, Materialuntersuchungen angestellt sowie fehlende Elemente ergänzt und rekonstruiert. Ihre Arbeit gewährt darüber hinaus Einblick in die Auseinandersetzung der Künstler mit den technologischen Neuerungen der kunsthandwerklichen Produktion Ende des 19. Jahrhunderts.Der vielteilige Aufbau der Kassette mit zahlreichen Ornamentzitaten aus Silber, Email und vergoldetem Messing macht dieses außergewöhnliche Objekt zu einem Meisterwerk der historistischen Buchkunst.Eines der drängendsten Themen unserer Zeit ist das Vertrauen im digitalen Zeitalter. In einer Reihe von gemeinsam durchgeführten Workshops haben die Academy of Fine Arts and Design in Bratislava (AFAD) und die Universität für angewandte Kunst Wien an Interpretationen, Interventionen und Objekten gearbeitet, die sich mit der Rolle von Design im digitalen Zeitalter sowie mit der Verantwortung von DesignerInnen hinsichtlich ihres Vertrauens in neue Technologien beschäftigen.Die Themenfelder erstrecken sich von multidisziplinären Beziehungen zwischen Wirtschaft, Soziologie und Informatik bis hin zu Copyright versus Open-Source-Design, Social Design (gesellschaftlich verantwortliches Design, Big Data- und Datenschutz, Manipulation der Realität, Authentizität und Fälschung) und Designstrategien an der Schnittstelle zwischen menschlichen und nichtmenschlichen Wesen, einschließlich ihrer Beziehung zu Bildung, Unterhaltung, Hygiene, Lebensstil und Mobilität. Diese internationale Zusammenarbeit von Studierenden brachte mehrere Konzepte hervor, von denen drei ausgewählt und weiterentwickelt wurden, um anschließend im MAK FORUM (Wien 2020) im Rahmen des EU-Projekts INTERREG VA SK-AT „Design & Innovation“ ausgestellt zu werden.EröffnungDi, 3. März 2020, 19:00 UhrHUMAN BY DESIGN präsentiert Konzepte, Methoden, Modellsituationen, Fallstudien und innovative Lösungen, die ein dringendes Bedürfnis nach Veränderung und Nachhaltigkeit zum Ausdruck bringen. Dabei fokussiert sie auf die kritischen Stimmen einer jungen Generation von DesignerInnen und TheoretikerInnen.Die Ausstellung ist eine Teilaktivität des Projekts „Design & Innovation – Grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Designinstitutionen im Umbruch zum digitalen Zeitalter“, unterstützt vom Kooperationsprogramm INTERREG V-A Slowakei–Österreich 2014–2020.EröffnungDi, 3.3.2020, 19:00 UhrFührung durch die AusstellungSa, 21.3.2020, 14:00 UhrKuratorInnen und AusstellungsproduktionKuratorin: Mária RiškováCo-Kuratorin: Lucia DubačováKuratorische Zusammenarbeit: Klára Prešnajderová, Maroš Schmidt, Diana Klepoch Majdáková, Zuzana Duchová, Lubica Kollárová, Ján Pernecký, Tomáš Tholt, Anna CséfalvayAusstellungsarchitektur und Realisierung: Subdigital / Ján Pernecký, Tomáš Tholt, Anna CséfalvayGrafikdesign: Truben studio / Pavol Truben, Marek MenkeProduktion: Lubica Kollárová, Lucia Dubačová, Natália Galbavá, Zdenka PepelováZusammenarbeit an der Produktion: Helena Cibulková, Gabriela RybárikováMAK-Projektleitung EU INTERREG SK-AT: Marlies Wirth, Kuratorin Digitale Kultur, Kustodin MAK-Sammlung DesignMAK-Projektkoordination: Eva Adam-Maxa, Projektassistenz EU INTERREG SK-ATMAK-Ausstellungsorganisation: Mario Kojetinsky (Leitung), Alena VolkDas MAK wird den Museumsbetrieb ab Pfingstmontag, 1. Juni 2020 stufenweise wieder aufnehmen. Gestartet wird mit unseren aktuellen Sonderausstellungen.GRATISFÜHRUNGENVon 11:00 bis 16:00 Uhr haben Sie am Pfingstmontag stündlich die Möglichkeit an einer Gratisführung durch eine unserser Ausstellungen teilzunehmen.ANMELDUNGBegrenzte TeilnehmerInnen-Zahl (9 Personen): eine Anmeldung für die Führungen ist unbedingt erforderlich (siehe unten unter "PROGRAMM"). SCHUTZMASSNAHMENAuch während der Führung gelten die allgemeinen Schutzmaßnahmen für den Museumsbesuch. Nähere Informationen hier KOPFHÖRERWir bitten Sie, wenn möglich, Ihre eigenen Kopfhörer für die Führung mitzubringen. TREFFPUNKT MAK-Säulenhalle Der österreichisch-amerikanische Architekt Raimund Abraham (1933–2010) sah Architektur in Verbindung zu Kunst, Philosophie, Literatur und Film – ein ideelles Zusammenspiel, das die aktuelle MAK-Ausstellung beleuchtet. Der Titel Angles and Angels versteht sich als Sprachspiel, das als Idee und Poesie zu lesen ist. In seinem Manifest EYES DIGGING (New York, 2001) skizzierte Abraham seinen forschenden Zugang zu Architektur und die Bedeutung visionärer Schriftsteller, Philosophen, Dichter, Theoretiker und Komponisten wie Stéphane Mallarmé, James Joyce, Ludwig Wittgenstein und Arnold Schönberg für seine architektonische Praxis.Raimund Abrahams Entwürfe und Bauten basieren auf strukturellen, archetypischen und neo-futuristischen Grundformen. Anfang der 1960er Jahre zählte er mit Hans Hollein, Walter Pichler, Hermann Nitsch und Peter Kubelka zur Wiener Avantgarde. Es entstanden erste Zeichnungen und Collagen für visionäre Räume, Architektur und Stadtmodelle. International vernetzt, kooperierte Abraham u. a. mit Vito Acconci, Peter Eisenman oder Lebbeus Woods und stand dem Filmregisseur Jonas Mekas nahe, der ihn in seinem Film Scenes from the Life of Raimund Abraham (2013) porträtierte.Abraham selbst sprach von „imaginärer Architektur“, (nicht ausgeführten) „Projekten“ und „realisierten Bauten“. Ausgehend von der Zeichnung als Denkmodell und Handlungsraum seines architektonischen Schaffens, rückt die MAK-Ausstellung mit Collagen, Modellen und Prototypen von Möbeln seine Entwürfe, Projekte und Architektur in den Fokus, die das Spannungsfeld zwischen dem Individuum und den gesellschaftspolitischen Herausforderungen seiner Zeit ausloten.Kuratorin: Bärbel Vischer, Kustodin MAK-Sammlung GegenwartskunstBakelit, der erste industriell gefertigte, vollsynthetische Kunststoff auf der Basis von Harzen, ermöglichte eine billige Massenproduktion von Alltagsgegenständen in unbeschränkter Formenvielfalt und neue Nutzungsmöglichkeiten. Als eine Ikone der modernen Produktkultur vermittelt Bakelit heute auch die gesellschaftspolitischen Aspekte von Zeitgeschichte.Aus Anlass des 150. Geburtstags von Adolf Loos (1870-1933) präsentiert das MAK die in Kooperation mit der Albertina entwickelte Ausstellung ADOLF LOOS. Privathäuser. Zeit seines Lebens befasste sich Loos mit privaten wie auch öffentlichen Wohnbauten. Die Ausstellung legt ihren Schwerpunkt auf den privaten Bereich und zeigt Entwurfszeichnungen, Pläne, Fotos und Modelle zu seinen zumeist luxuriös eingerichteten Einfamilienhäusern, Villen und Landhäusern. Kontrastierend dazu werden revolutionäre Sozialprojekte wie beispielsweise die Bauten für die Gemeinde Wien vorgestellt.Aus Anlass seines 150. Geburtstags dokumentiert die Ausstellung JOSEF HOFFMANN. Fortschritt durch Schönheit erstmals umfassend das Gesamtwerk des Architekten, Designers, Lehrers und Ausstellungsmachers Josef Hoffmann (1870–1956), einer der zentralen Figuren der Wiener Moderne und internationalen Lebensreformbewegung. Hoffmann kultivierte mit seiner unermüdlichen Entwurfsarbeit und Lehrtätigkeit ein exemplarisches Modell moderner Lebensweisen auf Basis einer handwerklich geprägten sowie künstlerisch ambitionierten Bau- und Produktkultur. Die Schau zeigt einen Querschnitt durch Hoffmanns revolutionäre Designs und seine wichtigsten Bauten, darunter das Palais Stoclet in Brüssel (1905–1911) oder das Sanatorium Purkersdorf (1904–1905).COVID-19: AUSSTELLUNG WIRD AUF 2021 VERSCHOBENBisher wurde den Künstlerinnen der Wiener Werkstätte (1903–1932) viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Mit dieser Ausstellung ändert sich das nun: Gudrun Baudisch, Vally Wieselthier, Mathilde Flögl, Paula Lustig oder Mizzi Vogl sind nur ein Bruchteil der knapp 180 Frauen, die einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung des Wiener Kunsthandwerks leisteten – besonders mit ihrem Ideenreichtum in den Bereichen Gebrauchsgrafik, Textildesign, Modeentwurf, Spielzeug, Wandschmuck und Keramik.Wer kennt die Künstlerinnen der Wiener Werkstätte? WIR SIND AUF DER SUCHE NACH IHREN GESCHICHTEN!Für die Ausstellung DIE FRAUEN DER WIENER WERKSTÄTTE (27.5. – 20.9.2020) sind wir auf der Suche nach weiteren Informationen: biografische Daten, Lebensereignisse, persönliche Geschichten, Bild- und Textmaterial oder noch unbekannte Werke. Wenn Ihnen zu den folgenden oder anderen Künstlerinnen der Wiener Werkstätte etwas einfällt, melden Sie sich bitte unter frauenderww@MAK.atPUBLIKATIONZur Ausstellung erscheint die Publikation DIE FRAUEN DER WIENER WERKSTÄTTE, herausgegeben von Christoph Thun-Hohenstein, Anne-Katrin Rossberg und Elisabeth Schmuttermeier, mit Beiträgen von Megan Brandow-Faller, Elisabeth Kreuzhuber, Anne-Katrin Rossberg, Elisabeth Schmuttermeier, Lara Steinhäußer und Angelika Völker. Deutsch/Englisch, ca. 288 Seiten mit zahlreichen Farbabbildungen. MAK, Wien/Birkhäuser Verlag, Basel 2020. Erhältlich ab Ende Mai im MAK Design Shop und unter MAKdesignshop.at um € 44,95.Die Jahresausstellung 2019 im Josef Hoffmann Museum in Brtnice widmet sich dem Verhältnis Josef Hoffmanns (1870–1956) zu Otto Prutscher (1880–1949). Otto Prutscher, zehn Jahre jünger als Josef Hoffmann und Adolf Loos, gehörte der ersten Schülergeneration der Wiener Kunstgewerbeschule an, die von der Reform des Unterrichts unter der Direktion Felician von Myrbachs und von den jungen Professoren wie Josef Hoffmann und Koloman Moser profitieren sollte. Wie viele andere Studenten der Wiener Kunstgewerbeschule entstammte auch Otto Prutscher einem handwerklich geprägten Elternhaus. Sein Vater Johann Prutscher führte eine Kunsttischlerei und wurde sein erster Lehrmeister. Materialbeherrschung eignete er sich nicht nur hier an, sondern auch während seiner Zeit als Kunstgewerbeschüler, indem er in den studienfreien Sommermonaten zusätzlich eine Maurerlehre und eine Zimmermannspraxis absolvierte – eine Parallele zu Otto Wagners und Josef Hoffmanns Bildungsweg.Die geglückte Aufnahme an der Wiener Kunstgewerbeschule 1897 führte Prutscher zur „Allgemeinen Abteilung“ in den Kurs für ornamentales Zeichnen bei Willibald Schulmeister und dann für zwei Semester in Josef Hoffmanns Fachschule für Architektur. Der Unterricht beim secessionistischen Architekten Hoffmann und beim vormodernen Maler Franz Matsch sollte sichtlich Spuren in Prutschers Entwürfen und ausgeführten Werken hinterlassen: einerseits eine hohe zeichnerische Qualität im Entwurf, andererseits die Orientierung an den jeweils aktuellen Tendenzen der Architektur. Ab 1907 beginnt Prutscher für die Wiener Werkstätte zu arbeiten, ab 1909 unterrichtet Prutscher wie Hoffmann an der Kunstgewerbeschule. Mit Josef Hoffmann verbindet Otto Prutscher eine jahrzehntelange Zusammenarbeit für Projekte wie die Kunstschau 1908 oder die Werkbundausstellung in Köln 1914. Prutscher war wie Hoffmann entwerfender Architekt und Designer in allen Materialbereichen der angewandten Kunst, Ausstellungsgestalter, Lehrer und Mitglied aller wichtigen Reformkunstbewegungen, von der Secession bis zur Wiener Werkstätte und dem Werkbund. Auch Prutscher trieb die ungebändigte Schaffenskraft und Fantasie, die sich in Tausenden Skizzen niederschlägt. Das heute bekannte Werk Otto Prutschers umfasst zahlreiche Projekte: über 50 Bauwerke (Villen, Wohnhäuser, Portale), mehrere architektonische Projekte und Entwürfe, knapp 50 Ausstellungen, die er künstlerisch und organisatorisch gestaltete oder mitgestaltete, ca. 70 Einrichtungen für bekannte, über 100 für namentlich nicht bekannte Auftraggeber, über 300 Entwürfe und Ansichten von Einrichtungen sowie über 200 Einzelmöbel und Garnituren. Die Entwürfe Otto Prutschers wurden von über 200 Unternehmen umgesetzt. Allein die Wiener Werkstätte realisierte Hunderte seiner Entwürfe. Für Thonet, Loetz Witwe und Wienerberger war er künstlerischer Berater, andere wichtige Herstellerbetriebe waren Backhausen, Klinkosch, Augarten, Meyr’s Neffe, Schappel und Melzer & Neuhardt. Selbst die Deutschen Werkstätten in Dresden erzeugten nach seinem Entwurf. Die Ausstellung im Josef Hoffmann Museum soll Otto Prutscher siebzig Jahre nach seinem Tode in seinem Verhältnis zu Josef Hoffmann präsentieren und seine bedeutende Rolle, die er für die Entwicklung der Wiener Moderne spielte, nachvollziehbar machen.Kuratoren:Rainald Franz, Kustode MAK-Sammlung Glas und KeramikRostislav Koryčánek, Kurator für Architektur und Design, Mährische Galerie, BrnoAusstellungsgestaltung:Itai Margula Die Ausstellung steht unter dem Ehrenschutz der Botschafterin der Tschechischen Republik in Österreich, Ivana Červenková.Die Ausstellung wird durch die finanzielle Unterstützung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung realisiert und ist Bestandteil des Projekts „Bilaterale Designnetzwerke“ im Rahmen des Programms INTERREG V-A Österreich-Tschechische Republik.Eine gemeinsame Expositur der Mährischen Galerie in Brno und des MAK, Wiennáměstí Svobody 263, 588 32 Brtnice, CZEine Vielzahl an Dokumenten und Einzelobjekten beleuchtet die Ausstellungen der vergangenen 15 Jahre sowie die Bedeutung von Josef Hoffmanns Werk für seine Zeitgenossen, aber auch für KünstlerInnen und ArchitektInnen der Gegenwart.Die Ausstellung steht unter dem Ehrenschutz der Botschafterin der Tschechischen Republik in Österreich, Frau Dr. Ivana ČervenkováDie Spitzensammlung des MAK sowie der Bestand vor allem an venezianischen Gläsern zählt heute zu den schönsten und vielfältigsten der Welt. Venezianische Gläser galten schon im Barock als besondere Kostbarkeiten und für die von der Mode geforderten üppigen Spitzendekorationen konnten Frauen und Männer Unsummen ausgeben. Während die Glasherstellung zu den ältesten kunsthandwerklichen Techniken gehört, beginnt die Geschichte der Spitze erst in der Spätrenaissance, wahrscheinlich in Italien. Man unterscheidet zwei Arten, Näh- und Klöppelspitzen, oft sieht man aber auch Kombinationen aus beiden Techniken. Die italienischen Zentren befanden sich zuerst in Florenz, dann in Venedig und Mailand, bevor man im 18. Jahrhundert in Frankreich und Flandern Spitzen erzeugte.Zentrum der europäischen Glasproduktion war seit dem Mittelalter Venedig. Um 1500 gelang es dort, das reine, farblose Glas herzustellen. Von hier verbreitete sich die Glasbläserei über ganz Europa. Im Norden, mit Böhmen und Schlesien als Zentren, schätzte man härteres Glas, das mit Schnitt und Schliff verziert werden konnte oder Gläser mit Email-, Schwarzlot- und Golddekor. Die Zusammenstellung von Gläsern und Spitzen geht aber nicht nur von kunsthistorischen Gesichtspunkten aus, vielmehr ebenso von der parallelen optischen Wirkung der Materialien, der „Durchsichtigkeit", ihrer materiellen Delikatesse und der handwerklichen Virtuosität der Herstellung, die heute vielleicht die größte Bewunderung findet. / Angela Völker, Kuratorin (zur Zeit der Neuaufstellung Kustodin der MAK-Sammlung Textilien und Teppiche)Künstlerische Intervention: Franz GrafEine Intention zur Gestaltung = Sachverhalte. Der Reichtum der Erscheinungen. Der Nachlass der Menschen, die schon vor uns da waren = die Gestalt der Handlungen, unsere Erbschaft = die Erinnerung: Museen sind auch wie Friedhöfe unser stilles Glück: Weil durch die Natur der Begegnung auch Verständnis verursacht wird: Es scheint, dass es keine Wahrheit darüber geben kann, aber originale und geniale Arbeiten: Schweigen ist das Wort erloschen. Weil dasselbe etwas anderes bedeutet hat: Weil das Wesen der Dinge immer tot ist und seine materiellen Eigenschaften diese Ausdehnung in eine andere Welt bewahren: Weil eine Vergangenheit existiert, die das lebende Individuum erreicht und zumindest die Möglichkeit bedeutet wird, zu Ende zu gehen durch sich selbst hinaus mit dem frühen ***** Schein. / Franz GrafKurzbiografie Franz GrafGeboren 1954 in Tulln, Niederösterreich, lebt und arbeitet in Wien. Franz Graf zählt zu den wichtigsten Vertretern einer neokonzeptuellen Haltung. Er verbindet in seinen Arbeiten oft konträre Medien wie Zeichnung, Fotografie und Installation, deren Kombination immer wieder zu einer neuen und offenen Struktur in seinem Werk führen. Die Bandbreite seiner Motive umfasst Abstraktion, Ornamentales, Figuratives, Symbolisches, Emblematisches sowie die faktische Abbildung der Wirklichkeit mit der Kamera.Aufgrund von Vorbereitungen für die Ausstellung BUGHOLZ, VIELSCHICHTIG. Thonet und das moderne Möbeldesign ist die MAK-Schausammlung Historismus Jugendstil ab 23. Oktober 2019 vorübergehend geschlossen. Vom 13. November 2019 bis 29. März 2020 zeigen wir dort die temporäre Ausstellung „SITZEN 69“ REVISITED. Wir bitten um Ihr Verständnis.Obwohl das Bugholzmöbel keine Wiener Erfindung ist, so wird der Bugholzsessel außerhalb Österreichs doch auch immer wieder kurz als „Wiener Sessel“ bezeichnet. Die Technik, gedämpftes Holz zu biegen, ist bereits im Mittelalter gebräuchlich. Michael Thonet (1796–1871), der aus Boppard am Rhein stammende, innovative Tischler, beschäftigt sich in den dreißiger Jahren des 19. Jahrhunderts mit einer handwerklich ökonomischeren Umsetzung geschweifter, spätbiedermeierlicher Möbelformen. Er erreicht dies mit Hilfe in Schichten verleimter, gebogener Furnierschwarten.Sein 1842 auf Vermittlung des Fürsten Metternich erfolgter Umzug nach Wien, eröffnet ihm den weitaus größeren Markt des österreichischen Kaiserreiches. In konsequenter Weiterentwicklung der Holzbiegetechnik gelingt es ihm 1852, ein Patent auf das Biegen schichtverleimten Holzes in mehrere Richtungen und schließlich 1856 ein solches auf das Biegen massiven Holzes anzumelden.Die großartige Leistung Thonets liegt neben der Weiterentwicklung der Holzbiegetechnik vor allem in seiner Begabung, diese in eigenständige, einer breiten Käuferschicht zugängliche und formal durch ihre Selbstverständlichkeit überzeugende, zeitlose Produkte umzusetzen. Seine aus der Faszination mit einer Verarbeitungstechnik entstandene Ästhetik weist dem Sitzmöbel neue Richtungen. Aus seiner Möbelsammlung zeigt das MAK einen Überblick über hundert Jahre Thonet’scher Produktion sowie jener der Konkurrenzfirmen von den dreißiger Jahren des 19. bis in die dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts. / Christian Witt-Dörring, Kurator (zur Zeit der Neuaufstellung Kustode der MAK-Sammlung Möbel und Holzarbeiten)Künstlerische Intervention: Barbara BloomMichael Thonet, ein deutscher Möbeldesigner, beeindruckt einen österreichischen Fürsten mit seinen eleganten Entwürfen und seiner innovativen Herstellungstechnik so sehr, dass er beauftragt wird, einige Holzarbeiten für ein Schloss in Wien anzufertigen. Danach ermutigen ihn höhere Tiere, seine Fabrik nach Österreich zu verlegen. Dort floriert sein Geschäft und daraus wird eine international bekannte Erfolgsgeschichte des späten 19. Jahrhunderts.Dies ist der beispielhafte Fall eines ästhetisch-raffinierten Entwerfers, der bereit ist, mit Herstellungstechniken zu experimentieren. Ein von Reduktionsmethoden überzeugter Mann, wobei er (als Vorläufer der modernen "Form follows function") den immanenten Qualitäten des Materials – Holz – erlaubt, seine Entwürfe zu bestimmen. Er ist Reduktivist auch im Sinne der Produktion, spart Materialien und Zeit mit seinem ökonomischen Montageband und verwandelt ein Handwerk in eine Art internationaler Massenproduktion. Er bewirbt und vertreibt seine Möbel durch Kataloge – ein Zeichen, dass Thonet auch ein brillanter Frühkapitalist ist. Er sieht die Notwendigkeit einer Konsumgesellschaft voraus, deren Bedürfnisse erst geschaffen werden müssen, bevor man sie erfüllt.Dies ist eine gute Mischung aus Dokumentar- und Spielfilm, mit einem klaren Handlungsablauf. Ich fände es gut, wenn die Partie Thonets von jemandem wie Nick Nolte gespielt würde, akzentuiert und überzeugend in der Darstellung seines langen, ereignisreichen Lebens. Es würden vorkommen: Erste Preise bei Internationalen Weltausstellungen, auf jeden Fall verschiedene Wiener Caféhaus-Szenen und vielleicht Klassenkonflikte in der Fabrik. Gute Story!Worauf ich jedoch wirklich gespannt bin (und ich hoffe, dass ich lange genug lebe, um es sehen zu können), ist ein interaktiver Video-Dokumentar- und Spielfilm über das Leben des IKEA-Gründers Ingvar Kamprad, der vielleicht im frühen oder in der Mitte des 21. Jahrhunderts gedreht wird. Dieser Prototyp für Geschäftserfolg im späten 20. Jahrhundert braucht uns nicht vorgestellt werden. In der Zukunft wird man sich an IKEA als einen überaus attraktiven Betrieb mit vielfältigem Kundenkreis erinnern, so etwa von den meisten europäischen Intellektuellen, die ihre Bibliotheken mit "BILLY"-Regalen geordnet haben, bis hin zu jungen 1 1/2-Kinder-Familien, die mit Hilfe der cleveren IKEA-Taktik, jedem Objekt im Katalog einen eigenen Namen zu geben, die Hürde des Geldausgebens überwinden. Man braucht kein Sofa zu kaufen, wenn man "BJÖRN" mit nach Hause nehmen kann.Nun stelle man sich diese beiden Filme als Doppelangebot vor. Zusammen bilden sie ein gutes Paradigma für den Fortschritt. Was lebt weiter? Ist es die augenfällige Ästhetik und Raffinesse des Entwurfs bei Thonet, seine Hingabe an experimentelle Techniken, seine Reduktionsmethoden oder irgendein später mutanter Kapitalismus, irgendeine anthropomorphisierte Form des Angebots und der Nachfrage, wobei das Bedürfnis des Kunden durch „Bambi-fication“ kreiert wird? Ich bin sicher, dass der IKEA-Film von Disney inszeniert werden wird. / Barbara BloomKurzbiografie Barbara BloomGeboren 1951 in Los Angeles, lebt und arbeitet in New York.Barbara Bloom transformiert Objekte diverser Kulturen zu Kompositionen und Installationen und beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit sozialen Fragestellungen, die die Themen Konsum, Information und Realität betreffen. Schönheit und Symmetrie dienen in ihren Arbeiten als Instrumente für die Untersuchung von Illusion, Zerbrechlichkeit und Vergänglichkeit in unserer zeitgenössischen Kultur.Die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts bringt eine heterogene, in der österreichischen Kulturgeschichte bis dahin noch nie gekannte Menge an Konsumenten hervor. Für sie kann und muss, ermöglicht durch die Auswirkungen der Industriellen Revolution und dem kulturellen, sozialen sowie wirtschaftlichen Erstarken des Bürgertums, differenziert produziert werden. Daraus resultiert die Notwendigkeit und Möglichkeit, Dinge, die bis dahin nur einem beschränkten Konsumentenkreis zugänglich waren, einer größeren Allgemeinheit verfügbar zu machen. Neben geschmacklicher Vielfalt ist die am Markt angebotene Produktpalette daher durch eine subtile Abstufung vom teuren Luxusprodukt zum billigen Ersatzprodukt gekennzeichnet. Es entsteht eine allgemein verständliche Material- und Formensprache, die weniger gesellschaftsspezifisch, sondern vor allem finanziell bedingt ist. Das Dargestellte hat nicht mehr so sehr symbolischen Charakter, sondern bezieht sich auf reale Personen, Dinge und Ereignisse.In diesem Sinne zeigt die Auswahl der ausgestellten Objekte neben einzelnen Glanzleistungen der heimischen kunstgewerblichen Produktion vor allem die gestalterische und materielle Vielfalt des Gebrauchsgegenstandes der Empire- und Biedermeierzeit. Verdeutlicht wird die Explosion des Formenreichtums anhand einer Reihe von Sesselvariationen, Porzellantassen in unbeschränkter Stimmungsvielfalt, Gläsern als Träger unterschiedlichster Informationen und Silberschmiedearbeiten, deren Charaktere zwischen Abstraktion und Dekor wählen. / Christian Witt-Dörring, Kurator (zur Zeit der Neuaufstellung Kustode der MAK-Sammlung Möbel und Holzarbeiten)Künstlerische Intervention: Jenny HolzerNie habe ich Museumsbroschüren und Beschriftungen gemocht. Ich wollte ein anderes Vermittlungssystem finden, das Auskunft über die Sammlung und die Herstellungszeit der Objekte geben kann. Ich suchte nach der anregenden Möglichkeit, eine erschöpfende Fülle an Texten über Biedermeier und Empire zeigen zu können. Ich wählte elektronische „signs“ (Schriftbänder) mit großen Speichern, die darüber sprechen sollen, warum was für wen hergestellt wurde. Die „signs“ zeigen sowohl die nackten Daten, als auch interpretierbare Texte, zum Beispiel persönliche Briefe der Zeit. Weil es manche Leute hassen, in Museen zu lesen, setzte ich die „signs“ oben in die Nähe der Decke, so dass man sie auch ignorieren kann. Um diejenigen zu ermutigen, die gerne lesen, variierte ich die Programme und bezog Spezialeffekte mit ein. Für ernsthaft interessierte, erschöpfte Leser stellte ich ein „Biedermeier“-Sofa aus Aluminium bereit, worauf man sitzen kann. Außerdem arrangierte ich die Möbel, das Silber, Glas und Porzellan, wie jede gute Hausfrau es tut. / Jenny HolzerKurzbiografie Jenny HolzerGeboren 1950 in Gallipolis, Ohio, lebt und arbeitet im US-Bundesstaat New York.Mit ihren Arbeiten untersucht die Medien- und Objektkünstlerin Jenny Holzer die Möglichkeiten und Methoden zur Verbreitung ihrer Ideen und den Anliegen der Kunst im öffentlichen Raum. Seit den 1970er Jahren verwendet Holzer Medien, die es ihren Arbeiten erlauben, mit der Umgebung zu verschmelzen. Die Texte ihrer Kunstwerke harmonieren als Kommentare mit der Umwelt, stimulieren das Bewusstsein und konfrontieren den Betrachter mit den sozialen Verhältnissen, die durch die spezifischen Bedingungen des Ortes vermittelt werden.Die Möbelkunst des 18. Jahrhunderts ist in den Sammlungen des MAK durch hervorragende Beispiele vertreten. Schwerpunkte bilden dabei Möbel aus dem österreichischen und deutschen Kulturkreis. Sie geben Zeugnis über die im Zuge des 18. Jahrhunderts stattfindende enorme typologische, handwerkliche und formale Weiterentwicklung. Der noch aus dem 17. Jahrhundert stammende Typ des Kabinettschranks wird als Repräsentationsmöbel durch den Schreibschrank ersetzt, dessen süddeutsche Ausformung als „Tabernakelschrank" bekannt ist. In Frankreich entsteht die Kommode als neues Behältnismöbel im Wohnbereich, womit auf die Entwicklung in Richtung mehr Privatheit und Bequemlichkeit reagiert wird. Als Schreibmöbel entstehen u. a. der Schreibtisch und das Zylinderbüro. Die Oberflächengestaltung der Möbel wird noch vielfältiger und entsprechend den neuen Bedürfnissen und Moden eingesetzt (Holz- und Boullemarketerie, Lack, Porzellan, u. a.). Die Innenraumgestaltung selbst erfährt eine weitere Vereinheitlichung in ihrer wandfesten und mobilen Ausstattung. Dabei gehen die Möbel eine dekorative und oft sogar strukturelle Einheit mit dem Raum ein. Das Porzellanzimmer aus dem Brünner Palais Dubsky ist nicht nur dafür, sondern auch für die ab 1719 in Wien einsetzende Porzellanproduktion ein sprechendes Dokument. / Christian Witt-Dörring, Kurator (zur Zeit der Neuaufstellung Kustode der MAK-Sammlung Möbel und Holzarbeiten)Künstlerische Intervention: Donald JuddIch hatte Zweifel an der Idee, Künstler Installationen aus Objekten früherer Zeiten machen zu lassen; ich habe immer noch Zweifel. Dies sollte die Aufgabe der für die Objekte verantwortlichen Kuratoren sein, trotz meiner kontinuierlichen Kritik an der im allgemeinen künstlichen Art, in der Objekte installiert werden. Künstler mit diesen Installationen zu beauftragen, ist wahrscheinlich ein Weg, mit fragwürdigen Installationen fortzufahren. Ich akzeptierte das Problem aus Wohlwollen dem Museum gegenüber und unter der Voraussetzung, dass ich der Beurteilung des verantwortlichen Kurators, Christian Witt-Dörring, nicht widersprechen würde. Ich glaube, wir haben unser Bestes getan. Die Voraussetzung des Museums, die unabänderbare Bedingung für die Installation, war, dass das Dubsky-Zimmer, ursprünglich ein Raum in einem Palais, innerhalb eines viel größeren Museumssaales rekonstruiert werden musste. Mir wurde gesagt, es gäbe keine Alternative. Der Raum konnte entweder in einer der Ecken des Saales neu aufgebaut werden, dies hätte einen ungünstigen rechten Winkel für die restlichen Möbel gelassen; oder man konnte ihn in die Mitte des Saales stellen, damit einen symmetrischen Raum freilassen, um möglicherweise den guten Einfall eines Raumes innerhalb eines Raumes zu etablieren. Ich bat darum, so vorzugehen.Das Dubsky-Zimmer ist zu groß und seine Positionierung problematisch, dennoch war die Entscheidung richtig, es in die Mitte zu platzieren. Dieses Zimmer und der Großteil der anderen Möbel wurden im 18. Jahrhundert für den Adel angefertigt. Der Prunk des Raumes ist ambivalent und deshalb exzessiv. Er ist unbehaglich; Chardin ist es nicht. Heute sind Architektur und die Mehrzahl der Installationen unbehaglich. Warum ist Chardin einfach, stark und „behagt" uns? Die einzelnen Möbelstücke wurden symmetrisch aufgestellt, meistens in Paaren, einander gegenüber. Ein rechteckiger Raum lässt normalerweise nichts anderes zu. Die Positionen der Möbel wurden auch in Bezug auf Größe, Farbe und Art sorgfältig entschieden. Ich bat darum, dass man einen Teil des Stucks von unterhalb der Saaldecke wiederholt und rund um die Außenseite des Dubsky-Zimmers anbringt, um den Raum des 18. Jahrhunderts, der im 19. Jahrhundert entstand, besser integrieren zu können und um die exzessive Beliebigkeit der Außenseite zu reduzieren. Dies ist ein kleines, unbehagliches Zimmer, unbehaglich in einen großen, doppelt unbehaglichen Raum gestellt. Ich denke, es sollte im Keller sein. Aber Witt-Dörring und ich haben – ohne Behagen – unser Bestes getan. / Donald JuddKurzbiografie Donald JuddGeboren 1928 in Excelsior Springs, Missouri, gestorben 1994 in New York.Der Maler, Zeichner, Bildhauer, Architekt, Kunstkritiker und Philosoph Donald Judd war einer der wichtigsten Vertreter der Minimal Art, der wie kein anderer Künstler das Verhältnis von Kunst und Raum neu definiert hat. 1971 übersiedelte Judd nach Marfa, Texas, wo er die 1986 eröffnete Chinati Foundation gründete, die Werke Donald Judds und seiner Künstlerkollegen permanent präsentiert und eines der großen Anliegen Judds – die adäquate Präsentationen von Kunst – eindrücklich vor Augen führt und mit dazu beigetragen hat, dass sich im Laufe der Jahre die gesamte Museumskultur zugunsten ganzheitlich gestalteter Räume verändern sollte.Anlässlich des 150-Jahr-Jubiläums des MAK 1914, entwarf Designer Michael Embacher ein neues Raumkonzept für die Schausammlung Teppiche, das von einer künstlerischen Intervention der türkischen Künstlerin Füsun Onur ergänzt wird. Die Neuaufstellung zeigt die Teppiche der MAK-Sammlung als Teil eines interkulturellen Dialogs, als Bestandteil des Austauschs innerhalb Asiens, aber auch zwischen Asien und Europa. Neben Sammlungsobjekten aus dem Osmanen- und Safawidenreich ist eine Auswahl europäischer Stücke zu sehen; kunsthandwerkliche Objekte aus den jeweiligen Regionen stellen Querverbindungen zu den Teppichen her, setzen sie in einen vielschichtigen formalen Kontext und unterstreichen ihre historische Authentizität.Die MAK-Sammlung Teppiche zählt zu den drei wichtigsten Teppichsammlungen weltweit. Das Herzstück bilden klassische Teppiche des 16. und 17. Jahrhunderts, der Glanzperiode der islamischen Großreiche der Osmanen, Safawiden und Moguln. Neben Teppichen aus der islamischen Welt verfügt das MAK auch über eine hochkarätige Sammlung französischer Savonnerien aus dem 18. Jahrhundert. Zu den Höhepunkten zählen der einzigartige seidene Mamluken-Teppich, der safawidische Jagdteppich, der Spiralrankenteppich aus Herat, der figurative indische Teppich aus der Zeit Akbars, des Großen, und die französischen Savonnerieteppiche Kaiser Josefs II. Die Sammlung des MAK entstand weniger durch systematische Ankäufe als vielmehr infolge der historisch motivierten Integration von Beständen, die jeweils aufgrund eigener Kriterien zusammengetragen worden waren. Schon 1868 wurde der erste Teppich für das Museum angekauft, bis 1922 waren die meisten, die sich heute in der Sammlung befinden, unter einem Dach vereint. Die wichtigsten Stücke stammen aus ehemals kaiserlichem Besitz.Die Visualisierung der eng geknüpften geografischen, formalen und kulturellen Verbindungen zwischen Europa und dem Nahen sowie Mittleren Osten in der Zeit zwischen dem 15. und dem 18. Jahrhundert ist ein zentraler Aspekt der gestalterischen und kuratorischen Neukonzeption des Schausaals. In seinem architektonischen Konzept stellt Michael Embacher die Teppiche unterschiedlicher Herkunft einander gegenüber, präsentiert sie in ihrer gesamten Plastizität, aber auch Fragilität und verwebt sie mithilfe dünner Stahlseile mit der Wandschale seiner spektakulären Rauminstallation. Die Exponate scheinen auf unterschiedlichen Höhen, leicht gekippt oder gedreht, im Raum zu schweben.KÜNSTLERISCHE INTERVENTION VON FÜSUN ONURFüsun Onur (*1938, Istanbul) entwickelt ein Vexierspiel zwischen ideellen, kulturellen und religiösen Welten. In der Höhe der Galerie lässt die Künstlerin einen ephemeren weiblichen Engel, gleichsam ein alles vereinendes oder in Frage stellendes Zeichen, über der musealen Sammlung schweben. Den Engel als Figur der Schriften des Tanach, des Alten und Neuen Testaments sowie des Korans löst Onur in einer konzeptuellen wie poetischen Geste von vorbestimmten Interpretationen globaler und geistiger Territorien.Kuratorin: Bärbel Vischer, Kustodin MAK-Sammlung GegenwartskunstKuratorin Barbara Karl, Kustodin MAK-Sammlung Textilien und TeppicheGestaltung Michael EmbacherKünstlerische Intervention Füsun OnurPublikationZur MAK-Schausammlung Teppiche erschien der MAK/GUIDE Teppiche, herausgegeben von Christoph Thun-Hohenstein und Barbara Karl, Texte von Barbara Karl, Edith Oberhumer, Christoph Thun-Hohenstein, Bärbel Vischer und Angela Völker sowie ein Interview mit Michael Embacher, deutsch/englisch, 192 Seiten mit rund 100 Farbabbildungen, MAK Wien / Prestel Verlag, München–London–New York 2014. Erhältlich im MAK Design Shop um € 9,90Sonderführungen nach Voranmeldung: Gabriele Fabiankowitsch, Leitung MAK-Bildungsprogramm und FührungenT +43 1 711 36-298, education@mak.at Im Februar 2014 wurde die MAK-Schausammlung Asien in einem gemeinsam mit dem japanischen Künstler Tadashi Kawamata erarbeiteten gestalterischen Konzept eröffnet. Es war von Anfang an vorgesehen, Kawamatas modular aufgebaute Raumkomposition von 2014 nach rund zwei Jahren neu zu gestalten.Nach einem nun überarbeiteten Raumkonzept von Kawamata wurden die Vitrinenmodule neu zusammengestellt, auch zahlreiche Objekte aus der Asiensammlung des MAK wurden ausgetauscht. Kawamata „befreit“ die Kunstwerke aus der Vitrine und öffnet einen völlig neuen Blick auf die Objekte. Die von ihm entworfenen raumhohen Vitrinen aus ungehobeltem Holz wurden zu einem neuen Raumerlebnis rearrangiert. Eingebettet in diese erneute Neuaufstellung wechselte ab 10. Mai 2016 auch die kuratorische Perspektive auf die Kunst und die Kulturen Ostasiens sowie den Einfluss der asiatischen Kunst auf den europäischen Raum.Die Asien-Sammlung des MAK zählt zu den bedeutenden Sammlungen von Kunst und Kunstgewerbe aus dem asiatischen Raum. Sie entstand im Laufe der 150-jährigen Museumsgeschichte aus öffentlichen und privaten Kollektionen und bietet einen umfassenden Einblick in die Kunstgeschichte Asiens.Die neue Präsentation der MAK-Schausammlung ASIEN. China – Japan – Korea im Erdgeschoß des Museums eröffnet neue Perspektiven.„In Tadashi Kawamata fand das MAK den idealen Künstler für die Neukonzeption der Schausammlung. Seit seiner Teilnahme an der Biennale in Venedig 1982 gehört der in Paris und Tokyo lebende Künstler zu den wichtigsten Gegenwartskünstlern in Asien und Europa. Mit ihrem vergänglichen Charakter sind seine Arbeiten intensiv orts- und zeitbezogen, unaufdringlich verbinden sie unterschiedliche Kulturen. Seine Installation Yusuke Nakahara's Cosmology anlässlich des Echigo Tsumari Art Triennale 2012 in Japan, die eine umfangreiche Bibliothek eines Kunstkritikers neu interpretierte, überzeugte uns, ihn einzuladen, mit der Asien-Sammlung des MAK zu arbeiten.“ (Johannes Wieninger, Kustode Sammlung Asien)Kawamatas Idee für die MAK-Schausammlung Asien ist vom Gedanken der permanenten Veränderung sowie dem Spiel von Licht und Schatten getragen. Die Exponate werden in großen, gerüstartigen Vitrinenblöcken präsentiert, wobei das „Erzählen durch Objekte“ und die Verknüpfung dieser Erzählungen untereinander eine Vielfalt von Betrachtungsmöglichkeiten ergeben. Kawamata wird die Sammlung mit seiner Installation „umfangen und umarmen“. Auf den ersten Blick chaotisch anmutend, wird diese nur scheinbar in Kontrast zu den Sammlungsobjekten stehen. Tadashi Kawamata setzt die Kunstwerke einem Kontext aus, der die Betrachtung wie den Betrachtenden in Bewegung hält, denn, so der Künstler, „meine Projekte sind nie fertig, es erscheint mir ganz natürlich, dass etwas nie fertig wird.