ORNAMENT

In den Gründungsjahren des heutigen MAK war es ein übergreifendes Sammlungsziel, die Entwicklung des Ornaments zu dokumentieren und Vorbilder für Handwerk und Kunst zur Verfügung zu stellen. Die Ausrichtung der Museumsarbeit hat sich im Lauf der Zeit verändert, doch der verbindende Aspekt Ornament lässt sich nach wie vor gut nachvollziehen.

150 Jahre nach Gründung des Museums und nach vielen Ausstellungen zum Thema lassen wir im MAK DESIGN LABOR die Vielfalt und Vielschichtigkeit des Ornaments Revue passieren. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Gegenwart. Es geht uns nicht darum, das Ornament zu definieren, sondern einen Ist-Zustand zu zeigen und bewusst zu machen, welche Rolle das Ornament in unserem Leben spielt.

Ein Interesse an „rhythmischer“ Gestaltung mittels gleich bleibender Elemente und an deren Durchbrechung zieht sich heute durch zahlreiche Medien. Von Alltagsprodukten bis zur bildenden Kunst vermittelt das Ornament zwischen einem Sinn für Gestaltung und unserem täglichen Leben.

Nach der Eröffnung ist vor der Eröffnung: Der Bereich Ornament im MAK DESIGN LABOR unterteilt sich in austauschbare Themenblöcke und wird sich von Zeit zu Zeit verändern. Was wir ausstellen, wird nicht zuletzt von Ideen und Vorschlägen der BesucherInnen bestimmt sein, denn heute ist es weniger die Kunstbetrachtung als die Nachfrage von KonsumentInnen, welche die Erscheinungsformen des Ornaments prägt.
Gitter in Schleifenform: Österreich, 16.-17. Jh., Schmiedeeisen
Einblicke
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Weshalb trage ich Schmuck?
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KünstlerInnen im Gespräch
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Künstlerinnen im Gespräch
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Objekte im Fokus
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Ornament, Experiment!
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Rosette aus der Zeit Sultans Husam ad-Din Ladschin

Minbar der Ibn-Tulun-Moschee (9. Jh.), Ägypten, Kairo, datiert 1296, Holzpaneele geschnitzt, intarsiert und zusammengesetzt

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