“Künstlerische Gestaltung: Tadashi Kawamata Kurator: Johannes Wieninger, Kustode MAK-Sammlung AsienNeuaufstellung der MAK-Schausammlung Asien. China – Japan – Korea, seit 11.5.2016PublikationZur MAK-Schausammlung ASIEN wurde der MAK/GUIDE ASIEN. China – Japan – Korea, herausgegeben von Christoph Thun-Hohenstein und Johannes Wieninger, Texte von Christoph Thun-Hohenstein und Johannes Wieninger sowie ein Interview mit Tadashi Kawamata, deutsch/englisch, 200 Seiten mit rund 100 Farbabbildungen, MAK Wien / Prestel Verlag, München–London–New York 2014. Erhältich im MAK Design Shop Silber für das MAK bei den International Design & Communication Awards (Istanbul), 2015Das MAK konnte mit der Neugestaltung der MAK-Schausammlung ASIEN. China – Japan – Korea punkten >>> Die außergewöhnliche permanente Außeninstallation MAKlite des weltbekannten US-amerikanischen Künstlers James Turrell erfüllt das MAK mit einem inneren Licht, das gleichzeitig die historistische Fassade des Hauses am Stubenring illuminiert. In enger Zusammenarbeit mit dem Künstler wurde die vom Florentiner Kunstlichtexperten Targetti entwickelte Lichttechnik mit neuester LED-Technologie ausgestattet. Die ursprüngliche Farbpalette wurde von Turrell auf Basis der aktuellen technischen Möglichkeiten zu einem facettenreichen leuchtenden Farbenspiel erweitert. Die Neuprogrammierung umfasst nun zehn statt der ursprünglich vier Farben und ist abends ab Sonnenuntergang bis 24:00 Uhr und morgens von 5:00 Uhr bis Sonnenaufgang zu sehen.Im Rahmen der VIENNA ART WEEK wurde MAKlite am Abend des 21. Novembers 2018 erstmals in dieser weiterentwickelten Version auf neuestem technischen Stand präsentiert.Turrells Installation illuminiert die Fensteröffnungen des MAK gleichmäßig mit intensivem Licht. Gleichzeitig pulsiert es – farblich genauestens von Turrell determiniert – ausgehend vom Mittelrisalit um den gesamten Trakt und durchdringt die massive Ziegelsteinfassade in ihrer statischen Geschlossenheit.Wie für Turrells Arbeiten charakteristisch, ermöglicht die MAK-Installation eine grenzüberschreitende Erfahrung von Realem und Virtuellem. Ohne einen direkten materiellen Eingriff in die denkmalgeschützte Fassade vorzunehmen, artikuliert Turrells Entwurf sowohl die Architekturgeschichte des Museums als auch seine inhaltliche Aufgabe als Institution für die Kunst.Ein Projekt des MAK in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung Design ist viel mehr, als „Dinge“ zu gestalten: Design ist eine Haltung, ein Weg, Veränderungen anzustoßen, neue Lösungsansätze denk- und greifbar zu machen. Design trägt dazu bei, die Welt und unser Zusammenleben zu gestalten und die menschlichen Handlungs- und Entscheidungsmöglichkeiten zu erweitern. Die Objekte, mit denen wir uns umgeben – analog wie digital –, die wir produzieren, kaufen, benutzen und wegwerfen, beeinflussen uns und unsere Umwelt. Dabei entscheiden unsere gesellschaftlichen Anliegen und unsere Haltungen über deren Anwendung.Auf rund 2 000 Quadratmetern macht das MAK DESIGN LAB erlebbar, wie vielfältig Design zu positivem Wandel beitragen kann. Zeitgenössische Projekte von DesignerInnen, KünstlerInnen, ArchitektInnen, ProgrammiererInnen, AktivistInnen und IdealistInnen, die auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts reagieren und Probleme aufzeigen, Alternativen andenken oder Lösungen bieten, werden mit historischen Positionen der MAK-Sammlung in den Kontext vielschichtiger Zusammenhänge gesetzt.Über 500 Objekte, aber auch Werkzeuge, wissenschaftliche Recherchen und Technologien präsentieren alternative Wege unserer gegenwärtigen Lebensstile und zeigen Handlungsansätze für eine nachhaltige Wandlung unserer Produktionsweisen, Lebensweisen, Gewohnheiten und Systeme.Mit Vorstellungskraft, Kreativität, spielerischem Experiment und ganzheitlicher Sichtweise lenkt das MAK DESIGN LAB den Blick auf die Konsequenzen unseres momentanen Lebensstils, aber auch darauf, was innovative Problemlösungen für jede/jeden von uns bedeuten.KuratorInnen: mischer’traxler Studio (Katharina Mischer, Thomas Traxler), Janina Falkner, Neue Lernkonzepte, und Marlies Wirth, Kuratorin Digitale Kultur, Kustodin MAK-Sammlung DesignAssistenz: Viktoria Heinrich, MAK-Sammlung DesignKommunikations- und Interaktionsdesign: LWZ, Wien Vibrierend und vielgestaltig: WIEN 1900 in neuem LichtAls faszinierend vielschichtige Kulturepoche ist „Wien 1900“ längst zum Mythos geworden. Das ebenso facetten- wie folgenreiche Design und Kunstgewerbe dieser Zeit stellt das MAK in den Fokus seiner Schausammlung WIEN 1900. Thematisches Zentrum der Präsentation bildet das vielgestaltige Ringen um einen österreichischen modernen bürgerlich-demokratischen Stil. Als Secessionismus und Jugendstil bezeichnet, dient das Design und Kunstgewerbe dieser vibrierenden Zeit heute wie kein anderes der österreichischen Identitätsstiftung. Blickt man jedoch auf das Jahr 1900, so spiegelte sich in der Suche nach einem passenden Stil die identitäre Krise des Bürgertums. Die völlig gegensätzlichen Ergebnisse dieser Suche verband ein zentrales Merkmal der Moderne: eine sich bahnbrechende Sehnsucht nach individuellem Ausdruck. In drei Räumen lädt das MAK zu einer vielschichtigen Auseinandersetzung mit dem Phänomen „Wien 1900“. Als Erste der seit 20 Jahren unveränderten Schausammmlungen hat diese Präsentation eine grundlegende Erneuerung erfahren. Inhaltlich von Christian Witt-Dörring gemeinsam mit den KustodInnen des Museums entwickelt, zeichnet der Wiener Designer Michael Embacher für die Gestaltung der Sammlungsräume verantwortlich. WIEN 1900. Design / Kunstgewerbe 1890–1938 folgt einem chronologischen Aufbau. Der erste Raum widmet sich der Suche nach einem modernen Stil, während im zweiten Raum eine Auseinandersetzung mit dem Wiener Stil erfolgt. Der dritte Raum weist abschließend den Weg zum Internationalen Stil. Rund 500 ausgewählte Sammlungsobjekte zeigen sich in verschiedenen thematischen Zusammenstellungen, um kunsthistorische wie gesellschaftspolitische Aspekte rund um die Wiener Moderne zu beleuchten. In mehrfacher Hinsicht verfährt die MAK-Schausammlung WIEN 1900 anders als die Räume, die sich während der vergangenen Jahrzehnte der Wiener Moderne widmeten. Zeitlich bettet sich die Neupräsentation zwischen die Überwindung des Historismus Ende des 19. Jahrhunderts und die Machtergreifung durch die Nationalsozialisten 1938 ein. Sie ermöglicht dadurch ein breiteres historisches Verständnis der Epoche. Der Blick auf internationale Zusammenhänge öffnet sich, indem Einflüsse aus dem Ausland ebenso Darstellung finden wie andernorts zeitgleich auftretende Entwicklungen. Aufgezeigt werden darüber hinaus formale bzw. kulturelle Rückgriffe und Kontinuitäten: Manche Objekte veranschaulichen etwa eine Rückbesinnung auf das Biedermeier oder lassen die Verwendung von Mustern der mährischen Volkskunst erkennen.LIEBE BESUCHERINNEN UND BESUCHER,UM JEGLICHES INFEKTIONSRISIKO ZU VERMEIDEN, WIRD DAS VIRTUAL-REALITY-EXPERIMENT KLIMT'S MAGIC GARDEN BIS AUF WEITERES NICHT IN BETRIEB GENOMMEN. - - - - - - - - - - - - - - TAUCHEN SIE IN EINE VIRTUELLE WELT EIN, DIE AUF GUSTAV KLIMTS MEISTERWERKEN ERWARTUNG UND ERFÜLLUNG BASIERT! KLIMT’S MAGIC GARDEN ist ein Virtual-Reality-Experiment, inspiriert von Klimts Entwürfen für den Mosaikfries im Speisesaal des Brüsseler Palais Stoclet. Der Virtual-Reality-Künstler und Filmemacher Frederick Baker hat aus hochaufgelöstem digitalen Bildmaterial eine fantastische virtuelle Welt kreiert, in der Sie sich auf eine interaktive filmische Reise einlassen können.Sie finden KLIMT’S MAGIC GARDEN in der MAK-Schausammlung Wien 1900 im 1. Stock.Ein Projekt in Zusammenarbeit mit Frederick Baker und der Christian Leiss GmbH

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Bis 1. November 2020 zeigt das MAK im HELMUT LANG ARCHIV eine temporäre Intervention von Helmut Lang, die sich mit dem Archiv als Sammlungs-, Aufbewahrungs- und Ausstellungsort und Speicher von Erinnerungen sowie dem Potenzial seiner Nutzung beschäftigt. Das MAK ist die einzige Institution weltweit, in der die Geschichte der Markenentwicklung und -identität Helmut Langs nachvollzogen werden kann. Seit Helmut Langs Rückzug aus der Modebranche im Jahr 2005 konzentriert sich der 1956 geborene Österreicher auf sein künstlerisches Schaffen – 20 internationale Museen erhielten Schenkungen von Helmut Lang.Im Jahr 1969 fand im Österreichischen Museum für angewandte Kunst (dem heutigen MAK) die Möbelausstellung Sitzen 69 statt, bei der eine umfangreiche Auswahl an gediegenen „Tischlersesseln“ aus Skandinavien, Italien, Deutschland und Österreich präsentiert wurde. Von den vielen bunten und poppigen Sitzgelegenheiten, die uns heute so charakteristisch für diese Epoche erscheinen, war indes keine dabei: Die Ausstellung hatte einen letzten heroischen Versuch unternommen, einer sich immer deutlicher ausprägenden Konsum- und Wegwerfgesellschaft die Tradition qualitativ hochwertiger und handwerklich produzierter Möbel entgegenzuhalten.Anlässlich des 50. Jubiläums von Sitzen 69 gibt die Ausstellung „SITZEN 69“ REVISITED nicht nur Anlass, auf die für die Entwicklung des internationalen Designs entscheidende Epoche der 1960er Jahre zurückzublicken, sondern auch dazu, ein wichtiges Kapitel der Museumspolitik des MAK nachzuvollziehen. Durch die vielsagende Gegenüberstellung der gediegenen Tischlersessel, die seinerzeit als Anregung für HandwerkerInnen, ProduzentInnen und KonsumentInnen intendiert waren, und der nun gezeigten verspielten und verrückten Möbelobjekte, die zum Inbegriff alternativer und utopischer Wohnkonzepte der 1960er Jahre geworden sind, kann zugleich ein großes Versäumnis nachgeholt werden.Kurator: Sebastian Hackenschmidt, Kustode MAK-Sammlung Möbel und HolzarbeitenOtto Prutscher (1880–1949) war Architekt und Designer, Ausstellungsgestalter, Lehrer und Mitglied aller wichtigen Reformkunstbewegungen – von der Secession bis zum Werkbund. Prutscher gehörte zu den ersten SchülerInnen der Wiener Kunstgewerbeschule. Der Unterricht bei Josef Hoffmann und dem Maler Franz Matsch hinterließ Spuren: Seine Entwürfe weisen eine hohe zeichnerische Qualität auf; sie orientierten sich an den jeweils aktuellen Tendenzen der Architektur. Prutschers heute bekanntes Werk umfasst mehr als 50 Bauwerke, knapp 50 Ausstellungen, rund 170 Einrichtungen, 300 Entwürfe dafür sowie über 200 Einzelmöbel und Garnituren. Mehr als 200 Unternehmen setzten seine Designs um, allen voran die Wiener Werkstätte und Betriebe wie Backhausen oder Augarten. 70 Jahre nach Prutschers Tod diskutiert die Ausstellung sein komplexes Schaffen und dessen Rolle für die Entwicklung der Wiener Moderne. Anlass dafür bietet die großzügige Schenkung von 139 Entwürfen, Objekten und Möbeln Prutschers durch die Sammlerin Hermi Schedlmayer. Kurator: Rainald Franz, Kustode MAK-Sammlung Glas und KeramikAnlässlich des 200-Jahr-Jubiläums des Unternehmens Thonet präsentiert das MAK eine große Ausstellung zu den Möbeln der Moderne, in der die charakteristischen Bugholzmöbel des weltbekannten Unternehmens in den Kontext zeitgenössischer technologischer, typologischer, ästhetischer und historischer Entwicklungen gestellt werden. Die Bugholzsessel von Thonet werden dabei mit Stühlen aus Stahlrohr und Plastik ebenso konfrontiert wie mit klassischen Bürostühlen oder avantgardistischen Möbelexperimenten.    1842 zog der deutsche Tischler Michael Thonet nach Wien, um hier die von ihm entwickelten Bugholzmöbel zu perfektionieren und das größte Möbelimperium des 19. Jahrhunderts zu begründen. Mit dem ab 1859 produzierten Sessel Nr. 14 schuf die Firma Thonet nicht nur eines der bis heute meistverkauften Möbelstücke der Welt, sondern auch einen unbestrittenen Klassiker des Designs. Die Ausstellung im MAK zeigt die zentrale Bedeutung der Firma Thonet für das Möbeldesign der Moderne und erzählt neben der Geschichte des Unternehmens auch die Entwicklungsschritte der Bugholz-Technologie von der handwerklichen Fertigung zur industriellen Serienproduktion.Das MAK verwahrt eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen an Bugholzmöbeln, die in der Ausstellung durch hervorragende internationale Leihgaben ergänzt werden. Die rund 240 Exponate werden dabei jeweils zu Vergleichen gruppiert, in denen sich mehrere Objekte gegenüberstehen. So werden nicht nur materialtechnologische Entwicklungsschritte, sondern auch typologische Parallelen und ikonografische Affinitäten sichtbar.Die typische Ästhetik und die perfekte Form der Thonet-Möbel hat immer wieder auch als Inspirationsquelle für zeitgenössische KünstlerInnen gedient – in der Ausstellung sind etwa Werke von Birgit Jürgenssen, Bruno Gironcoli, Ineke Hans, Rolf Sachs, Uta Belina Waeger und Markus Wilfling zu sehen, die sich aus künstlerischer Perspektive mit den Bugholzmöbeln auseinandersetzen.Gastkurator: Wolfgang ThillmannKurator: Sebastian Hackenschmidt, Kustode MAK-Sammlung Möbel und HolzarbeitenZeitgenössische Mode designed/made in Austria steht im Fokus der ersten umfassenden Großausstellung zu österreichischem Modedesign. Eine Zeitreise durch das Modedesign mit all seinen Facetten von den 1980er Jahren bis heute zeigt das vielfältige Spektrum von DesignerInnen, die aus Österreich stammen, hier arbeiten oder hier eine Modeausbildung absolviert haben. Eingebettet in eine spektakuläre, raumgreifende Installation von Architekt Gregor Eichinger, macht SHOW OFF. Austrian Fashion Design auf mehreren Ebenen das künstlerische Schaffen kreativer Disziplinen im Kontext Mode erlebbar. Das Objekt Mode in Form des Kleidungsstücks wird durch signifikante Modepositionen von rund 60 DesignerInnen der letzten vier Jahrzehnte inszeniert. Dabei setzt die Ausstellung beim Spätwerk von Rudi Gernreich, dessen Entwürfe aus Los Angeles Ende der 1970er Jahre den globalen Zugang zur Mode revolutionierten, und der Wiener U-Mode mit ihren damaligen Stars wie Ledea Muard, Marc Thomas Merz oder Schella Kann an. Wiener Kultlabels wie Wendy&Jim und fabrics interseason, „big player“ Andreas Kronthaler, seit zwei Jahren Teil des Labels „Andreas Kronthaler für Vivienne Westwood“, und die renommierte jüngere Generation – in der Ausstellung beispielsweise vertreten durch Kenneth Ize – tragen zur Formierung einer vielschichtigen, international verankerten Szene bei. Susanne Bisovsky arbeitet in ihrem Wiener Salon seit 1996 an außer-gewöhnlichen Kreationen, die in der Ausstellung zu sehen sind. Ergänzend geben Werke von 30 FotografInnen Einblick in die österreichische Modefotografie. Einen Eindruck zur sozialen und kulturellen Wahrnehmung des Phänomens Mode geben Dokumentationen zu legendären und prägenden Events, Magazine und Interviews. Die einzigartige Modeausbildung an der Universität für angewandte Kunst Wien vervollständigt den Erzählstrang der Ausstellung. Beginnend mit dem Innovations-Schub unter Rektor Oswald Oberhuber zu Beginn der 1980er Jahre und dem ersten „Modeprofessor“ Karl Lagerfeld, dem weitere Topstars wie Vivienne Westwood, Helmut Lang, Raf Simons und aktuell Lucie und Luke Meier folgen, werden die Highlights der international renommierten Modeausbildung an der „Angewandten“ präsentiert.DIE AUSSTELLUNG ONLINE BESUCHENSHOW OFF. DIGITAL zeigt neben Einblicken in die Ausstellung, eine Auswahl der Modedesign-Objekte und Modefotografie in digitaler Version. SHOW OFF. DIGITAL ist eine Initiative, die Ausstellung SHOW OFF. Austrian Fashion Design in Zeiten der Corona Einschränkungen in einer neu zusammengestellten und erweiterten Form online zu stellen. Ein Kooperationsprojekt von der Wirtschaftsagentur Wien, dem MAK – Museum für angewandte Kunst, Wien und den AusstellungskuratorInnen Ulrike Tschabitzer-Handler und Andreas Bergbaur. show-off.net SHOW OFF STORIESSTORIES ist ein 20-Minuten Video-Format mit unterschiedlichen Hosts und Gästen aus den Bereichen Mode, Fotografie, Musik, Design, Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft. Talks, Fashionvideos, Fashion & Art, Fashion & Music, Fashion & Design, Fashion & Technology und Fashion & Future sind die Schlagwörter des Show Off Stories-Stream. Jeden Donnerstag live um 18.30h auf Facebook/showoffvienna. Im Zentrum dieser Präsentation steht die 1890 aufwendig gefertigte und heute in der MAK-Bibliothek und Kunstblättersammlung befindliche Prunkkassette für die Ehrenbürgerschaftsurkunde des Wiener Industriellen, Kunstmäzens und Philanthropen Nikolaus Dumba (1830–1900).Dumba schlug bereits in jungen Jahren eine politische und kaufmännische Laufbahn ein, die ihn rasch zu einem der wohlhabendsten und einflussreichsten Männer der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts in Wien werden ließ. Zum 1864 eröffneten k. k. Österreichischen Museum für Kunst und Industrie (heute MAK) hatte er von Anfang an eine besondere Verbindung: Er war langjähriges Kuratoriumsmitglied und wurde zu einem engen Freund des damaligen Direktors Rudolf von Eitelberger.Anlass für die Präsentation dieser 130 Jahre alten Prunkurkunde ist der Abschluss einer Diplomarbeit im Fachbereich Objektrestaurierung an der Universität für angewandte Kunst Wien. Restauratorin Maria Holzleitner hat die Ehrenurkunde analysiert, Materialuntersuchungen angestellt sowie fehlende Elemente ergänzt und rekonstruiert. Ihre Arbeit gewährt darüber hinaus Einblick in die Auseinandersetzung der Künstler mit den technologischen Neuerungen der kunsthandwerklichen Produktion Ende des 19. Jahrhunderts.Der vielteilige Aufbau der Kassette mit zahlreichen Ornamentzitaten aus Silber, Email und vergoldetem Messing macht dieses außergewöhnliche Objekt zu einem Meisterwerk der historistischen Buchkunst.Eines der drängendsten Themen unserer Zeit ist das Vertrauen im digitalen Zeitalter. In einer Reihe von gemeinsam durchgeführten Workshops haben die Academy of Fine Arts and Design in Bratislava (AFAD) und die Universität für angewandte Kunst Wien an Interpretationen, Interventionen und Objekten gearbeitet, die sich mit der Rolle von Design im digitalen Zeitalter sowie mit der Verantwortung von DesignerInnen hinsichtlich ihres Vertrauens in neue Technologien beschäftigen.Die Themenfelder erstrecken sich von multidisziplinären Beziehungen zwischen Wirtschaft, Soziologie und Informatik bis hin zu Copyright versus Open-Source-Design, Social Design (gesellschaftlich verantwortliches Design, Big Data- und Datenschutz, Manipulation der Realität, Authentizität und Fälschung) und Designstrategien an der Schnittstelle zwischen menschlichen und nichtmenschlichen Wesen, einschließlich ihrer Beziehung zu Bildung, Unterhaltung, Hygiene, Lebensstil und Mobilität. Diese internationale Zusammenarbeit von Studierenden brachte mehrere Konzepte hervor, von denen drei ausgewählt und weiterentwickelt wurden, um anschließend im MAK FORUM (Wien 2020) im Rahmen des EU-Projekts INTERREG VA SK-AT „Design & Innovation“ ausgestellt zu werden.EröffnungDi, 3. März 2020, 19:00 UhrHUMAN BY DESIGN präsentiert Konzepte, Methoden, Modellsituationen, Fallstudien und innovative Lösungen, die ein dringendes Bedürfnis nach Veränderung und Nachhaltigkeit zum Ausdruck bringen. Dabei fokussiert sie auf die kritischen Stimmen einer jungen Generation von DesignerInnen und TheoretikerInnen.Die Ausstellung ist eine Teilaktivität des Projekts „Design & Innovation – Grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Designinstitutionen im Umbruch zum digitalen Zeitalter“, unterstützt vom Kooperationsprogramm INTERREG V-A Slowakei–Österreich 2014–2020.EröffnungDi, 3.3.2020, 19:00 UhrFührung durch die AusstellungSa, 21.3.2020, 14:00 UhrKuratorInnen und AusstellungsproduktionKuratorin: Mária RiškováCo-Kuratorin: Lucia DubačováKuratorische Zusammenarbeit: Klára Prešnajderová, Maroš Schmidt, Diana Klepoch Majdáková, Zuzana Duchová, Lubica Kollárová, Ján Pernecký, Tomáš Tholt, Anna CséfalvayAusstellungsarchitektur und Realisierung: Subdigital / Ján Pernecký, Tomáš Tholt, Anna CséfalvayGrafikdesign: Truben studio / Pavol Truben, Marek MenkeProduktion: Lubica Kollárová, Lucia Dubačová, Natália Galbavá, Zdenka PepelováZusammenarbeit an der Produktion: Helena Cibulková, Gabriela RybárikováMAK-Projektleitung EU INTERREG SK-AT: Marlies Wirth, Kuratorin Digitale Kultur, Kustodin MAK-Sammlung DesignMAK-Projektkoordination: Eva Adam-Maxa, Projektassistenz EU INTERREG SK-ATMAK-Ausstellungsorganisation: Mario Kojetinsky (Leitung), Alena VolkDas MAK wird den Museumsbetrieb ab Pfingstmontag, 1. Juni 2020 stufenweise wieder aufnehmen. Gestartet wird mit unseren aktuellen Sonderausstellungen.GRATISFÜHRUNGENVon 11:00 bis 16:00 Uhr haben Sie am Pfingstmontag stündlich die Möglichkeit an einer Gratisführung durch eine unserser Ausstellungen teilzunehmen.ANMELDUNGBegrenzte TeilnehmerInnen-Zahl (9 Personen): eine Anmeldung für die Führungen ist unbedingt erforderlich (siehe unten unter "PROGRAMM"). SCHUTZMASSNAHMENAuch während der Führung gelten die allgemeinen Schutzmaßnahmen für den Museumsbesuch. Nähere Informationen hier KOPFHÖRERWir bitten Sie, wenn möglich, Ihre eigenen Kopfhörer für die Führung mitzubringen. TREFFPUNKT MAK-Säulenhalle Der österreichisch-amerikanische Architekt Raimund Abraham (1933–2010) sah Architektur in Verbindung zu Kunst, Philosophie, Literatur und Film – ein ideelles Zusammenspiel, das die aktuelle MAK-Ausstellung beleuchtet. Der Titel Angles and Angels versteht sich als Sprachspiel, das als Idee und Poesie zu lesen ist. In seinem Manifest EYES DIGGING (New York, 2001) skizzierte Abraham seinen forschenden Zugang zu Architektur und die Bedeutung visionärer Schriftsteller, Philosophen, Dichter, Theoretiker und Komponisten wie Stéphane Mallarmé, James Joyce, Ludwig Wittgenstein und Arnold Schönberg für seine architektonische Praxis.Raimund Abrahams Entwürfe und Bauten basieren auf strukturellen, archetypischen und neo-futuristischen Grundformen. Anfang der 1960er Jahre zählte er mit Hans Hollein, Walter Pichler, Hermann Nitsch und Peter Kubelka zur Wiener Avantgarde. Es entstanden erste Zeichnungen und Collagen für visionäre Räume, Architektur und Stadtmodelle. International vernetzt, kooperierte Abraham u. a. mit Vito Acconci, Peter Eisenman oder Lebbeus Woods und stand dem Filmregisseur Jonas Mekas nahe, der ihn in seinem Film Scenes from the Life of Raimund Abraham (2013) porträtierte.Abraham selbst sprach von „imaginärer Architektur“, (nicht ausgeführten) „Projekten“ und „realisierten Bauten“. Ausgehend von der Zeichnung als Denkmodell und Handlungsraum seines architektonischen Schaffens, rückt die MAK-Ausstellung mit Collagen, Modellen und Prototypen von Möbeln seine Entwürfe, Projekte und Architektur in den Fokus, die das Spannungsfeld zwischen dem Individuum und den gesellschaftspolitischen Herausforderungen seiner Zeit ausloten.Kuratorin: Bärbel Vischer, Kustodin MAK-Sammlung GegenwartskunstBakelit, der erste industriell gefertigte, vollsynthetische Kunststoff auf der Basis von Harzen, ermöglichte eine billige Massenproduktion von Alltagsgegenständen in unbeschränkter Formenvielfalt und neue Nutzungsmöglichkeiten. Als eine Ikone der modernen Produktkultur vermittelt Bakelit heute auch die gesellschaftspolitischen Aspekte von Zeitgeschichte.Aus Anlass des 150. Geburtstags von Adolf Loos (1870-1933) präsentiert das MAK die in Kooperation mit der Albertina entwickelte Ausstellung ADOLF LOOS. Privathäuser. Zeit seines Lebens befasste sich Loos mit privaten wie auch öffentlichen Wohnbauten. Die Ausstellung legt ihren Schwerpunkt auf den privaten Bereich und zeigt Entwurfszeichnungen, Pläne, Fotos und Modelle zu seinen zumeist luxuriös eingerichteten Einfamilienhäusern, Villen und Landhäusern. Kontrastierend dazu werden revolutionäre Sozialprojekte wie beispielsweise die Bauten für die Gemeinde Wien vorgestellt.Aus Anlass seines 150. Geburtstags dokumentiert die Ausstellung JOSEF HOFFMANN. Fortschritt durch Schönheit erstmals umfassend das Gesamtwerk des Architekten, Designers, Lehrers und Ausstellungsmachers Josef Hoffmann (1870–1956), einer der zentralen Figuren der Wiener Moderne und internationalen Lebensreformbewegung. Hoffmann kultivierte mit seiner unermüdlichen Entwurfsarbeit und Lehrtätigkeit ein exemplarisches Modell moderner Lebensweisen auf Basis einer handwerklich geprägten sowie künstlerisch ambitionierten Bau- und Produktkultur. Die Schau zeigt einen Querschnitt durch Hoffmanns revolutionäre Designs und seine wichtigsten Bauten, darunter das Palais Stoclet in Brüssel (1905–1911) oder das Sanatorium Purkersdorf (1904–1905).COVID-19: AUSSTELLUNG WIRD AUF 2021 VERSCHOBENBisher wurde den Künstlerinnen der Wiener Werkstätte (1903–1932) viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Mit dieser Ausstellung ändert sich das nun: Gudrun Baudisch, Vally Wieselthier, Mathilde Flögl, Paula Lustig oder Mizzi Vogl sind nur ein Bruchteil der knapp 180 Frauen, die einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung des Wiener Kunsthandwerks leisteten – besonders mit ihrem Ideenreichtum in den Bereichen Gebrauchsgrafik, Textildesign, Modeentwurf, Spielzeug, Wandschmuck und Keramik.Wer kennt die Künstlerinnen der Wiener Werkstätte? WIR SIND AUF DER SUCHE NACH IHREN GESCHICHTEN!Für die Ausstellung DIE FRAUEN DER WIENER WERKSTÄTTE (27.5. – 20.9.2020) sind wir auf der Suche nach weiteren Informationen: biografische Daten, Lebensereignisse, persönliche Geschichten, Bild- und Textmaterial oder noch unbekannte Werke. Wenn Ihnen zu den folgenden oder anderen Künstlerinnen der Wiener Werkstätte etwas einfällt, melden Sie sich bitte unter frauenderww@MAK.atPUBLIKATIONZur Ausstellung erscheint die Publikation DIE FRAUEN DER WIENER WERKSTÄTTE, herausgegeben von Christoph Thun-Hohenstein, Anne-Katrin Rossberg und Elisabeth Schmuttermeier, mit Beiträgen von Megan Brandow-Faller, Elisabeth Kreuzhuber, Anne-Katrin Rossberg, Elisabeth Schmuttermeier, Lara Steinhäußer und Angelika Völker. Deutsch/Englisch, ca. 288 Seiten mit zahlreichen Farbabbildungen. MAK, Wien/Birkhäuser Verlag, Basel 2020. Erhältlich ab Ende Mai im MAK Design Shop und unter MAKdesignshop.at um € 44,95.Die Jahresausstellung 2019 im Josef Hoffmann Museum in Brtnice widmet sich dem Verhältnis Josef Hoffmanns (1870–1956) zu Otto Prutscher (1880–1949). Otto Prutscher, zehn Jahre jünger als Josef Hoffmann und Adolf Loos, gehörte der ersten Schülergeneration der Wiener Kunstgewerbeschule an, die von der Reform des Unterrichts unter der Direktion Felician von Myrbachs und von den jungen Professoren wie Josef Hoffmann und Koloman Moser profitieren sollte. Wie viele andere Studenten der Wiener Kunstgewerbeschule entstammte auch Otto Prutscher einem handwerklich geprägten Elternhaus. Sein Vater Johann Prutscher führte eine Kunsttischlerei und wurde sein erster Lehrmeister. Materialbeherrschung eignete er sich nicht nur hier an, sondern auch während seiner Zeit als Kunstgewerbeschüler, indem er in den studienfreien Sommermonaten zusätzlich eine Maurerlehre und eine Zimmermannspraxis absolvierte – eine Parallele zu Otto Wagners und Josef Hoffmanns Bildungsweg.Die geglückte Aufnahme an der Wiener Kunstgewerbeschule 1897 führte Prutscher zur „Allgemeinen Abteilung“ in den Kurs für ornamentales Zeichnen bei Willibald Schulmeister und dann für zwei Semester in Josef Hoffmanns Fachschule für Architektur. Der Unterricht beim secessionistischen Architekten Hoffmann und beim vormodernen Maler Franz Matsch sollte sichtlich Spuren in Prutschers Entwürfen und ausgeführten Werken hinterlassen: einerseits eine hohe zeichnerische Qualität im Entwurf, andererseits die Orientierung an den jeweils aktuellen Tendenzen der Architektur. Ab 1907 beginnt Prutscher für die Wiener Werkstätte zu arbeiten, ab 1909 unterrichtet Prutscher wie Hoffmann an der Kunstgewerbeschule. Mit Josef Hoffmann verbindet Otto Prutscher eine jahrzehntelange Zusammenarbeit für Projekte wie die Kunstschau 1908 oder die Werkbundausstellung in Köln 1914. Prutscher war wie Hoffmann entwerfender Architekt und Designer in allen Materialbereichen der angewandten Kunst, Ausstellungsgestalter, Lehrer und Mitglied aller wichtigen Reformkunstbewegungen, von der Secession bis zur Wiener Werkstätte und dem Werkbund. Auch Prutscher trieb die ungebändigte Schaffenskraft und Fantasie, die sich in Tausenden Skizzen niederschlägt. Das heute bekannte Werk Otto Prutschers umfasst zahlreiche Projekte: über 50 Bauwerke (Villen, Wohnhäuser, Portale), mehrere architektonische Projekte und Entwürfe, knapp 50 Ausstellungen, die er künstlerisch und organisatorisch gestaltete oder mitgestaltete, ca. 70 Einrichtungen für bekannte, über 100 für namentlich nicht bekannte Auftraggeber, über 300 Entwürfe und Ansichten von Einrichtungen sowie über 200 Einzelmöbel und Garnituren. Die Entwürfe Otto Prutschers wurden von über 200 Unternehmen umgesetzt. Allein die Wiener Werkstätte realisierte Hunderte seiner Entwürfe. Für Thonet, Loetz Witwe und Wienerberger war er künstlerischer Berater, andere wichtige Herstellerbetriebe waren Backhausen, Klinkosch, Augarten, Meyr’s Neffe, Schappel und Melzer & Neuhardt. Selbst die Deutschen Werkstätten in Dresden erzeugten nach seinem Entwurf. Die Ausstellung im Josef Hoffmann Museum soll Otto Prutscher siebzig Jahre nach seinem Tode in seinem Verhältnis zu Josef Hoffmann präsentieren und seine bedeutende Rolle, die er für die Entwicklung der Wiener Moderne spielte, nachvollziehbar machen.Kuratoren:Rainald Franz, Kustode MAK-Sammlung Glas und KeramikRostislav Koryčánek, Kurator für Architektur und Design, Mährische Galerie, BrnoAusstellungsgestaltung:Itai Margula Die Ausstellung steht unter dem Ehrenschutz der Botschafterin der Tschechischen Republik in Österreich, Ivana Červenková.Die Ausstellung wird durch die finanzielle Unterstützung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung realisiert und ist Bestandteil des Projekts „Bilaterale Designnetzwerke“ im Rahmen des Programms INTERREG V-A Österreich-Tschechische Republik.Eine gemeinsame Expositur der Mährischen Galerie in Brno und des MAK, Wiennáměstí Svobody 263, 588 32 Brtnice, CZEine Vielzahl an Dokumenten und Einzelobjekten beleuchtet die Ausstellungen der vergangenen 15 Jahre sowie die Bedeutung von Josef Hoffmanns Werk für seine Zeitgenossen, aber auch für KünstlerInnen und ArchitektInnen der Gegenwart.Die Ausstellung steht unter dem Ehrenschutz der Botschafterin der Tschechischen Republik in Österreich, Frau Dr. Ivana ČervenkováDie Spitzensammlung des MAK sowie der Bestand vor allem an venezianischen Gläsern zählt heute zu den schönsten und vielfältigsten der Welt. Venezianische Gläser galten schon im Barock als besondere Kostbarkeiten und für die von der Mode geforderten üppigen Spitzendekorationen konnten Frauen und Männer Unsummen ausgeben. Während die Glasherstellung zu den ältesten kunsthandwerklichen Techniken gehört, beginnt die Geschichte der Spitze erst in der Spätrenaissance, wahrscheinlich in Italien. Man unterscheidet zwei Arten, Näh- und Klöppelspitzen, oft sieht man aber auch Kombinationen aus beiden Techniken. Die italienischen Zentren befanden sich zuerst in Florenz, dann in Venedig und Mailand, bevor man im 18. Jahrhundert in Frankreich und Flandern Spitzen erzeugte.Zentrum der europäischen Glasproduktion war seit dem Mittelalter Venedig. Um 1500 gelang es dort, das reine, farblose Glas herzustellen. Von hier verbreitete sich die Glasbläserei über ganz Europa. Im Norden, mit Böhmen und Schlesien als Zentren, schätzte man härteres Glas, das mit Schnitt und Schliff verziert werden konnte oder Gläser mit Email-, Schwarzlot- und Golddekor. Die Zusammenstellung von Gläsern und Spitzen geht aber nicht nur von kunsthistorischen Gesichtspunkten aus, vielmehr ebenso von der parallelen optischen Wirkung der Materialien, der „Durchsichtigkeit", ihrer materiellen Delikatesse und der handwerklichen Virtuosität der Herstellung, die heute vielleicht die größte Bewunderung findet. / Angela Völker, Kuratorin (zur Zeit der Neuaufstellung Kustodin der MAK-Sammlung Textilien und Teppiche)Künstlerische Intervention: Franz GrafEine Intention zur Gestaltung = Sachverhalte. Der Reichtum der Erscheinungen. Der Nachlass der Menschen, die schon vor uns da waren = die Gestalt der Handlungen, unsere Erbschaft = die Erinnerung: Museen sind auch wie Friedhöfe unser stilles Glück: Weil durch die Natur der Begegnung auch Verständnis verursacht wird: Es scheint, dass es keine Wahrheit darüber geben kann, aber originale und geniale Arbeiten: Schweigen ist das Wort erloschen. Weil dasselbe etwas anderes bedeutet hat: Weil das Wesen der Dinge immer tot ist und seine materiellen Eigenschaften diese Ausdehnung in eine andere Welt bewahren: Weil eine Vergangenheit existiert, die das lebende Individuum erreicht und zumindest die Möglichkeit bedeutet wird, zu Ende zu gehen durch sich selbst hinaus mit dem frühen ***** Schein. / Franz GrafKurzbiografie Franz GrafGeboren 1954 in Tulln, Niederösterreich, lebt und arbeitet in Wien. Franz Graf zählt zu den wichtigsten Vertretern einer neokonzeptuellen Haltung. Er verbindet in seinen Arbeiten oft konträre Medien wie Zeichnung, Fotografie und Installation, deren Kombination immer wieder zu einer neuen und offenen Struktur in seinem Werk führen. Die Bandbreite seiner Motive umfasst Abstraktion, Ornamentales, Figuratives, Symbolisches, Emblematisches sowie die faktische Abbildung der Wirklichkeit mit der Kamera.Aufgrund von Vorbereitungen für die Ausstellung BUGHOLZ, VIELSCHICHTIG. Thonet und das moderne Möbeldesign ist die MAK-Schausammlung Historismus Jugendstil ab 23. Oktober 2019 vorübergehend geschlossen. Vom 13. November 2019 bis 29. März 2020 zeigen wir dort die temporäre Ausstellung „SITZEN 69“ REVISITED. Wir bitten um Ihr Verständnis.Obwohl das Bugholzmöbel keine Wiener Erfindung ist, so wird der Bugholzsessel außerhalb Österreichs doch auch immer wieder kurz als „Wiener Sessel“ bezeichnet. Die Technik, gedämpftes Holz zu biegen, ist bereits im Mittelalter gebräuchlich. Michael Thonet (1796–1871), der aus Boppard am Rhein stammende, innovative Tischler, beschäftigt sich in den dreißiger Jahren des 19. Jahrhunderts mit einer handwerklich ökonomischeren Umsetzung geschweifter, spätbiedermeierlicher Möbelformen. Er erreicht dies mit Hilfe in Schichten verleimter, gebogener Furnierschwarten.Sein 1842 auf Vermittlung des Fürsten Metternich erfolgter Umzug nach Wien, eröffnet ihm den weitaus größeren Markt des österreichischen Kaiserreiches. In konsequenter Weiterentwicklung der Holzbiegetechnik gelingt es ihm 1852, ein Patent auf das Biegen schichtverleimten Holzes in mehrere Richtungen und schließlich 1856 ein solches auf das Biegen massiven Holzes anzumelden.Die großartige Leistung Thonets liegt neben der Weiterentwicklung der Holzbiegetechnik vor allem in seiner Begabung, diese in eigenständige, einer breiten Käuferschicht zugängliche und formal durch ihre Selbstverständlichkeit überzeugende, zeitlose Produkte umzusetzen. Seine aus der Faszination mit einer Verarbeitungstechnik entstandene Ästhetik weist dem Sitzmöbel neue Richtungen. Aus seiner Möbelsammlung zeigt das MAK einen Überblick über hundert Jahre Thonet’scher Produktion sowie jener der Konkurrenzfirmen von den dreißiger Jahren des 19. bis in die dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts. / Christian Witt-Dörring, Kurator (zur Zeit der Neuaufstellung Kustode der MAK-Sammlung Möbel und Holzarbeiten)Künstlerische Intervention: Barbara BloomMichael Thonet, ein deutscher Möbeldesigner, beeindruckt einen österreichischen Fürsten mit seinen eleganten Entwürfen und seiner innovativen Herstellungstechnik so sehr, dass er beauftragt wird, einige Holzarbeiten für ein Schloss in Wien anzufertigen. Danach ermutigen ihn höhere Tiere, seine Fabrik nach Österreich zu verlegen. Dort floriert sein Geschäft und daraus wird eine international bekannte Erfolgsgeschichte des späten 19. Jahrhunderts.Dies ist der beispielhafte Fall eines ästhetisch-raffinierten Entwerfers, der bereit ist, mit Herstellungstechniken zu experimentieren. Ein von Reduktionsmethoden überzeugter Mann, wobei er (als Vorläufer der modernen "Form follows function") den immanenten Qualitäten des Materials – Holz – erlaubt, seine Entwürfe zu bestimmen. Er ist Reduktivist auch im Sinne der Produktion, spart Materialien und Zeit mit seinem ökonomischen Montageband und verwandelt ein Handwerk in eine Art internationaler Massenproduktion. Er bewirbt und vertreibt seine Möbel durch Kataloge – ein Zeichen, dass Thonet auch ein brillanter Frühkapitalist ist. Er sieht die Notwendigkeit einer Konsumgesellschaft voraus, deren Bedürfnisse erst geschaffen werden müssen, bevor man sie erfüllt.Dies ist eine gute Mischung aus Dokumentar- und Spielfilm, mit einem klaren Handlungsablauf. Ich fände es gut, wenn die Partie Thonets von jemandem wie Nick Nolte gespielt würde, akzentuiert und überzeugend in der Darstellung seines langen, ereignisreichen Lebens. Es würden vorkommen: Erste Preise bei Internationalen Weltausstellungen, auf jeden Fall verschiedene Wiener Caféhaus-Szenen und vielleicht Klassenkonflikte in der Fabrik. Gute Story!Worauf ich jedoch wirklich gespannt bin (und ich hoffe, dass ich lange genug lebe, um es sehen zu können), ist ein interaktiver Video-Dokumentar- und Spielfilm über das Leben des IKEA-Gründers Ingvar Kamprad, der vielleicht im frühen oder in der Mitte des 21. Jahrhunderts gedreht wird. Dieser Prototyp für Geschäftserfolg im späten 20. Jahrhundert braucht uns nicht vorgestellt werden. In der Zukunft wird man sich an IKEA als einen überaus attraktiven Betrieb mit vielfältigem Kundenkreis erinnern, so etwa von den meisten europäischen Intellektuellen, die ihre Bibliotheken mit "BILLY"-Regalen geordnet haben, bis hin zu jungen 1 1/2-Kinder-Familien, die mit Hilfe der cleveren IKEA-Taktik, jedem Objekt im Katalog einen eigenen Namen zu geben, die Hürde des Geldausgebens überwinden. Man braucht kein Sofa zu kaufen, wenn man "BJÖRN" mit nach Hause nehmen kann.Nun stelle man sich diese beiden Filme als Doppelangebot vor. Zusammen bilden sie ein gutes Paradigma für den Fortschritt. Was lebt weiter? Ist es die augenfällige Ästhetik und Raffinesse des Entwurfs bei Thonet, seine Hingabe an experimentelle Techniken, seine Reduktionsmethoden oder irgendein später mutanter Kapitalismus, irgendeine anthropomorphisierte Form des Angebots und der Nachfrage, wobei das Bedürfnis des Kunden durch „Bambi-fication“ kreiert wird? Ich bin sicher, dass der IKEA-Film von Disney inszeniert werden wird. / Barbara BloomKurzbiografie Barbara BloomGeboren 1951 in Los Angeles, lebt und arbeitet in New York.Barbara Bloom transformiert Objekte diverser Kulturen zu Kompositionen und Installationen und beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit sozialen Fragestellungen, die die Themen Konsum, Information und Realität betreffen. Schönheit und Symmetrie dienen in ihren Arbeiten als Instrumente für die Untersuchung von Illusion, Zerbrechlichkeit und Vergänglichkeit in unserer zeitgenössischen Kultur.Die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts bringt eine heterogene, in der österreichischen Kulturgeschichte bis dahin noch nie gekannte Menge an Konsumenten hervor. Für sie kann und muss, ermöglicht durch die Auswirkungen der Industriellen Revolution und dem kulturellen, sozialen sowie wirtschaftlichen Erstarken des Bürgertums, differenziert produziert werden. Daraus resultiert die Notwendigkeit und Möglichkeit, Dinge, die bis dahin nur einem beschränkten Konsumentenkreis zugänglich waren, einer größeren Allgemeinheit verfügbar zu machen. Neben geschmacklicher Vielfalt ist die am Markt angebotene Produktpalette daher durch eine subtile Abstufung vom teuren Luxusprodukt zum billigen Ersatzprodukt gekennzeichnet. Es entsteht eine allgemein verständliche Material- und Formensprache, die weniger gesellschaftsspezifisch, sondern vor allem finanziell bedingt ist. Das Dargestellte hat nicht mehr so sehr symbolischen Charakter, sondern bezieht sich auf reale Personen, Dinge und Ereignisse.In diesem Sinne zeigt die Auswahl der ausgestellten Objekte neben einzelnen Glanzleistungen der heimischen kunstgewerblichen Produktion vor allem die gestalterische und materielle Vielfalt des Gebrauchsgegenstandes der Empire- und Biedermeierzeit. Verdeutlicht wird die Explosion des Formenreichtums anhand einer Reihe von Sesselvariationen, Porzellantassen in unbeschränkter Stimmungsvielfalt, Gläsern als Träger unterschiedlichster Informationen und Silberschmiedearbeiten, deren Charaktere zwischen Abstraktion und Dekor wählen. / Christian Witt-Dörring, Kurator (zur Zeit der Neuaufstellung Kustode der MAK-Sammlung Möbel und Holzarbeiten)Künstlerische Intervention: Jenny HolzerNie habe ich Museumsbroschüren und Beschriftungen gemocht. Ich wollte ein anderes Vermittlungssystem finden, das Auskunft über die Sammlung und die Herstellungszeit der Objekte geben kann. Ich suchte nach der anregenden Möglichkeit, eine erschöpfende Fülle an Texten über Biedermeier und Empire zeigen zu können. Ich wählte elektronische „signs“ (Schriftbänder) mit großen Speichern, die darüber sprechen sollen, warum was für wen hergestellt wurde. Die „signs“ zeigen sowohl die nackten Daten, als auch interpretierbare Texte, zum Beispiel persönliche Briefe der Zeit. Weil es manche Leute hassen, in Museen zu lesen, setzte ich die „signs“ oben in die Nähe der Decke, so dass man sie auch ignorieren kann. Um diejenigen zu ermutigen, die gerne lesen, variierte ich die Programme und bezog Spezialeffekte mit ein. Für ernsthaft interessierte, erschöpfte Leser stellte ich ein „Biedermeier“-Sofa aus Aluminium bereit, worauf man sitzen kann. Außerdem arrangierte ich die Möbel, das Silber, Glas und Porzellan, wie jede gute Hausfrau es tut. / Jenny HolzerKurzbiografie Jenny HolzerGeboren 1950 in Gallipolis, Ohio, lebt und arbeitet im US-Bundesstaat New York.Mit ihren Arbeiten untersucht die Medien- und Objektkünstlerin Jenny Holzer die Möglichkeiten und Methoden zur Verbreitung ihrer Ideen und den Anliegen der Kunst im öffentlichen Raum. Seit den 1970er Jahren verwendet Holzer Medien, die es ihren Arbeiten erlauben, mit der Umgebung zu verschmelzen. Die Texte ihrer Kunstwerke harmonieren als Kommentare mit der Umwelt, stimulieren das Bewusstsein und konfrontieren den Betrachter mit den sozialen Verhältnissen, die durch die spezifischen Bedingungen des Ortes vermittelt werden.Die Möbelkunst des 18. Jahrhunderts ist in den Sammlungen des MAK durch hervorragende Beispiele vertreten. Schwerpunkte bilden dabei Möbel aus dem österreichischen und deutschen Kulturkreis. Sie geben Zeugnis über die im Zuge des 18. Jahrhunderts stattfindende enorme typologische, handwerkliche und formale Weiterentwicklung. Der noch aus dem 17. Jahrhundert stammende Typ des Kabinettschranks wird als Repräsentationsmöbel durch den Schreibschrank ersetzt, dessen süddeutsche Ausformung als „Tabernakelschrank" bekannt ist. In Frankreich entsteht die Kommode als neues Behältnismöbel im Wohnbereich, womit auf die Entwicklung in Richtung mehr Privatheit und Bequemlichkeit reagiert wird. Als Schreibmöbel entstehen u. a. der Schreibtisch und das Zylinderbüro. Die Oberflächengestaltung der Möbel wird noch vielfältiger und entsprechend den neuen Bedürfnissen und Moden eingesetzt (Holz- und Boullemarketerie, Lack, Porzellan, u. a.). Die Innenraumgestaltung selbst erfährt eine weitere Vereinheitlichung in ihrer wandfesten und mobilen Ausstattung. Dabei gehen die Möbel eine dekorative und oft sogar strukturelle Einheit mit dem Raum ein. Das Porzellanzimmer aus dem Brünner Palais Dubsky ist nicht nur dafür, sondern auch für die ab 1719 in Wien einsetzende Porzellanproduktion ein sprechendes Dokument. / Christian Witt-Dörring, Kurator (zur Zeit der Neuaufstellung Kustode der MAK-Sammlung Möbel und Holzarbeiten)Künstlerische Intervention: Donald JuddIch hatte Zweifel an der Idee, Künstler Installationen aus Objekten früherer Zeiten machen zu lassen; ich habe immer noch Zweifel. Dies sollte die Aufgabe der für die Objekte verantwortlichen Kuratoren sein, trotz meiner kontinuierlichen Kritik an der im allgemeinen künstlichen Art, in der Objekte installiert werden. Künstler mit diesen Installationen zu beauftragen, ist wahrscheinlich ein Weg, mit fragwürdigen Installationen fortzufahren. Ich akzeptierte das Problem aus Wohlwollen dem Museum gegenüber und unter der Voraussetzung, dass ich der Beurteilung des verantwortlichen Kurators, Christian Witt-Dörring, nicht widersprechen würde. Ich glaube, wir haben unser Bestes getan. Die Voraussetzung des Museums, die unabänderbare Bedingung für die Installation, war, dass das Dubsky-Zimmer, ursprünglich ein Raum in einem Palais, innerhalb eines viel größeren Museumssaales rekonstruiert werden musste. Mir wurde gesagt, es gäbe keine Alternative. Der Raum konnte entweder in einer der Ecken des Saales neu aufgebaut werden, dies hätte einen ungünstigen rechten Winkel für die restlichen Möbel gelassen; oder man konnte ihn in die Mitte des Saales stellen, damit einen symmetrischen Raum freilassen, um möglicherweise den guten Einfall eines Raumes innerhalb eines Raumes zu etablieren. Ich bat darum, so vorzugehen.Das Dubsky-Zimmer ist zu groß und seine Positionierung problematisch, dennoch war die Entscheidung richtig, es in die Mitte zu platzieren. Dieses Zimmer und der Großteil der anderen Möbel wurden im 18. Jahrhundert für den Adel angefertigt. Der Prunk des Raumes ist ambivalent und deshalb exzessiv. Er ist unbehaglich; Chardin ist es nicht. Heute sind Architektur und die Mehrzahl der Installationen unbehaglich. Warum ist Chardin einfach, stark und „behagt" uns? Die einzelnen Möbelstücke wurden symmetrisch aufgestellt, meistens in Paaren, einander gegenüber. Ein rechteckiger Raum lässt normalerweise nichts anderes zu. Die Positionen der Möbel wurden auch in Bezug auf Größe, Farbe und Art sorgfältig entschieden. Ich bat darum, dass man einen Teil des Stucks von unterhalb der Saaldecke wiederholt und rund um die Außenseite des Dubsky-Zimmers anbringt, um den Raum des 18. Jahrhunderts, der im 19. Jahrhundert entstand, besser integrieren zu können und um die exzessive Beliebigkeit der Außenseite zu reduzieren. Dies ist ein kleines, unbehagliches Zimmer, unbehaglich in einen großen, doppelt unbehaglichen Raum gestellt. Ich denke, es sollte im Keller sein. Aber Witt-Dörring und ich haben – ohne Behagen – unser Bestes getan. / Donald JuddKurzbiografie Donald JuddGeboren 1928 in Excelsior Springs, Missouri, gestorben 1994 in New York.Der Maler, Zeichner, Bildhauer, Architekt, Kunstkritiker und Philosoph Donald Judd war einer der wichtigsten Vertreter der Minimal Art, der wie kein anderer Künstler das Verhältnis von Kunst und Raum neu definiert hat. 1971 übersiedelte Judd nach Marfa, Texas, wo er die 1986 eröffnete Chinati Foundation gründete, die Werke Donald Judds und seiner Künstlerkollegen permanent präsentiert und eines der großen Anliegen Judds – die adäquate Präsentationen von Kunst – eindrücklich vor Augen führt und mit dazu beigetragen hat, dass sich im Laufe der Jahre die gesamte Museumskultur zugunsten ganzheitlich gestalteter Räume verändern sollte.Anlässlich des 150-Jahr-Jubiläums des MAK 1914, entwarf Designer Michael Embacher ein neues Raumkonzept für die Schausammlung Teppiche, das von einer künstlerischen Intervention der türkischen Künstlerin Füsun Onur ergänzt wird. Die Neuaufstellung zeigt die Teppiche der MAK-Sammlung als Teil eines interkulturellen Dialogs, als Bestandteil des Austauschs innerhalb Asiens, aber auch zwischen Asien und Europa. Neben Sammlungsobjekten aus dem Osmanen- und Safawidenreich ist eine Auswahl europäischer Stücke zu sehen; kunsthandwerkliche Objekte aus den jeweiligen Regionen stellen Querverbindungen zu den Teppichen her, setzen sie in einen vielschichtigen formalen Kontext und unterstreichen ihre historische Authentizität.Die MAK-Sammlung Teppiche zählt zu den drei wichtigsten Teppichsammlungen weltweit. Das Herzstück bilden klassische Teppiche des 16. und 17. Jahrhunderts, der Glanzperiode der islamischen Großreiche der Osmanen, Safawiden und Moguln. Neben Teppichen aus der islamischen Welt verfügt das MAK auch über eine hochkarätige Sammlung französischer Savonnerien aus dem 18. Jahrhundert. Zu den Höhepunkten zählen der einzigartige seidene Mamluken-Teppich, der safawidische Jagdteppich, der Spiralrankenteppich aus Herat, der figurative indische Teppich aus der Zeit Akbars, des Großen, und die französischen Savonnerieteppiche Kaiser Josefs II. Die Sammlung des MAK entstand weniger durch systematische Ankäufe als vielmehr infolge der historisch motivierten Integration von Beständen, die jeweils aufgrund eigener Kriterien zusammengetragen worden waren. Schon 1868 wurde der erste Teppich für das Museum angekauft, bis 1922 waren die meisten, die sich heute in der Sammlung befinden, unter einem Dach vereint. Die wichtigsten Stücke stammen aus ehemals kaiserlichem Besitz.Die Visualisierung der eng geknüpften geografischen, formalen und kulturellen Verbindungen zwischen Europa und dem Nahen sowie Mittleren Osten in der Zeit zwischen dem 15. und dem 18. Jahrhundert ist ein zentraler Aspekt der gestalterischen und kuratorischen Neukonzeption des Schausaals. In seinem architektonischen Konzept stellt Michael Embacher die Teppiche unterschiedlicher Herkunft einander gegenüber, präsentiert sie in ihrer gesamten Plastizität, aber auch Fragilität und verwebt sie mithilfe dünner Stahlseile mit der Wandschale seiner spektakulären Rauminstallation. Die Exponate scheinen auf unterschiedlichen Höhen, leicht gekippt oder gedreht, im Raum zu schweben.KÜNSTLERISCHE INTERVENTION VON FÜSUN ONURFüsun Onur (*1938, Istanbul) entwickelt ein Vexierspiel zwischen ideellen, kulturellen und religiösen Welten. In der Höhe der Galerie lässt die Künstlerin einen ephemeren weiblichen Engel, gleichsam ein alles vereinendes oder in Frage stellendes Zeichen, über der musealen Sammlung schweben. Den Engel als Figur der Schriften des Tanach, des Alten und Neuen Testaments sowie des Korans löst Onur in einer konzeptuellen wie poetischen Geste von vorbestimmten Interpretationen globaler und geistiger Territorien.Kuratorin: Bärbel Vischer, Kustodin MAK-Sammlung GegenwartskunstKuratorin Barbara Karl, Kustodin MAK-Sammlung Textilien und TeppicheGestaltung Michael EmbacherKünstlerische Intervention Füsun OnurPublikationZur MAK-Schausammlung Teppiche erschien der MAK/GUIDE Teppiche, herausgegeben von Christoph Thun-Hohenstein und Barbara Karl, Texte von Barbara Karl, Edith Oberhumer, Christoph Thun-Hohenstein, Bärbel Vischer und Angela Völker sowie ein Interview mit Michael Embacher, deutsch/englisch, 192 Seiten mit rund 100 Farbabbildungen, MAK Wien / Prestel Verlag, München–London–New York 2014. Erhältlich im MAK Design Shop um € 9,90Sonderführungen nach Voranmeldung: Gabriele Fabiankowitsch, Leitung MAK-Bildungsprogramm und FührungenT +43 1 711 36-298, education@mak.at Im Februar 2014 wurde die MAK-Schausammlung Asien in einem gemeinsam mit dem japanischen Künstler Tadashi Kawamata erarbeiteten gestalterischen Konzept eröffnet. Es war von Anfang an vorgesehen, Kawamatas modular aufgebaute Raumkomposition von 2014 nach rund zwei Jahren neu zu gestalten.Nach einem nun überarbeiteten Raumkonzept von Kawamata wurden die Vitrinenmodule neu zusammengestellt, auch zahlreiche Objekte aus der Asiensammlung des MAK wurden ausgetauscht. Kawamata „befreit“ die Kunstwerke aus der Vitrine und öffnet einen völlig neuen Blick auf die Objekte. Die von ihm entworfenen raumhohen Vitrinen aus ungehobeltem Holz wurden zu einem neuen Raumerlebnis rearrangiert. Eingebettet in diese erneute Neuaufstellung wechselte ab 10. Mai 2016 auch die kuratorische Perspektive auf die Kunst und die Kulturen Ostasiens sowie den Einfluss der asiatischen Kunst auf den europäischen Raum.Die Asien-Sammlung des MAK zählt zu den bedeutenden Sammlungen von Kunst und Kunstgewerbe aus dem asiatischen Raum. Sie entstand im Laufe der 150-jährigen Museumsgeschichte aus öffentlichen und privaten Kollektionen und bietet einen umfassenden Einblick in die Kunstgeschichte Asiens.Die neue Präsentation der MAK-Schausammlung ASIEN. China – Japan – Korea im Erdgeschoß des Museums eröffnet neue Perspektiven.„In Tadashi Kawamata fand das MAK den idealen Künstler für die Neukonzeption der Schausammlung. Seit seiner Teilnahme an der Biennale in Venedig 1982 gehört der in Paris und Tokyo lebende Künstler zu den wichtigsten Gegenwartskünstlern in Asien und Europa. Mit ihrem vergänglichen Charakter sind seine Arbeiten intensiv orts- und zeitbezogen, unaufdringlich verbinden sie unterschiedliche Kulturen. Seine Installation Yusuke Nakahara's Cosmology anlässlich des Echigo Tsumari Art Triennale 2012 in Japan, die eine umfangreiche Bibliothek eines Kunstkritikers neu interpretierte, überzeugte uns, ihn einzuladen, mit der Asien-Sammlung des MAK zu arbeiten.“ (Johannes Wieninger, Kustode Sammlung Asien)Kawamatas Idee für die MAK-Schausammlung Asien ist vom Gedanken der permanenten Veränderung sowie dem Spiel von Licht und Schatten getragen. Die Exponate werden in großen, gerüstartigen Vitrinenblöcken präsentiert, wobei das „Erzählen durch Objekte“ und die Verknüpfung dieser Erzählungen untereinander eine Vielfalt von Betrachtungsmöglichkeiten ergeben. Kawamata wird die Sammlung mit seiner Installation „umfangen und umarmen“. Auf den ersten Blick chaotisch anmutend, wird diese nur scheinbar in Kontrast zu den Sammlungsobjekten stehen. Tadashi Kawamata setzt die Kunstwerke einem Kontext aus, der die Betrachtung wie den Betrachtenden in Bewegung hält, denn, so der Künstler, „meine Projekte sind nie fertig, es erscheint mir ganz natürlich, dass etwas nie fertig wird.“Künstlerische Gestaltung: Tadashi Kawamata Kurator: Johannes Wieninger, Kustode MAK-Sammlung AsienNeuaufstellung der MAK-Schausammlung Asien. China – Japan – Korea, seit 11.5.2016PublikationZur MAK-Schausammlung ASIEN wurde der MAK/GUIDE ASIEN. China – Japan – Korea, herausgegeben von Christoph Thun-Hohenstein und Johannes Wieninger, Texte von Christoph Thun-Hohenstein und Johannes Wieninger sowie ein Interview mit Tadashi Kawamata, deutsch/englisch, 200 Seiten mit rund 100 Farbabbildungen, MAK Wien / Prestel Verlag, München–London–New York 2014. Erhältich im MAK Design Shop Silber für das MAK bei den International Design & Communication Awards (Istanbul), 2015Das MAK konnte mit der Neugestaltung der MAK-Schausammlung ASIEN. China – Japan – Korea punkten >>> Die außergewöhnliche permanente Außeninstallation MAKlite des weltbekannten US-amerikanischen Künstlers James Turrell erfüllt das MAK mit einem inneren Licht, das gleichzeitig die historistische Fassade des Hauses am Stubenring illuminiert. In enger Zusammenarbeit mit dem Künstler wurde die vom Florentiner Kunstlichtexperten Targetti entwickelte Lichttechnik mit neuester LED-Technologie ausgestattet. Die ursprüngliche Farbpalette wurde von Turrell auf Basis der aktuellen technischen Möglichkeiten zu einem facettenreichen leuchtenden Farbenspiel erweitert. Die Neuprogrammierung umfasst nun zehn statt der ursprünglich vier Farben und ist abends ab Sonnenuntergang bis 24:00 Uhr und morgens von 5:00 Uhr bis Sonnenaufgang zu sehen.Im Rahmen der VIENNA ART WEEK wurde MAKlite am Abend des 21. Novembers 2018 erstmals in dieser weiterentwickelten Version auf neuestem technischen Stand präsentiert.Turrells Installation illuminiert die Fensteröffnungen des MAK gleichmäßig mit intensivem Licht. Gleichzeitig pulsiert es – farblich genauestens von Turrell determiniert – ausgehend vom Mittelrisalit um den gesamten Trakt und durchdringt die massive Ziegelsteinfassade in ihrer statischen Geschlossenheit.Wie für Turrells Arbeiten charakteristisch, ermöglicht die MAK-Installation eine grenzüberschreitende Erfahrung von Realem und Virtuellem. Ohne einen direkten materiellen Eingriff in die denkmalgeschützte Fassade vorzunehmen, artikuliert Turrells Entwurf sowohl die Architekturgeschichte des Museums als auch seine inhaltliche Aufgabe als Institution für die Kunst.Ein Projekt des MAK in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung Design ist viel mehr, als „Dinge“ zu gestalten: Design ist eine Haltung, ein Weg, Veränderungen anzustoßen, neue Lösungsansätze denk- und greifbar zu machen. Design trägt dazu bei, die Welt und unser Zusammenleben zu gestalten und die menschlichen Handlungs- und Entscheidungsmöglichkeiten zu erweitern. Die Objekte, mit denen wir uns umgeben – analog wie digital –, die wir produzieren, kaufen, benutzen und wegwerfen, beeinflussen uns und unsere Umwelt. Dabei entscheiden unsere gesellschaftlichen Anliegen und unsere Haltungen über deren Anwendung.Auf rund 2 000 Quadratmetern macht das MAK DESIGN LAB erlebbar, wie vielfältig Design zu positivem Wandel beitragen kann. Zeitgenössische Projekte von DesignerInnen, KünstlerInnen, ArchitektInnen, ProgrammiererInnen, AktivistInnen und IdealistInnen, die auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts reagieren und Probleme aufzeigen, Alternativen andenken oder Lösungen bieten, werden mit historischen Positionen der MAK-Sammlung in den Kontext vielschichtiger Zusammenhänge gesetzt.Über 500 Objekte, aber auch Werkzeuge, wissenschaftliche Recherchen und Technologien präsentieren alternative Wege unserer gegenwärtigen Lebensstile und zeigen Handlungsansätze für eine nachhaltige Wandlung unserer Produktionsweisen, Lebensweisen, Gewohnheiten und Systeme.Mit Vorstellungskraft, Kreativität, spielerischem Experiment und ganzheitlicher Sichtweise lenkt das MAK DESIGN LAB den Blick auf die Konsequenzen unseres momentanen Lebensstils, aber auch darauf, was innovative Problemlösungen für jede/jeden von uns bedeuten.KuratorInnen: mischer’traxler Studio (Katharina Mischer, Thomas Traxler), Janina Falkner, Neue Lernkonzepte, und Marlies Wirth, Kuratorin Digitale Kultur, Kustodin MAK-Sammlung DesignAssistenz: Viktoria Heinrich, MAK-Sammlung DesignKommunikations- und Interaktionsdesign: LWZ, Wien Vibrierend und vielgestaltig: WIEN 1900 in neuem LichtAls faszinierend vielschichtige Kulturepoche ist „Wien 1900“ längst zum Mythos geworden. Das ebenso facetten- wie folgenreiche Design und Kunstgewerbe dieser Zeit stellt das MAK in den Fokus seiner Schausammlung WIEN 1900. Thematisches Zentrum der Präsentation bildet das vielgestaltige Ringen um einen österreichischen modernen bürgerlich-demokratischen Stil. Als Secessionismus und Jugendstil bezeichnet, dient das Design und Kunstgewerbe dieser vibrierenden Zeit heute wie kein anderes der österreichischen Identitätsstiftung. Blickt man jedoch auf das Jahr 1900, so spiegelte sich in der Suche nach einem passenden Stil die identitäre Krise des Bürgertums. Die völlig gegensätzlichen Ergebnisse dieser Suche verband ein zentrales Merkmal der Moderne: eine sich bahnbrechende Sehnsucht nach individuellem Ausdruck. In drei Räumen lädt das MAK zu einer vielschichtigen Auseinandersetzung mit dem Phänomen „Wien 1900“. Als Erste der seit 20 Jahren unveränderten Schausammmlungen hat diese Präsentation eine grundlegende Erneuerung erfahren. Inhaltlich von Christian Witt-Dörring gemeinsam mit den KustodInnen des Museums entwickelt, zeichnet der Wiener Designer Michael Embacher für die Gestaltung der Sammlungsräume verantwortlich. WIEN 1900. Design / Kunstgewerbe 1890–1938 folgt einem chronologischen Aufbau. Der erste Raum widmet sich der Suche nach einem modernen Stil, während im zweiten Raum eine Auseinandersetzung mit dem Wiener Stil erfolgt. Der dritte Raum weist abschließend den Weg zum Internationalen Stil. Rund 500 ausgewählte Sammlungsobjekte zeigen sich in verschiedenen thematischen Zusammenstellungen, um kunsthistorische wie gesellschaftspolitische Aspekte rund um die Wiener Moderne zu beleuchten. In mehrfacher Hinsicht verfährt die MAK-Schausammlung WIEN 1900 anders als die Räume, die sich während der vergangenen Jahrzehnte der Wiener Moderne widmeten. Zeitlich bettet sich die Neupräsentation zwischen die Überwindung des Historismus Ende des 19. Jahrhunderts und die Machtergreifung durch die Nationalsozialisten 1938 ein. Sie ermöglicht dadurch ein breiteres historisches Verständnis der Epoche. Der Blick auf internationale Zusammenhänge öffnet sich, indem Einflüsse aus dem Ausland ebenso Darstellung finden wie andernorts zeitgleich auftretende Entwicklungen. Aufgezeigt werden darüber hinaus formale bzw. kulturelle Rückgriffe und Kontinuitäten: Manche Objekte veranschaulichen etwa eine Rückbesinnung auf das Biedermeier oder lassen die Verwendung von Mustern der mährischen Volkskunst erkennen.LIEBE BESUCHERINNEN UND BESUCHER,UM JEGLICHES INFEKTIONSRISIKO ZU VERMEIDEN, WIRD DAS VIRTUAL-REALITY-EXPERIMENT KLIMT'S MAGIC GARDEN BIS AUF WEITERES NICHT IN BETRIEB GENOMMEN. - - - - - - - - - - - - - - TAUCHEN SIE IN EINE VIRTUELLE WELT EIN, DIE AUF GUSTAV KLIMTS MEISTERWERKEN ERWARTUNG UND ERFÜLLUNG BASIERT! KLIMT’S MAGIC GARDEN ist ein Virtual-Reality-Experiment, inspiriert von Klimts Entwürfen für den Mosaikfries im Speisesaal des Brüsseler Palais Stoclet. Der Virtual-Reality-Künstler und Filmemacher Frederick Baker hat aus hochaufgelöstem digitalen Bildmaterial eine fantastische virtuelle Welt kreiert, in der Sie sich auf eine interaktive filmische Reise einlassen können.Sie finden KLIMT’S MAGIC GARDEN in der MAK-Schausammlung Wien 1900 im 1. Stock.Ein Projekt in Zusammenarbeit mit Frederick Baker und der Christian Leiss GmbH

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Bis 1. November 2020 zeigt das MAK im HELMUT LANG ARCHIV eine temporäre Intervention von Helmut Lang, die sich mit dem Archiv als Sammlungs-, Aufbewahrungs- und Ausstellungsort und Speicher von Erinnerungen sowie dem Potenzial seiner Nutzung beschäftigt. Das MAK ist die einzige Institution weltweit, in der die Geschichte der Markenentwicklung und -identität Helmut Langs nachvollzogen werden kann. Seit Helmut Langs Rückzug aus der Modebranche im Jahr 2005 konzentriert sich der 1956 geborene Österreicher auf sein künstlerisches Schaffen – 20 internationale Museen erhielten Schenkungen von Helmut Lang.Im Jahr 1969 fand im Österreichischen Museum für angewandte Kunst (dem heutigen MAK) die Möbelausstellung Sitzen 69 statt, bei der eine umfangreiche Auswahl an gediegenen „Tischlersesseln“ aus Skandinavien, Italien, Deutschland und Österreich präsentiert wurde. Von den vielen bunten und poppigen Sitzgelegenheiten, die uns heute so charakteristisch für diese Epoche erscheinen, war indes keine dabei: Die Ausstellung hatte einen letzten heroischen Versuch unternommen, einer sich immer deutlicher ausprägenden Konsum- und Wegwerfgesellschaft die Tradition qualitativ hochwertiger und handwerklich produzierter Möbel entgegenzuhalten.Anlässlich des 50. Jubiläums von Sitzen 69 gibt die Ausstellung „SITZEN 69“ REVISITED nicht nur Anlass, auf die für die Entwicklung des internationalen Designs entscheidende Epoche der 1960er Jahre zurückzublicken, sondern auch dazu, ein wichtiges Kapitel der Museumspolitik des MAK nachzuvollziehen. Durch die vielsagende Gegenüberstellung der gediegenen Tischlersessel, die seinerzeit als Anregung für HandwerkerInnen, ProduzentInnen und KonsumentInnen intendiert waren, und der nun gezeigten verspielten und verrückten Möbelobjekte, die zum Inbegriff alternativer und utopischer Wohnkonzepte der 1960er Jahre geworden sind, kann zugleich ein großes Versäumnis nachgeholt werden.Kurator: Sebastian Hackenschmidt, Kustode MAK-Sammlung Möbel und HolzarbeitenOtto Prutscher (1880–1949) war Architekt und Designer, Ausstellungsgestalter, Lehrer und Mitglied aller wichtigen Reformkunstbewegungen – von der Secession bis zum Werkbund. Prutscher gehörte zu den ersten SchülerInnen der Wiener Kunstgewerbeschule. Der Unterricht bei Josef Hoffmann und dem Maler Franz Matsch hinterließ Spuren: Seine Entwürfe weisen eine hohe zeichnerische Qualität auf; sie orientierten sich an den jeweils aktuellen Tendenzen der Architektur. Prutschers heute bekanntes Werk umfasst mehr als 50 Bauwerke, knapp 50 Ausstellungen, rund 170 Einrichtungen, 300 Entwürfe dafür sowie über 200 Einzelmöbel und Garnituren. Mehr als 200 Unternehmen setzten seine Designs um, allen voran die Wiener Werkstätte und Betriebe wie Backhausen oder Augarten. 70 Jahre nach Prutschers Tod diskutiert die Ausstellung sein komplexes Schaffen und dessen Rolle für die Entwicklung der Wiener Moderne. Anlass dafür bietet die großzügige Schenkung von 139 Entwürfen, Objekten und Möbeln Prutschers durch die Sammlerin Hermi Schedlmayer. Kurator: Rainald Franz, Kustode MAK-Sammlung Glas und KeramikAnlässlich des 200-Jahr-Jubiläums des Unternehmens Thonet präsentiert das MAK eine große Ausstellung zu den Möbeln der Moderne, in der die charakteristischen Bugholzmöbel des weltbekannten Unternehmens in den Kontext zeitgenössischer technologischer, typologischer, ästhetischer und historischer Entwicklungen gestellt werden. Die Bugholzsessel von Thonet werden dabei mit Stühlen aus Stahlrohr und Plastik ebenso konfrontiert wie mit klassischen Bürostühlen oder avantgardistischen Möbelexperimenten.    1842 zog der deutsche Tischler Michael Thonet nach Wien, um hier die von ihm entwickelten Bugholzmöbel zu perfektionieren und das größte Möbelimperium des 19. Jahrhunderts zu begründen. Mit dem ab 1859 produzierten Sessel Nr. 14 schuf die Firma Thonet nicht nur eines der bis heute meistverkauften Möbelstücke der Welt, sondern auch einen unbestrittenen Klassiker des Designs. Die Ausstellung im MAK zeigt die zentrale Bedeutung der Firma Thonet für das Möbeldesign der Moderne und erzählt neben der Geschichte des Unternehmens auch die Entwicklungsschritte der Bugholz-Technologie von der handwerklichen Fertigung zur industriellen Serienproduktion.Das MAK verwahrt eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen an Bugholzmöbeln, die in der Ausstellung durch hervorragende internationale Leihgaben ergänzt werden. Die rund 240 Exponate werden dabei jeweils zu Vergleichen gruppiert, in denen sich mehrere Objekte gegenüberstehen. So werden nicht nur materialtechnologische Entwicklungsschritte, sondern auch typologische Parallelen und ikonografische Affinitäten sichtbar.Die typische Ästhetik und die perfekte Form der Thonet-Möbel hat immer wieder auch als Inspirationsquelle für zeitgenössische KünstlerInnen gedient – in der Ausstellung sind etwa Werke von Birgit Jürgenssen, Bruno Gironcoli, Ineke Hans, Rolf Sachs, Uta Belina Waeger und Markus Wilfling zu sehen, die sich aus künstlerischer Perspektive mit den Bugholzmöbeln auseinandersetzen.Gastkurator: Wolfgang ThillmannKurator: Sebastian Hackenschmidt, Kustode MAK-Sammlung Möbel und HolzarbeitenZeitgenössische Mode designed/made in Austria steht im Fokus der ersten umfassenden Großausstellung zu österreichischem Modedesign. Eine Zeitreise durch das Modedesign mit all seinen Facetten von den 1980er Jahren bis heute zeigt das vielfältige Spektrum von DesignerInnen, die aus Österreich stammen, hier arbeiten oder hier eine Modeausbildung absolviert haben. Eingebettet in eine spektakuläre, raumgreifende Installation von Architekt Gregor Eichinger, macht SHOW OFF. Austrian Fashion Design auf mehreren Ebenen das künstlerische Schaffen kreativer Disziplinen im Kontext Mode erlebbar. Das Objekt Mode in Form des Kleidungsstücks wird durch signifikante Modepositionen von rund 60 DesignerInnen der letzten vier Jahrzehnte inszeniert. Dabei setzt die Ausstellung beim Spätwerk von Rudi Gernreich, dessen Entwürfe aus Los Angeles Ende der 1970er Jahre den globalen Zugang zur Mode revolutionierten, und der Wiener U-Mode mit ihren damaligen Stars wie Ledea Muard, Marc Thomas Merz oder Schella Kann an. Wiener Kultlabels wie Wendy&Jim und fabrics interseason, „big player“ Andreas Kronthaler, seit zwei Jahren Teil des Labels „Andreas Kronthaler für Vivienne Westwood“, und die renommierte jüngere Generation – in der Ausstellung beispielsweise vertreten durch Kenneth Ize – tragen zur Formierung einer vielschichtigen, international verankerten Szene bei. Susanne Bisovsky arbeitet in ihrem Wiener Salon seit 1996 an außer-gewöhnlichen Kreationen, die in der Ausstellung zu sehen sind. Ergänzend geben Werke von 30 FotografInnen Einblick in die österreichische Modefotografie. Einen Eindruck zur sozialen und kulturellen Wahrnehmung des Phänomens Mode geben Dokumentationen zu legendären und prägenden Events, Magazine und Interviews. Die einzigartige Modeausbildung an der Universität für angewandte Kunst Wien vervollständigt den Erzählstrang der Ausstellung. Beginnend mit dem Innovations-Schub unter Rektor Oswald Oberhuber zu Beginn der 1980er Jahre und dem ersten „Modeprofessor“ Karl Lagerfeld, dem weitere Topstars wie Vivienne Westwood, Helmut Lang, Raf Simons und aktuell Lucie und Luke Meier folgen, werden die Highlights der international renommierten Modeausbildung an der „Angewandten“ präsentiert.DIE AUSSTELLUNG ONLINE BESUCHENSHOW OFF. DIGITAL zeigt neben Einblicken in die Ausstellung, eine Auswahl der Modedesign-Objekte und Modefotografie in digitaler Version. SHOW OFF. DIGITAL ist eine Initiative, die Ausstellung SHOW OFF. Austrian Fashion Design in Zeiten der Corona Einschränkungen in einer neu zusammengestellten und erweiterten Form online zu stellen. Ein Kooperationsprojekt von der Wirtschaftsagentur Wien, dem MAK – Museum für angewandte Kunst, Wien und den AusstellungskuratorInnen Ulrike Tschabitzer-Handler und Andreas Bergbaur. show-off.net SHOW OFF STORIESSTORIES ist ein 20-Minuten Video-Format mit unterschiedlichen Hosts und Gästen aus den Bereichen Mode, Fotografie, Musik, Design, Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft. Talks, Fashionvideos, Fashion & Art, Fashion & Music, Fashion & Design, Fashion & Technology und Fashion & Future sind die Schlagwörter des Show Off Stories-Stream. Jeden Donnerstag live um 18.30h auf Facebook/showoffvienna. Im Zentrum dieser Präsentation steht die 1890 aufwendig gefertigte und heute in der MAK-Bibliothek und Kunstblättersammlung befindliche Prunkkassette für die Ehrenbürgerschaftsurkunde des Wiener Industriellen, Kunstmäzens und Philanthropen Nikolaus Dumba (1830–1900).Dumba schlug bereits in jungen Jahren eine politische und kaufmännische Laufbahn ein, die ihn rasch zu einem der wohlhabendsten und einflussreichsten Männer der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts in Wien werden ließ. Zum 1864 eröffneten k. k. Österreichischen Museum für Kunst und Industrie (heute MAK) hatte er von Anfang an eine besondere Verbindung: Er war langjähriges Kuratoriumsmitglied und wurde zu einem engen Freund des damaligen Direktors Rudolf von Eitelberger.Anlass für die Präsentation dieser 130 Jahre alten Prunkurkunde ist der Abschluss einer Diplomarbeit im Fachbereich Objektrestaurierung an der Universität für angewandte Kunst Wien. Restauratorin Maria Holzleitner hat die Ehrenurkunde analysiert, Materialuntersuchungen angestellt sowie fehlende Elemente ergänzt und rekonstruiert. Ihre Arbeit gewährt darüber hinaus Einblick in die Auseinandersetzung der Künstler mit den technologischen Neuerungen der kunsthandwerklichen Produktion Ende des 19. Jahrhunderts.Der vielteilige Aufbau der Kassette mit zahlreichen Ornamentzitaten aus Silber, Email und vergoldetem Messing macht dieses außergewöhnliche Objekt zu einem Meisterwerk der historistischen Buchkunst.Eines der drängendsten Themen unserer Zeit ist das Vertrauen im digitalen Zeitalter. In einer Reihe von gemeinsam durchgeführten Workshops haben die Academy of Fine Arts and Design in Bratislava (AFAD) und die Universität für angewandte Kunst Wien an Interpretationen, Interventionen und Objekten gearbeitet, die sich mit der Rolle von Design im digitalen Zeitalter sowie mit der Verantwortung von DesignerInnen hinsichtlich ihres Vertrauens in neue Technologien beschäftigen.Die Themenfelder erstrecken sich von multidisziplinären Beziehungen zwischen Wirtschaft, Soziologie und Informatik bis hin zu Copyright versus Open-Source-Design, Social Design (gesellschaftlich verantwortliches Design, Big Data- und Datenschutz, Manipulation der Realität, Authentizität und Fälschung) und Designstrategien an der Schnittstelle zwischen menschlichen und nichtmenschlichen Wesen, einschließlich ihrer Beziehung zu Bildung, Unterhaltung, Hygiene, Lebensstil und Mobilität. Diese internationale Zusammenarbeit von Studierenden brachte mehrere Konzepte hervor, von denen drei ausgewählt und weiterentwickelt wurden, um anschließend im MAK FORUM (Wien 2020) im Rahmen des EU-Projekts INTERREG VA SK-AT „Design & Innovation“ ausgestellt zu werden.EröffnungDi, 3. März 2020, 19:00 UhrHUMAN BY DESIGN präsentiert Konzepte, Methoden, Modellsituationen, Fallstudien und innovative Lösungen, die ein dringendes Bedürfnis nach Veränderung und Nachhaltigkeit zum Ausdruck bringen. Dabei fokussiert sie auf die kritischen Stimmen einer jungen Generation von DesignerInnen und TheoretikerInnen.Die Ausstellung ist eine Teilaktivität des Projekts „Design & Innovation – Grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Designinstitutionen im Umbruch zum digitalen Zeitalter“, unterstützt vom Kooperationsprogramm INTERREG V-A Slowakei–Österreich 2014–2020.EröffnungDi, 3.3.2020, 19:00 UhrFührung durch die AusstellungSa, 21.3.2020, 14:00 UhrKuratorInnen und AusstellungsproduktionKuratorin: Mária RiškováCo-Kuratorin: Lucia DubačováKuratorische Zusammenarbeit: Klára Prešnajderová, Maroš Schmidt, Diana Klepoch Majdáková, Zuzana Duchová, Lubica Kollárová, Ján Pernecký, Tomáš Tholt, Anna CséfalvayAusstellungsarchitektur und Realisierung: Subdigital / Ján Pernecký, Tomáš Tholt, Anna CséfalvayGrafikdesign: Truben studio / Pavol Truben, Marek MenkeProduktion: Lubica Kollárová, Lucia Dubačová, Natália Galbavá, Zdenka PepelováZusammenarbeit an der Produktion: Helena Cibulková, Gabriela RybárikováMAK-Projektleitung EU INTERREG SK-AT: Marlies Wirth, Kuratorin Digitale Kultur, Kustodin MAK-Sammlung DesignMAK-Projektkoordination: Eva Adam-Maxa, Projektassistenz EU INTERREG SK-ATMAK-Ausstellungsorganisation: Mario Kojetinsky (Leitung), Alena VolkDas MAK wird den Museumsbetrieb ab Pfingstmontag, 1. Juni 2020 stufenweise wieder aufnehmen. Gestartet wird mit unseren aktuellen Sonderausstellungen.GRATISFÜHRUNGENVon 11:00 bis 16:00 Uhr haben Sie am Pfingstmontag stündlich die Möglichkeit an einer Gratisführung durch eine unserser Ausstellungen teilzunehmen.ANMELDUNGBegrenzte TeilnehmerInnen-Zahl (9 Personen): eine Anmeldung für die Führungen ist unbedingt erforderlich (siehe unten unter "PROGRAMM"). SCHUTZMASSNAHMENAuch während der Führung gelten die allgemeinen Schutzmaßnahmen für den Museumsbesuch. Nähere Informationen hier KOPFHÖRERWir bitten Sie, wenn möglich, Ihre eigenen Kopfhörer für die Führung mitzubringen. TREFFPUNKT MAK-Säulenhalle Der österreichisch-amerikanische Architekt Raimund Abraham (1933–2010) sah Architektur in Verbindung zu Kunst, Philosophie, Literatur und Film – ein ideelles Zusammenspiel, das die aktuelle MAK-Ausstellung beleuchtet. Der Titel Angles and Angels versteht sich als Sprachspiel, das als Idee und Poesie zu lesen ist. In seinem Manifest EYES DIGGING (New York, 2001) skizzierte Abraham seinen forschenden Zugang zu Architektur und die Bedeutung visionärer Schriftsteller, Philosophen, Dichter, Theoretiker und Komponisten wie Stéphane Mallarmé, James Joyce, Ludwig Wittgenstein und Arnold Schönberg für seine architektonische Praxis.Raimund Abrahams Entwürfe und Bauten basieren auf strukturellen, archetypischen und neo-futuristischen Grundformen. Anfang der 1960er Jahre zählte er mit Hans Hollein, Walter Pichler, Hermann Nitsch und Peter Kubelka zur Wiener Avantgarde. Es entstanden erste Zeichnungen und Collagen für visionäre Räume, Architektur und Stadtmodelle. International vernetzt, kooperierte Abraham u. a. mit Vito Acconci, Peter Eisenman oder Lebbeus Woods und stand dem Filmregisseur Jonas Mekas nahe, der ihn in seinem Film Scenes from the Life of Raimund Abraham (2013) porträtierte.Abraham selbst sprach von „imaginärer Architektur“, (nicht ausgeführten) „Projekten“ und „realisierten Bauten“. Ausgehend von der Zeichnung als Denkmodell und Handlungsraum seines architektonischen Schaffens, rückt die MAK-Ausstellung mit Collagen, Modellen und Prototypen von Möbeln seine Entwürfe, Projekte und Architektur in den Fokus, die das Spannungsfeld zwischen dem Individuum und den gesellschaftspolitischen Herausforderungen seiner Zeit ausloten.Kuratorin: Bärbel Vischer, Kustodin MAK-Sammlung GegenwartskunstBakelit, der erste industriell gefertigte, vollsynthetische Kunststoff auf der Basis von Harzen, ermöglichte eine billige Massenproduktion von Alltagsgegenständen in unbeschränkter Formenvielfalt und neue Nutzungsmöglichkeiten. Als eine Ikone der modernen Produktkultur vermittelt Bakelit heute auch die gesellschaftspolitischen Aspekte von Zeitgeschichte.Aus Anlass des 150. Geburtstags von Adolf Loos (1870-1933) präsentiert das MAK die in Kooperation mit der Albertina entwickelte Ausstellung ADOLF LOOS. Privathäuser. Zeit seines Lebens befasste sich Loos mit privaten wie auch öffentlichen Wohnbauten. Die Ausstellung legt ihren Schwerpunkt auf den privaten Bereich und zeigt Entwurfszeichnungen, Pläne, Fotos und Modelle zu seinen zumeist luxuriös eingerichteten Einfamilienhäusern, Villen und Landhäusern. Kontrastierend dazu werden revolutionäre Sozialprojekte wie beispielsweise die Bauten für die Gemeinde Wien vorgestellt.Aus Anlass seines 150. Geburtstags dokumentiert die Ausstellung JOSEF HOFFMANN. Fortschritt durch Schönheit erstmals umfassend das Gesamtwerk des Architekten, Designers, Lehrers und Ausstellungsmachers Josef Hoffmann (1870–1956), einer der zentralen Figuren der Wiener Moderne und internationalen Lebensreformbewegung. Hoffmann kultivierte mit seiner unermüdlichen Entwurfsarbeit und Lehrtätigkeit ein exemplarisches Modell moderner Lebensweisen auf Basis einer handwerklich geprägten sowie künstlerisch ambitionierten Bau- und Produktkultur. Die Schau zeigt einen Querschnitt durch Hoffmanns revolutionäre Designs und seine wichtigsten Bauten, darunter das Palais Stoclet in Brüssel (1905–1911) oder das Sanatorium Purkersdorf (1904–1905).COVID-19: AUSSTELLUNG WIRD AUF 2021 VERSCHOBENBisher wurde den Künstlerinnen der Wiener Werkstätte (1903–1932) viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Mit dieser Ausstellung ändert sich das nun: Gudrun Baudisch, Vally Wieselthier, Mathilde Flögl, Paula Lustig oder Mizzi Vogl sind nur ein Bruchteil der knapp 180 Frauen, die einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung des Wiener Kunsthandwerks leisteten – besonders mit ihrem Ideenreichtum in den Bereichen Gebrauchsgrafik, Textildesign, Modeentwurf, Spielzeug, Wandschmuck und Keramik.Wer kennt die Künstlerinnen der Wiener Werkstätte? WIR SIND AUF DER SUCHE NACH IHREN GESCHICHTEN!Für die Ausstellung DIE FRAUEN DER WIENER WERKSTÄTTE (27.5. – 20.9.2020) sind wir auf der Suche nach weiteren Informationen: biografische Daten, Lebensereignisse, persönliche Geschichten, Bild- und Textmaterial oder noch unbekannte Werke. Wenn Ihnen zu den folgenden oder anderen Künstlerinnen der Wiener Werkstätte etwas einfällt, melden Sie sich bitte unter frauenderww@MAK.atPUBLIKATIONZur Ausstellung erscheint die Publikation DIE FRAUEN DER WIENER WERKSTÄTTE, herausgegeben von Christoph Thun-Hohenstein, Anne-Katrin Rossberg und Elisabeth Schmuttermeier, mit Beiträgen von Megan Brandow-Faller, Elisabeth Kreuzhuber, Anne-Katrin Rossberg, Elisabeth Schmuttermeier, Lara Steinhäußer und Angelika Völker. Deutsch/Englisch, ca. 288 Seiten mit zahlreichen Farbabbildungen. MAK, Wien/Birkhäuser Verlag, Basel 2020. Erhältlich ab Ende Mai im MAK Design Shop und unter MAKdesignshop.at um € 44,95.Die Jahresausstellung 2019 im Josef Hoffmann Museum in Brtnice widmet sich dem Verhältnis Josef Hoffmanns (1870–1956) zu Otto Prutscher (1880–1949). Otto Prutscher, zehn Jahre jünger als Josef Hoffmann und Adolf Loos, gehörte der ersten Schülergeneration der Wiener Kunstgewerbeschule an, die von der Reform des Unterrichts unter der Direktion Felician von Myrbachs und von den jungen Professoren wie Josef Hoffmann und Koloman Moser profitieren sollte. Wie viele andere Studenten der Wiener Kunstgewerbeschule entstammte auch Otto Prutscher einem handwerklich geprägten Elternhaus. Sein Vater Johann Prutscher führte eine Kunsttischlerei und wurde sein erster Lehrmeister. Materialbeherrschung eignete er sich nicht nur hier an, sondern auch während seiner Zeit als Kunstgewerbeschüler, indem er in den studienfreien Sommermonaten zusätzlich eine Maurerlehre und eine Zimmermannspraxis absolvierte – eine Parallele zu Otto Wagners und Josef Hoffmanns Bildungsweg.Die geglückte Aufnahme an der Wiener Kunstgewerbeschule 1897 führte Prutscher zur „Allgemeinen Abteilung“ in den Kurs für ornamentales Zeichnen bei Willibald Schulmeister und dann für zwei Semester in Josef Hoffmanns Fachschule für Architektur. Der Unterricht beim secessionistischen Architekten Hoffmann und beim vormodernen Maler Franz Matsch sollte sichtlich Spuren in Prutschers Entwürfen und ausgeführten Werken hinterlassen: einerseits eine hohe zeichnerische Qualität im Entwurf, andererseits die Orientierung an den jeweils aktuellen Tendenzen der Architektur. Ab 1907 beginnt Prutscher für die Wiener Werkstätte zu arbeiten, ab 1909 unterrichtet Prutscher wie Hoffmann an der Kunstgewerbeschule. Mit Josef Hoffmann verbindet Otto Prutscher eine jahrzehntelange Zusammenarbeit für Projekte wie die Kunstschau 1908 oder die Werkbundausstellung in Köln 1914. Prutscher war wie Hoffmann entwerfender Architekt und Designer in allen Materialbereichen der angewandten Kunst, Ausstellungsgestalter, Lehrer und Mitglied aller wichtigen Reformkunstbewegungen, von der Secession bis zur Wiener Werkstätte und dem Werkbund. Auch Prutscher trieb die ungebändigte Schaffenskraft und Fantasie, die sich in Tausenden Skizzen niederschlägt. Das heute bekannte Werk Otto Prutschers umfasst zahlreiche Projekte: über 50 Bauwerke (Villen, Wohnhäuser, Portale), mehrere architektonische Projekte und Entwürfe, knapp 50 Ausstellungen, die er künstlerisch und organisatorisch gestaltete oder mitgestaltete, ca. 70 Einrichtungen für bekannte, über 100 für namentlich nicht bekannte Auftraggeber, über 300 Entwürfe und Ansichten von Einrichtungen sowie über 200 Einzelmöbel und Garnituren. Die Entwürfe Otto Prutschers wurden von über 200 Unternehmen umgesetzt. Allein die Wiener Werkstätte realisierte Hunderte seiner Entwürfe. Für Thonet, Loetz Witwe und Wienerberger war er künstlerischer Berater, andere wichtige Herstellerbetriebe waren Backhausen, Klinkosch, Augarten, Meyr’s Neffe, Schappel und Melzer & Neuhardt. Selbst die Deutschen Werkstätten in Dresden erzeugten nach seinem Entwurf. Die Ausstellung im Josef Hoffmann Museum soll Otto Prutscher siebzig Jahre nach seinem Tode in seinem Verhältnis zu Josef Hoffmann präsentieren und seine bedeutende Rolle, die er für die Entwicklung der Wiener Moderne spielte, nachvollziehbar machen.Kuratoren:Rainald Franz, Kustode MAK-Sammlung Glas und KeramikRostislav Koryčánek, Kurator für Architektur und Design, Mährische Galerie, BrnoAusstellungsgestaltung:Itai Margula Die Ausstellung steht unter dem Ehrenschutz der Botschafterin der Tschechischen Republik in Österreich, Ivana Červenková.Die Ausstellung wird durch die finanzielle Unterstützung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung realisiert und ist Bestandteil des Projekts „Bilaterale Designnetzwerke“ im Rahmen des Programms INTERREG V-A Österreich-Tschechische Republik.Eine gemeinsame Expositur der Mährischen Galerie in Brno und des MAK, Wiennáměstí Svobody 263, 588 32 Brtnice, CZEine Vielzahl an Dokumenten und Einzelobjekten beleuchtet die Ausstellungen der vergangenen 15 Jahre sowie die Bedeutung von Josef Hoffmanns Werk für seine Zeitgenossen, aber auch für KünstlerInnen und ArchitektInnen der Gegenwart.Die Ausstellung steht unter dem Ehrenschutz der Botschafterin der Tschechischen Republik in Österreich, Frau Dr. Ivana ČervenkováDie Spitzensammlung des MAK sowie der Bestand vor allem an venezianischen Gläsern zählt heute zu den schönsten und vielfältigsten der Welt. Venezianische Gläser galten schon im Barock als besondere Kostbarkeiten und für die von der Mode geforderten üppigen Spitzendekorationen konnten Frauen und Männer Unsummen ausgeben. Während die Glasherstellung zu den ältesten kunsthandwerklichen Techniken gehört, beginnt die Geschichte der Spitze erst in der Spätrenaissance, wahrscheinlich in Italien. Man unterscheidet zwei Arten, Näh- und Klöppelspitzen, oft sieht man aber auch Kombinationen aus beiden Techniken. Die italienischen Zentren befanden sich zuerst in Florenz, dann in Venedig und Mailand, bevor man im 18. Jahrhundert in Frankreich und Flandern Spitzen erzeugte.Zentrum der europäischen Glasproduktion war seit dem Mittelalter Venedig. Um 1500 gelang es dort, das reine, farblose Glas herzustellen. Von hier verbreitete sich die Glasbläserei über ganz Europa. Im Norden, mit Böhmen und Schlesien als Zentren, schätzte man härteres Glas, das mit Schnitt und Schliff verziert werden konnte oder Gläser mit Email-, Schwarzlot- und Golddekor. Die Zusammenstellung von Gläsern und Spitzen geht aber nicht nur von kunsthistorischen Gesichtspunkten aus, vielmehr ebenso von der parallelen optischen Wirkung der Materialien, der „Durchsichtigkeit", ihrer materiellen Delikatesse und der handwerklichen Virtuosität der Herstellung, die heute vielleicht die größte Bewunderung findet. / Angela Völker, Kuratorin (zur Zeit der Neuaufstellung Kustodin der MAK-Sammlung Textilien und Teppiche)Künstlerische Intervention: Franz GrafEine Intention zur Gestaltung = Sachverhalte. Der Reichtum der Erscheinungen. Der Nachlass der Menschen, die schon vor uns da waren = die Gestalt der Handlungen, unsere Erbschaft = die Erinnerung: Museen sind auch wie Friedhöfe unser stilles Glück: Weil durch die Natur der Begegnung auch Verständnis verursacht wird: Es scheint, dass es keine Wahrheit darüber geben kann, aber originale und geniale Arbeiten: Schweigen ist das Wort erloschen. Weil dasselbe etwas anderes bedeutet hat: Weil das Wesen der Dinge immer tot ist und seine materiellen Eigenschaften diese Ausdehnung in eine andere Welt bewahren: Weil eine Vergangenheit existiert, die das lebende Individuum erreicht und zumindest die Möglichkeit bedeutet wird, zu Ende zu gehen durch sich selbst hinaus mit dem frühen ***** Schein. / Franz GrafKurzbiografie Franz GrafGeboren 1954 in Tulln, Niederösterreich, lebt und arbeitet in Wien. Franz Graf zählt zu den wichtigsten Vertretern einer neokonzeptuellen Haltung. Er verbindet in seinen Arbeiten oft konträre Medien wie Zeichnung, Fotografie und Installation, deren Kombination immer wieder zu einer neuen und offenen Struktur in seinem Werk führen. Die Bandbreite seiner Motive umfasst Abstraktion, Ornamentales, Figuratives, Symbolisches, Emblematisches sowie die faktische Abbildung der Wirklichkeit mit der Kamera.Aufgrund von Vorbereitungen für die Ausstellung BUGHOLZ, VIELSCHICHTIG. Thonet und das moderne Möbeldesign ist die MAK-Schausammlung Historismus Jugendstil ab 23. Oktober 2019 vorübergehend geschlossen. Vom 13. November 2019 bis 29. März 2020 zeigen wir dort die temporäre Ausstellung „SITZEN 69“ REVISITED. Wir bitten um Ihr Verständnis.Obwohl das Bugholzmöbel keine Wiener Erfindung ist, so wird der Bugholzsessel außerhalb Österreichs doch auch immer wieder kurz als „Wiener Sessel“ bezeichnet. Die Technik, gedämpftes Holz zu biegen, ist bereits im Mittelalter gebräuchlich. Michael Thonet (1796–1871), der aus Boppard am Rhein stammende, innovative Tischler, beschäftigt sich in den dreißiger Jahren des 19. Jahrhunderts mit einer handwerklich ökonomischeren Umsetzung geschweifter, spätbiedermeierlicher Möbelformen. Er erreicht dies mit Hilfe in Schichten verleimter, gebogener Furnierschwarten.Sein 1842 auf Vermittlung des Fürsten Metternich erfolgter Umzug nach Wien, eröffnet ihm den weitaus größeren Markt des österreichischen Kaiserreiches. In konsequenter Weiterentwicklung der Holzbiegetechnik gelingt es ihm 1852, ein Patent auf das Biegen schichtverleimten Holzes in mehrere Richtungen und schließlich 1856 ein solches auf das Biegen massiven Holzes anzumelden.Die großartige Leistung Thonets liegt neben der Weiterentwicklung der Holzbiegetechnik vor allem in seiner Begabung, diese in eigenständige, einer breiten Käuferschicht zugängliche und formal durch ihre Selbstverständlichkeit überzeugende, zeitlose Produkte umzusetzen. Seine aus der Faszination mit einer Verarbeitungstechnik entstandene Ästhetik weist dem Sitzmöbel neue Richtungen. Aus seiner Möbelsammlung zeigt das MAK einen Überblick über hundert Jahre Thonet’scher Produktion sowie jener der Konkurrenzfirmen von den dreißiger Jahren des 19. bis in die dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts. / Christian Witt-Dörring, Kurator (zur Zeit der Neuaufstellung Kustode der MAK-Sammlung Möbel und Holzarbeiten)Künstlerische Intervention: Barbara BloomMichael Thonet, ein deutscher Möbeldesigner, beeindruckt einen österreichischen Fürsten mit seinen eleganten Entwürfen und seiner innovativen Herstellungstechnik so sehr, dass er beauftragt wird, einige Holzarbeiten für ein Schloss in Wien anzufertigen. Danach ermutigen ihn höhere Tiere, seine Fabrik nach Österreich zu verlegen. Dort floriert sein Geschäft und daraus wird eine international bekannte Erfolgsgeschichte des späten 19. Jahrhunderts.Dies ist der beispielhafte Fall eines ästhetisch-raffinierten Entwerfers, der bereit ist, mit Herstellungstechniken zu experimentieren. Ein von Reduktionsmethoden überzeugter Mann, wobei er (als Vorläufer der modernen "Form follows function") den immanenten Qualitäten des Materials – Holz – erlaubt, seine Entwürfe zu bestimmen. Er ist Reduktivist auch im Sinne der Produktion, spart Materialien und Zeit mit seinem ökonomischen Montageband und verwandelt ein Handwerk in eine Art internationaler Massenproduktion. Er bewirbt und vertreibt seine Möbel durch Kataloge – ein Zeichen, dass Thonet auch ein brillanter Frühkapitalist ist. Er sieht die Notwendigkeit einer Konsumgesellschaft voraus, deren Bedürfnisse erst geschaffen werden müssen, bevor man sie erfüllt.Dies ist eine gute Mischung aus Dokumentar- und Spielfilm, mit einem klaren Handlungsablauf. Ich fände es gut, wenn die Partie Thonets von jemandem wie Nick Nolte gespielt würde, akzentuiert und überzeugend in der Darstellung seines langen, ereignisreichen Lebens. Es würden vorkommen: Erste Preise bei Internationalen Weltausstellungen, auf jeden Fall verschiedene Wiener Caféhaus-Szenen und vielleicht Klassenkonflikte in der Fabrik. Gute Story!Worauf ich jedoch wirklich gespannt bin (und ich hoffe, dass ich lange genug lebe, um es sehen zu können), ist ein interaktiver Video-Dokumentar- und Spielfilm über das Leben des IKEA-Gründers Ingvar Kamprad, der vielleicht im frühen oder in der Mitte des 21. Jahrhunderts gedreht wird. Dieser Prototyp für Geschäftserfolg im späten 20. Jahrhundert braucht uns nicht vorgestellt werden. In der Zukunft wird man sich an IKEA als einen überaus attraktiven Betrieb mit vielfältigem Kundenkreis erinnern, so etwa von den meisten europäischen Intellektuellen, die ihre Bibliotheken mit "BILLY"-Regalen geordnet haben, bis hin zu jungen 1 1/2-Kinder-Familien, die mit Hilfe der cleveren IKEA-Taktik, jedem Objekt im Katalog einen eigenen Namen zu geben, die Hürde des Geldausgebens überwinden. Man braucht kein Sofa zu kaufen, wenn man "BJÖRN" mit nach Hause nehmen kann.Nun stelle man sich diese beiden Filme als Doppelangebot vor. Zusammen bilden sie ein gutes Paradigma für den Fortschritt. Was lebt weiter? Ist es die augenfällige Ästhetik und Raffinesse des Entwurfs bei Thonet, seine Hingabe an experimentelle Techniken, seine Reduktionsmethoden oder irgendein später mutanter Kapitalismus, irgendeine anthropomorphisierte Form des Angebots und der Nachfrage, wobei das Bedürfnis des Kunden durch „Bambi-fication“ kreiert wird? Ich bin sicher, dass der IKEA-Film von Disney inszeniert werden wird. / Barbara BloomKurzbiografie Barbara BloomGeboren 1951 in Los Angeles, lebt und arbeitet in New York.Barbara Bloom transformiert Objekte diverser Kulturen zu Kompositionen und Installationen und beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit sozialen Fragestellungen, die die Themen Konsum, Information und Realität betreffen. Schönheit und Symmetrie dienen in ihren Arbeiten als Instrumente für die Untersuchung von Illusion, Zerbrechlichkeit und Vergänglichkeit in unserer zeitgenössischen Kultur.Die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts bringt eine heterogene, in der österreichischen Kulturgeschichte bis dahin noch nie gekannte Menge an Konsumenten hervor. Für sie kann und muss, ermöglicht durch die Auswirkungen der Industriellen Revolution und dem kulturellen, sozialen sowie wirtschaftlichen Erstarken des Bürgertums, differenziert produziert werden. Daraus resultiert die Notwendigkeit und Möglichkeit, Dinge, die bis dahin nur einem beschränkten Konsumentenkreis zugänglich waren, einer größeren Allgemeinheit verfügbar zu machen. Neben geschmacklicher Vielfalt ist die am Markt angebotene Produktpalette daher durch eine subtile Abstufung vom teuren Luxusprodukt zum billigen Ersatzprodukt gekennzeichnet. Es entsteht eine allgemein verständliche Material- und Formensprache, die weniger gesellschaftsspezifisch, sondern vor allem finanziell bedingt ist. Das Dargestellte hat nicht mehr so sehr symbolischen Charakter, sondern bezieht sich auf reale Personen, Dinge und Ereignisse.In diesem Sinne zeigt die Auswahl der ausgestellten Objekte neben einzelnen Glanzleistungen der heimischen kunstgewerblichen Produktion vor allem die gestalterische und materielle Vielfalt des Gebrauchsgegenstandes der Empire- und Biedermeierzeit. Verdeutlicht wird die Explosion des Formenreichtums anhand einer Reihe von Sesselvariationen, Porzellantassen in unbeschränkter Stimmungsvielfalt, Gläsern als Träger unterschiedlichster Informationen und Silberschmiedearbeiten, deren Charaktere zwischen Abstraktion und Dekor wählen. / Christian Witt-Dörring, Kurator (zur Zeit der Neuaufstellung Kustode der MAK-Sammlung Möbel und Holzarbeiten)Künstlerische Intervention: Jenny HolzerNie habe ich Museumsbroschüren und Beschriftungen gemocht. Ich wollte ein anderes Vermittlungssystem finden, das Auskunft über die Sammlung und die Herstellungszeit der Objekte geben kann. Ich suchte nach der anregenden Möglichkeit, eine erschöpfende Fülle an Texten über Biedermeier und Empire zeigen zu können. Ich wählte elektronische „signs“ (Schriftbänder) mit großen Speichern, die darüber sprechen sollen, warum was für wen hergestellt wurde. Die „signs“ zeigen sowohl die nackten Daten, als auch interpretierbare Texte, zum Beispiel persönliche Briefe der Zeit. Weil es manche Leute hassen, in Museen zu lesen, setzte ich die „signs“ oben in die Nähe der Decke, so dass man sie auch ignorieren kann. Um diejenigen zu ermutigen, die gerne lesen, variierte ich die Programme und bezog Spezialeffekte mit ein. Für ernsthaft interessierte, erschöpfte Leser stellte ich ein „Biedermeier“-Sofa aus Aluminium bereit, worauf man sitzen kann. Außerdem arrangierte ich die Möbel, das Silber, Glas und Porzellan, wie jede gute Hausfrau es tut. / Jenny HolzerKurzbiografie Jenny HolzerGeboren 1950 in Gallipolis, Ohio, lebt und arbeitet im US-Bundesstaat New York.Mit ihren Arbeiten untersucht die Medien- und Objektkünstlerin Jenny Holzer die Möglichkeiten und Methoden zur Verbreitung ihrer Ideen und den Anliegen der Kunst im öffentlichen Raum. Seit den 1970er Jahren verwendet Holzer Medien, die es ihren Arbeiten erlauben, mit der Umgebung zu verschmelzen. Die Texte ihrer Kunstwerke harmonieren als Kommentare mit der Umwelt, stimulieren das Bewusstsein und konfrontieren den Betrachter mit den sozialen Verhältnissen, die durch die spezifischen Bedingungen des Ortes vermittelt werden.Die Möbelkunst des 18. Jahrhunderts ist in den Sammlungen des MAK durch hervorragende Beispiele vertreten. Schwerpunkte bilden dabei Möbel aus dem österreichischen und deutschen Kulturkreis. Sie geben Zeugnis über die im Zuge des 18. Jahrhunderts stattfindende enorme typologische, handwerkliche und formale Weiterentwicklung. Der noch aus dem 17. Jahrhundert stammende Typ des Kabinettschranks wird als Repräsentationsmöbel durch den Schreibschrank ersetzt, dessen süddeutsche Ausformung als „Tabernakelschrank" bekannt ist. In Frankreich entsteht die Kommode als neues Behältnismöbel im Wohnbereich, womit auf die Entwicklung in Richtung mehr Privatheit und Bequemlichkeit reagiert wird. Als Schreibmöbel entstehen u. a. der Schreibtisch und das Zylinderbüro. Die Oberflächengestaltung der Möbel wird noch vielfältiger und entsprechend den neuen Bedürfnissen und Moden eingesetzt (Holz- und Boullemarketerie, Lack, Porzellan, u. a.). Die Innenraumgestaltung selbst erfährt eine weitere Vereinheitlichung in ihrer wandfesten und mobilen Ausstattung. Dabei gehen die Möbel eine dekorative und oft sogar strukturelle Einheit mit dem Raum ein. Das Porzellanzimmer aus dem Brünner Palais Dubsky ist nicht nur dafür, sondern auch für die ab 1719 in Wien einsetzende Porzellanproduktion ein sprechendes Dokument. / Christian Witt-Dörring, Kurator (zur Zeit der Neuaufstellung Kustode der MAK-Sammlung Möbel und Holzarbeiten)Künstlerische Intervention: Donald JuddIch hatte Zweifel an der Idee, Künstler Installationen aus Objekten früherer Zeiten machen zu lassen; ich habe immer noch Zweifel. Dies sollte die Aufgabe der für die Objekte verantwortlichen Kuratoren sein, trotz meiner kontinuierlichen Kritik an der im allgemeinen künstlichen Art, in der Objekte installiert werden. Künstler mit diesen Installationen zu beauftragen, ist wahrscheinlich ein Weg, mit fragwürdigen Installationen fortzufahren. Ich akzeptierte das Problem aus Wohlwollen dem Museum gegenüber und unter der Voraussetzung, dass ich der Beurteilung des verantwortlichen Kurators, Christian Witt-Dörring, nicht widersprechen würde. Ich glaube, wir haben unser Bestes getan. Die Voraussetzung des Museums, die unabänderbare Bedingung für die Installation, war, dass das Dubsky-Zimmer, ursprünglich ein Raum in einem Palais, innerhalb eines viel größeren Museumssaales rekonstruiert werden musste. Mir wurde gesagt, es gäbe keine Alternative. Der Raum konnte entweder in einer der Ecken des Saales neu aufgebaut werden, dies hätte einen ungünstigen rechten Winkel für die restlichen Möbel gelassen; oder man konnte ihn in die Mitte des Saales stellen, damit einen symmetrischen Raum freilassen, um möglicherweise den guten Einfall eines Raumes innerhalb eines Raumes zu etablieren. Ich bat darum, so vorzugehen.Das Dubsky-Zimmer ist zu groß und seine Positionierung problematisch, dennoch war die Entscheidung richtig, es in die Mitte zu platzieren. Dieses Zimmer und der Großteil der anderen Möbel wurden im 18. Jahrhundert für den Adel angefertigt. Der Prunk des Raumes ist ambivalent und deshalb exzessiv. Er ist unbehaglich; Chardin ist es nicht. Heute sind Architektur und die Mehrzahl der Installationen unbehaglich. Warum ist Chardin einfach, stark und „behagt" uns? Die einzelnen Möbelstücke wurden symmetrisch aufgestellt, meistens in Paaren, einander gegenüber. Ein rechteckiger Raum lässt normalerweise nichts anderes zu. Die Positionen der Möbel wurden auch in Bezug auf Größe, Farbe und Art sorgfältig entschieden. Ich bat darum, dass man einen Teil des Stucks von unterhalb der Saaldecke wiederholt und rund um die Außenseite des Dubsky-Zimmers anbringt, um den Raum des 18. Jahrhunderts, der im 19. Jahrhundert entstand, besser integrieren zu können und um die exzessive Beliebigkeit der Außenseite zu reduzieren. Dies ist ein kleines, unbehagliches Zimmer, unbehaglich in einen großen, doppelt unbehaglichen Raum gestellt. Ich denke, es sollte im Keller sein. Aber Witt-Dörring und ich haben – ohne Behagen – unser Bestes getan. / Donald JuddKurzbiografie Donald JuddGeboren 1928 in Excelsior Springs, Missouri, gestorben 1994 in New York.Der Maler, Zeichner, Bildhauer, Architekt, Kunstkritiker und Philosoph Donald Judd war einer der wichtigsten Vertreter der Minimal Art, der wie kein anderer Künstler das Verhältnis von Kunst und Raum neu definiert hat. 1971 übersiedelte Judd nach Marfa, Texas, wo er die 1986 eröffnete Chinati Foundation gründete, die Werke Donald Judds und seiner Künstlerkollegen permanent präsentiert und eines der großen Anliegen Judds – die adäquate Präsentationen von Kunst – eindrücklich vor Augen führt und mit dazu beigetragen hat, dass sich im Laufe der Jahre die gesamte Museumskultur zugunsten ganzheitlich gestalteter Räume verändern sollte.Anlässlich des 150-Jahr-Jubiläums des MAK 1914, entwarf Designer Michael Embacher ein neues Raumkonzept für die Schausammlung Teppiche, das von einer künstlerischen Intervention der türkischen Künstlerin Füsun Onur ergänzt wird. Die Neuaufstellung zeigt die Teppiche der MAK-Sammlung als Teil eines interkulturellen Dialogs, als Bestandteil des Austauschs innerhalb Asiens, aber auch zwischen Asien und Europa. Neben Sammlungsobjekten aus dem Osmanen- und Safawidenreich ist eine Auswahl europäischer Stücke zu sehen; kunsthandwerkliche Objekte aus den jeweiligen Regionen stellen Querverbindungen zu den Teppichen her, setzen sie in einen vielschichtigen formalen Kontext und unterstreichen ihre historische Authentizität.Die MAK-Sammlung Teppiche zählt zu den drei wichtigsten Teppichsammlungen weltweit. Das Herzstück bilden klassische Teppiche des 16. und 17. Jahrhunderts, der Glanzperiode der islamischen Großreiche der Osmanen, Safawiden und Moguln. Neben Teppichen aus der islamischen Welt verfügt das MAK auch über eine hochkarätige Sammlung französischer Savonnerien aus dem 18. Jahrhundert. Zu den Höhepunkten zählen der einzigartige seidene Mamluken-Teppich, der safawidische Jagdteppich, der Spiralrankenteppich aus Herat, der figurative indische Teppich aus der Zeit Akbars, des Großen, und die französischen Savonnerieteppiche Kaiser Josefs II. Die Sammlung des MAK entstand weniger durch systematische Ankäufe als vielmehr infolge der historisch motivierten Integration von Beständen, die jeweils aufgrund eigener Kriterien zusammengetragen worden waren. Schon 1868 wurde der erste Teppich für das Museum angekauft, bis 1922 waren die meisten, die sich heute in der Sammlung befinden, unter einem Dach vereint. Die wichtigsten Stücke stammen aus ehemals kaiserlichem Besitz.Die Visualisierung der eng geknüpften geografischen, formalen und kulturellen Verbindungen zwischen Europa und dem Nahen sowie Mittleren Osten in der Zeit zwischen dem 15. und dem 18. Jahrhundert ist ein zentraler Aspekt der gestalterischen und kuratorischen Neukonzeption des Schausaals. In seinem architektonischen Konzept stellt Michael Embacher die Teppiche unterschiedlicher Herkunft einander gegenüber, präsentiert sie in ihrer gesamten Plastizität, aber auch Fragilität und verwebt sie mithilfe dünner Stahlseile mit der Wandschale seiner spektakulären Rauminstallation. Die Exponate scheinen auf unterschiedlichen Höhen, leicht gekippt oder gedreht, im Raum zu schweben.KÜNSTLERISCHE INTERVENTION VON FÜSUN ONURFüsun Onur (*1938, Istanbul) entwickelt ein Vexierspiel zwischen ideellen, kulturellen und religiösen Welten. In der Höhe der Galerie lässt die Künstlerin einen ephemeren weiblichen Engel, gleichsam ein alles vereinendes oder in Frage stellendes Zeichen, über der musealen Sammlung schweben. Den Engel als Figur der Schriften des Tanach, des Alten und Neuen Testaments sowie des Korans löst Onur in einer konzeptuellen wie poetischen Geste von vorbestimmten Interpretationen globaler und geistiger Territorien.Kuratorin: Bärbel Vischer, Kustodin MAK-Sammlung GegenwartskunstKuratorin Barbara Karl, Kustodin MAK-Sammlung Textilien und TeppicheGestaltung Michael EmbacherKünstlerische Intervention Füsun OnurPublikationZur MAK-Schausammlung Teppiche erschien der MAK/GUIDE Teppiche, herausgegeben von Christoph Thun-Hohenstein und Barbara Karl, Texte von Barbara Karl, Edith Oberhumer, Christoph Thun-Hohenstein, Bärbel Vischer und Angela Völker sowie ein Interview mit Michael Embacher, deutsch/englisch, 192 Seiten mit rund 100 Farbabbildungen, MAK Wien / Prestel Verlag, München–London–New York 2014. Erhältlich im MAK Design Shop um € 9,90Sonderführungen nach Voranmeldung: Gabriele Fabiankowitsch, Leitung MAK-Bildungsprogramm und FührungenT +43 1 711 36-298, education@mak.at Im Februar 2014 wurde die MAK-Schausammlung Asien in einem gemeinsam mit dem japanischen Künstler Tadashi Kawamata erarbeiteten gestalterischen Konzept eröffnet. Es war von Anfang an vorgesehen, Kawamatas modular aufgebaute Raumkomposition von 2014 nach rund zwei Jahren neu zu gestalten.Nach einem nun überarbeiteten Raumkonzept von Kawamata wurden die Vitrinenmodule neu zusammengestellt, auch zahlreiche Objekte aus der Asiensammlung des MAK wurden ausgetauscht. Kawamata „befreit“ die Kunstwerke aus der Vitrine und öffnet einen völlig neuen Blick auf die Objekte. Die von ihm entworfenen raumhohen Vitrinen aus ungehobeltem Holz wurden zu einem neuen Raumerlebnis rearrangiert. Eingebettet in diese erneute Neuaufstellung wechselte ab 10. Mai 2016 auch die kuratorische Perspektive auf die Kunst und die Kulturen Ostasiens sowie den Einfluss der asiatischen Kunst auf den europäischen Raum.Die Asien-Sammlung des MAK zählt zu den bedeutenden Sammlungen von Kunst und Kunstgewerbe aus dem asiatischen Raum. Sie entstand im Laufe der 150-jährigen Museumsgeschichte aus öffentlichen und privaten Kollektionen und bietet einen umfassenden Einblick in die Kunstgeschichte Asiens.Die neue Präsentation der MAK-Schausammlung ASIEN. China – Japan – Korea im Erdgeschoß des Museums eröffnet neue Perspektiven.„In Tadashi Kawamata fand das MAK den idealen Künstler für die Neukonzeption der Schausammlung. Seit seiner Teilnahme an der Biennale in Venedig 1982 gehört der in Paris und Tokyo lebende Künstler zu den wichtigsten Gegenwartskünstlern in Asien und Europa. Mit ihrem vergänglichen Charakter sind seine Arbeiten intensiv orts- und zeitbezogen, unaufdringlich verbinden sie unterschiedliche Kulturen. Seine Installation Yusuke Nakahara's Cosmology anlässlich des Echigo Tsumari Art Triennale 2012 in Japan, die eine umfangreiche Bibliothek eines Kunstkritikers neu interpretierte, überzeugte uns, ihn einzuladen, mit der Asien-Sammlung des MAK zu arbeiten.“ (Johannes Wieninger, Kustode Sammlung Asien)Kawamatas Idee für die MAK-Schausammlung Asien ist vom Gedanken der permanenten Veränderung sowie dem Spiel von Licht und Schatten getragen. Die Exponate werden in großen, gerüstartigen Vitrinenblöcken präsentiert, wobei das „Erzählen durch Objekte“ und die Verknüpfung dieser Erzählungen untereinander eine Vielfalt von Betrachtungsmöglichkeiten ergeben. Kawamata wird die Sammlung mit seiner Installation „umfangen und umarmen“. Auf den ersten Blick chaotisch anmutend, wird diese nur scheinbar in Kontrast zu den Sammlungsobjekten stehen. Tadashi Kawamata setzt die Kunstwerke einem Kontext aus, der die Betrachtung wie den Betrachtenden in Bewegung hält, denn, so der Künstler, „meine Projekte sind nie fertig, es erscheint mir ganz natürlich, dass etwas nie fertig wird.“Künstlerische Gestaltung: Tadashi Kawamata Kurator: Johannes Wieninger, Kustode MAK-Sammlung AsienNeuaufstellung der MAK-Schausammlung Asien. China – Japan – Korea, seit 11.5.2016PublikationZur MAK-Schausammlung ASIEN wurde der MAK/GUIDE ASIEN. China – Japan – Korea, herausgegeben von Christoph Thun-Hohenstein und Johannes Wieninger, Texte von Christoph Thun-Hohenstein und Johannes Wieninger sowie ein Interview mit Tadashi Kawamata, deutsch/englisch, 200 Seiten mit rund 100 Farbabbildungen, MAK Wien / Prestel Verlag, München–London–New York 2014. Erhältich im MAK Design Shop Silber für das MAK bei den International Design & Communication Awards (Istanbul), 2015Das MAK konnte mit der Neugestaltung der MAK-Schausammlung ASIEN. China – Japan – Korea punkten >>> Die außergewöhnliche permanente Außeninstallation MAKlite des weltbekannten US-amerikanischen Künstlers James Turrell erfüllt das MAK mit einem inneren Licht, das gleichzeitig die historistische Fassade des Hauses am Stubenring illuminiert. In enger Zusammenarbeit mit dem Künstler wurde die vom Florentiner Kunstlichtexperten Targetti entwickelte Lichttechnik mit neuester LED-Technologie ausgestattet. Die ursprüngliche Farbpalette wurde von Turrell auf Basis der aktuellen technischen Möglichkeiten zu einem facettenreichen leuchtenden Farbenspiel erweitert. Die Neuprogrammierung umfasst nun zehn statt der ursprünglich vier Farben und ist abends ab Sonnenuntergang bis 24:00 Uhr und morgens von 5:00 Uhr bis Sonnenaufgang zu sehen.Im Rahmen der VIENNA ART WEEK wurde MAKlite am Abend des 21. Novembers 2018 erstmals in dieser weiterentwickelten Version auf neuestem technischen Stand präsentiert.Turrells Installation illuminiert die Fensteröffnungen des MAK gleichmäßig mit intensivem Licht. Gleichzeitig pulsiert es – farblich genauestens von Turrell determiniert – ausgehend vom Mittelrisalit um den gesamten Trakt und durchdringt die massive Ziegelsteinfassade in ihrer statischen Geschlossenheit.Wie für Turrells Arbeiten charakteristisch, ermöglicht die MAK-Installation eine grenzüberschreitende Erfahrung von Realem und Virtuellem. Ohne einen direkten materiellen Eingriff in die denkmalgeschützte Fassade vorzunehmen, artikuliert Turrells Entwurf sowohl die Architekturgeschichte des Museums als auch seine inhaltliche Aufgabe als Institution für die Kunst.Ein Projekt des MAK in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung Design ist viel mehr, als „Dinge“ zu gestalten: Design ist eine Haltung, ein Weg, Veränderungen anzustoßen, neue Lösungsansätze denk- und greifbar zu machen. Design trägt dazu bei, die Welt und unser Zusammenleben zu gestalten und die menschlichen Handlungs- und Entscheidungsmöglichkeiten zu erweitern. Die Objekte, mit denen wir uns umgeben – analog wie digital –, die wir produzieren, kaufen, benutzen und wegwerfen, beeinflussen uns und unsere Umwelt. Dabei entscheiden unsere gesellschaftlichen Anliegen und unsere Haltungen über deren Anwendung.Auf rund 2 000 Quadratmetern macht das MAK DESIGN LAB erlebbar, wie vielfältig Design zu positivem Wandel beitragen kann. Zeitgenössische Projekte von DesignerInnen, KünstlerInnen, ArchitektInnen, ProgrammiererInnen, AktivistInnen und IdealistInnen, die auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts reagieren und Probleme aufzeigen, Alternativen andenken oder Lösungen bieten, werden mit historischen Positionen der MAK-Sammlung in den Kontext vielschichtiger Zusammenhänge gesetzt.Über 500 Objekte, aber auch Werkzeuge, wissenschaftliche Recherchen und Technologien präsentieren alternative Wege unserer gegenwärtigen Lebensstile und zeigen Handlungsansätze für eine nachhaltige Wandlung unserer Produktionsweisen, Lebensweisen, Gewohnheiten und Systeme.Mit Vorstellungskraft, Kreativität, spielerischem Experiment und ganzheitlicher Sichtweise lenkt das MAK DESIGN LAB den Blick auf die Konsequenzen unseres momentanen Lebensstils, aber auch darauf, was innovative Problemlösungen für jede/jeden von uns bedeuten.KuratorInnen: mischer’traxler Studio (Katharina Mischer, Thomas Traxler), Janina Falkner, Neue Lernkonzepte, und Marlies Wirth, Kuratorin Digitale Kultur, Kustodin MAK-Sammlung DesignAssistenz: Viktoria Heinrich, MAK-Sammlung DesignKommunikations- und Interaktionsdesign: LWZ, Wien Vibrierend und vielgestaltig: WIEN 1900 in neuem LichtAls faszinierend vielschichtige Kulturepoche ist „Wien 1900“ längst zum Mythos geworden. Das ebenso facetten- wie folgenreiche Design und Kunstgewerbe dieser Zeit stellt das MAK in den Fokus seiner Schausammlung WIEN 1900. Thematisches Zentrum der Präsentation bildet das vielgestaltige Ringen um einen österreichischen modernen bürgerlich-demokratischen Stil. Als Secessionismus und Jugendstil bezeichnet, dient das Design und Kunstgewerbe dieser vibrierenden Zeit heute wie kein anderes der österreichischen Identitätsstiftung. Blickt man jedoch auf das Jahr 1900, so spiegelte sich in der Suche nach einem passenden Stil die identitäre Krise des Bürgertums. Die völlig gegensätzlichen Ergebnisse dieser Suche verband ein zentrales Merkmal der Moderne: eine sich bahnbrechende Sehnsucht nach individuellem Ausdruck. In drei Räumen lädt das MAK zu einer vielschichtigen Auseinandersetzung mit dem Phänomen „Wien 1900“. Als Erste der seit 20 Jahren unveränderten Schausammmlungen hat diese Präsentation eine grundlegende Erneuerung erfahren. Inhaltlich von Christian Witt-Dörring gemeinsam mit den KustodInnen des Museums entwickelt, zeichnet der Wiener Designer Michael Embacher für die Gestaltung der Sammlungsräume verantwortlich. WIEN 1900. Design / Kunstgewerbe 1890–1938 folgt einem chronologischen Aufbau. Der erste Raum widmet sich der Suche nach einem modernen Stil, während im zweiten Raum eine Auseinandersetzung mit dem Wiener Stil erfolgt. Der dritte Raum weist abschließend den Weg zum Internationalen Stil. Rund 500 ausgewählte Sammlungsobjekte zeigen sich in verschiedenen thematischen Zusammenstellungen, um kunsthistorische wie gesellschaftspolitische Aspekte rund um die Wiener Moderne zu beleuchten. In mehrfacher Hinsicht verfährt die MAK-Schausammlung WIEN 1900 anders als die Räume, die sich während der vergangenen Jahrzehnte der Wiener Moderne widmeten. Zeitlich bettet sich die Neupräsentation zwischen die Überwindung des Historismus Ende des 19. Jahrhunderts und die Machtergreifung durch die Nationalsozialisten 1938 ein. Sie ermöglicht dadurch ein breiteres historisches Verständnis der Epoche. Der Blick auf internationale Zusammenhänge öffnet sich, indem Einflüsse aus dem Ausland ebenso Darstellung finden wie andernorts zeitgleich auftretende Entwicklungen. Aufgezeigt werden darüber hinaus formale bzw. kulturelle Rückgriffe und Kontinuitäten: Manche Objekte veranschaulichen etwa eine Rückbesinnung auf das Biedermeier oder lassen die Verwendung von Mustern der mährischen Volkskunst erkennen.LIEBE BESUCHERINNEN UND BESUCHER,UM JEGLICHES INFEKTIONSRISIKO ZU VERMEIDEN, WIRD DAS VIRTUAL-REALITY-EXPERIMENT KLIMT'S MAGIC GARDEN BIS AUF WEITERES NICHT IN BETRIEB GENOMMEN. - - - - - - - - - - - - - - TAUCHEN SIE IN EINE VIRTUELLE WELT EIN, DIE AUF GUSTAV KLIMTS MEISTERWERKEN ERWARTUNG UND ERFÜLLUNG BASIERT! KLIMT’S MAGIC GARDEN ist ein Virtual-Reality-Experiment, inspiriert von Klimts Entwürfen für den Mosaikfries im Speisesaal des Brüsseler Palais Stoclet. Der Virtual-Reality-Künstler und Filmemacher Frederick Baker hat aus hochaufgelöstem digitalen Bildmaterial eine fantastische virtuelle Welt kreiert, in der Sie sich auf eine interaktive filmische Reise einlassen können.Sie finden KLIMT’S MAGIC GARDEN in der MAK-Schausammlung Wien 1900 im 1. Stock.Ein Projekt in Zusammenarbeit mit Frederick Baker und der Christian Leiss GmbH